Misslungenes Experiment

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Was sich der Herr Tägtgren gedacht hat, als er dies Album schrieb, bzw. was es für Gründe gegeben hat, das das Album so ausgefallen ist, wie es ist, weiß ich nicht. Es nützt auch niemanden was darüber zu spekulieren/diskutieren. Als Death Metal Fan war ich nach meinen Kauf etwas enttäuscht. Und zwar aus eben dem Grund, weil es kein Death Metal ist, zu mindest nicht so wie er sein sollte und mit dem namen Hypocrisy verbindet wird. Neben den 3 Thrashern "Another Dead End", "Don't Judge Me" und "A Public Puppet" sind die restlichen Songs im Midtempobereich. Das das nicht schlimm sein muss haben Hypocrisy schon zu genüge bewiesen, ist es hier eigentlich auch nicht. Keybordelemente sucht man hier vergebens, brauch ich für meinen Teil im Death Metal auch nicht unbedingt. Was mich aber stört ist der untypische Metalcore ähnliche Gesang. Oft auch im Chorus versucht man sich mit einer klaren Stimme und Melodischem Gesang, hat irgendwie was... klingt manchmal auch nicht so schlecht. Ist aber nichts für Death Metal Fans! Dieses Album ist ganz bestimmt mal eine Abwechslung, ich würde es aber nur denen empfehlen, die wesentlich offener für moderne Einflüsse sind, als ich es bin. Den Die Hard Death Metal Fans kann ich nur sagen, das dies eins der (wenigen) Hypocrisy Releases ist, das man getrost im Plattenladen liegen lassen kann.
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