Mission Marathon 2015: Wie Chris allen Widrigkeiten trotzte und seine persönliche Bestmarke knackte

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Erkältung im Anflug, Schmerzen im Fuß und eine ganze Woche Trainings-Zwangspause: Die Vorzeichen für Chris’ Lauf standen nicht gut. Doch dem ambitionierten Hobbyläufer war das letztlich egal. Denn Chris hatte eine Mission: Den 42. Berliner Marathon krampflos und munter zu absolvieren. Und diese Mission hat er mit Bravour gemeistert – auch wenn es hin und wieder kleine Rückschläge gab. #MyLittleBigVictory – Wir zeigen Impressionen aus einem Marathonlauf, der bis zur letzten Sekunde spannend blieb.
Daumen hoch! Chris trotz allen Widrigkeiten und läuft sich in Hochform. (© Marko Priske)
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Daumen hoch! Chris trotz allen Widrigkeiten und läuft sich in Hochform. (© Marko Priske)
Die Flitzpiepen-Truppe feuert Chris nochmal an. (© Marko Priske)
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Die Flitzpiepen-Truppe feuert Chris nochmal an. (© Marko Priske)

Treffpunkt am Sonntag, 07:20 Uhr. Die Sonne scheint, doch die Temperaturen liegen noch bei gefühlten null Grad. Chris bibbert. „Vor ein paar Tagen habe ich gemerkt, da ist eine Erkältung im Anflug“, sagt er. Zudem plagen ihn seit einiger Zeit Fußschmerzen. „Die letzte Woche habe ich nicht trainiert. Ich musste mich schonen“, erklärt Chris. Denn die Mission Marathon sollte auf keinen Fall scheitern bevor es überhaupt losging.
Chris und Chrissi treten auch ihren zweiten Marathon gemeinsam an. (© Marko Priske)
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Chris und Chrissi treten auch ihren zweiten Marathon gemeinsam an. (© Marko Priske)

Um 8 Uhr machen sich Chris und die anderen Flitzpiepen auf Richtung Start auf der Straße des 17. Juni. Chris’ Freundin Chrissi ist auch dabei. „Zusammen ist es schöner und leichter“, sagt sie. Immerhin verbringe man auch im Training viel Zeit miteinander.
40.000 Läufer starten am 42. Berlin Marathon. Mittendrin: Chris und seine Freundin Chrissi. (© Marko Priske)
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40.000 Läufer starten am 42. Berlin Marathon. Mittendrin: Chris und seine Freundin Chrissi. (© Marko Priske)
Es läuft! Die ersten Kilometer laufen Chris und Chrissi in Topzeiten. (© Marko Priske)
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Es läuft! Die ersten Kilometer laufen Chris und Chrissi in Topzeiten. (© Marko Priske)

„Bis Kilometer 30 ging es gut“

Um kurz nach neun fällt der Startschuss für Gruppe F, zu der auch Chris und Chrissi gehören. Bei Kilometer 5 ist von Anstrengung bei beiden noch nichts zu spüren.
 
„Bis Kilometer 30 ging es ganz gut“, erzählt Chris später. „Den Fuß habe ich zwar schon gespürt - und zwar ab Kilometer 2! Waren dann ja nur noch 40 Kilometer ... Aber es war ok. Ich habe mich eben zurückgenommen.“ Nur so konnte er durchhalten. Kurz vor Halbzeit haben Chris und seine Freundin sich dann getrennt. „Sie war schneller und auf mich zu warten hätte nichts gebracht“, meint Chris. Am Ende kommt Chrissi eine Minute vor ihm ins Ziel.
Trommler feuern die Läufer mit rhythmischen Schlägen an. (© Marko Priske)
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Trommler feuern die Läufer mit rhythmischen Schlägen an. (© Marko Priske)
Am Potsdamer Platz hat Chris nur noch eins vor Augen: Das blau-weiße Zieltor. (© Marko Priske)
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Am Potsdamer Platz hat Chris nur noch eins vor Augen: Das blau-weiße Zieltor. (© Marko Priske)

„Ich war wie im Tunnel“

Am Potsdamer Platz heißt es schon fast Endspurt. Nur noch knapp vier Kilometer trennen Chris vom Ziel. Er liegt gut in der Zeit, könnte womöglich seinen Traum unter vier Stunden zu bleiben, noch erreichen. Doch er ist auch erschöpft, die Anstrengung wird spürbar.
„Die letzten Kilometer habe ich nichts mehr wahrgenommen“, berichtet Chris später. „Ich war wie im Tunnel.“ Chris war fokussiert auf ein Ziel: Seinen persönlichen Rekord zu knacken und den Marathon ohne Kampf mit dem Krampf zu absolvieren. Den hatte er 2013 ausgefochten und beinahe verloren: Er kam zwar ins Ziel, doch die Schmerzen zu Ende des Marathons hatten Chris die Freude am Laufen für mehrere Monate verdorben.
„Dieses Mal lief es gut. Viel besser als 2013“, betont Chris. „Am Ende bekam ich leichte Schmerzen in der Seite.“ Aber die lief Chris einfach weg. Der 31-Jährige kann mehr als zufrieden mit sich sein. Er brach seinen persönlichen Rekord, verbesserte sich um 25 Minuten, ging erschöpft, aber krampflos und gut gelaunt ins Ziel und kratzte sogar an seiner Wunschmarke: Auf die Zeit von 04:01:37 kann Chris wirklich stolz sein. Wir gratulieren zu Chris persönlichem Little Big Victory!
Impressionen aus dem Berlin Marathon 2015: 40.000 Menschen und jede Menge Spaß. (© Marko Priske)
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Impressionen aus dem Berlin Marathon 2015: 40.000 Menschen und jede Menge Spaß. (© Marko Priske)
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Impressionen aus dem Berlin Marathon 2015: 40.000 Menschen und jede Menge Spaß. (© Marko Priske)
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