Mikroregion Nechanicko!

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Mikroregion Nechanicko!


Die Mikroregion Nechanicko grenzt im Osten an Hradec Králové und im Westen an die Mikroregion Nový Bydžov. Mit ihrer Fläche entspricht sie etwa dem ehemaligen Bezirk Nechanice der Vorkriegszeit. Die jetzige Mikroregion besteht aus 20 Gemeinden und ihren Siedlunge

Boharyně, Dohalice, Dolní Přím, Hněvčeves, Hrádek u Nechanic, Kunčice, Lodín, Mokrovousy, Mžany Nechanice, Pšánky, Puchlovice, Radíkovice, Radostov, Sadová, Sovětice, Stěžery, Stračov, Těchlovice, Třesovicen.

Ziel der Mikroregion ist es, für eine harmonische Entwicklung des gesamten Gebietes zu sorgen, den Kontakt mit den Institutionen der öffentlichen Verwaltung zu vermitteln und die Beschaffung von Investitionen zu ermöglichen. Eine der Grundaufgaben ist dieTourismusförderung.


Wir möchten mit Hilfe dieses www.nechanicko.cz  Seiten interessante Orte in der Mikroregion

Nechanicko präsentieren, die ganz bestimmt einen Besuch wert sind.

Verwaltungsrat der Mikroregion Nechanice

Schloss Hrádek

Das Schloss Hrádek ist die kulturelle und touristische Dominante der Mikroregion Nechanice.
Franz Ernst Graf von Harrach ließ den Sitz der Harrachs 1839 - 1857 im Stil der Tudorgotik errichten.
Die Arbeiten an diesem repräsentativen Neubau führte der Wiener Architekt Karl Fischer aus. Als Vorlage diente ihm das Schloss Crewe Hall im englischen Cheshire. Nach den Entwürfen Fischers wurde auch die Verzierung der Schlossinnenräume vorgenommen. Daran beteiligten sich  beispielsweise der Steinmetz Josef Kranner und der Bildhauer Josef Max. Die Säle und Zimmer des Schlosses sind mit vielen Originalkunstgegenständen und historischen Möbeln prunkvoll verziert.
Zur Zeit wird die Schlossfassade renoviert, wobei sie ihre ursprüngliche rote Farbe erhält.
 
Geschichte

Der preußisch-österreichische Krieg 1866
Das Gebiet Nechanice wurde am 3. Juli zum Schauplatz der Entscheidungsschlacht des preußisch-österreichischen Krieges 1866. Nechanice, einer der drei Orte, an denen die Schlacht begann, wurde von der preußischen Elbearmee angegriffen. Der zweite Zusammenstoß fand in Sadová statt. Stumme Zeugen der blutigen Kämpfe sind der Soldatenfriedhof in Nechanice und eine Reihe von Gräbern, die in den Gemeinden des Nordteils der Mikroregion Nechanice verstreut sind und als Grabmäler bezeichnet werden. Ihre größte Konzentration ist in Probluz und in Sadová. Im zentralen Teil des unweiten Schlachtfeldes Chlum sind das Kriegsmuseum und die Aussichtswarte zugänglich.

Harfen

Die Stadt Nechanice und ihre Umgebung ist für ihre Musikgruppen bekannt, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch die ganze Welt zogen, um Geld zu verdienen. Sie reisten durch Mittel- und Südeuropa und spielten bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges vor allem in Russland, aber auch in der Türkei, in Ägypten und im Fernen Osten.

Bedeutende Persönlichkeiten

Aus Nechanice stammen etliche bedeutende Persönlichkeiten. Zu den bekanntesten zählt der Barockmaler Ignác Raab, der Landschaftsmaler Jan Novopacký oder der Komponist
Jan Křtitel Vaňhal. Hier wurde der erste Finanzminister der ČSR JUDr. Alois Rašín und General František Tichý, Legionär und Widerstandskämpfer, geboren.

 Besuchstips


  • Schloss Hrádek u Nechanic: bekannter neugotischer Sitz des Geschlechts  Harrach.
Tel.: 00420 495 441 244, E-Mail: zamek_hradek@volny.cz

  • Schloss Stěžery: ursprünglich Renaissanceschloss, das nach dem Brand 1844 in die heutige Gestalt umgebaut wurde. Die Ostseite ist mit schwarz-weißem Sgraffito versehen. Das Schloss ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

  • Schloß Dolní Přím: Barockbau, der unter Mitwirkung des italienischen Architekten C. A. Lugaro umgebaut wurde. Im Schloss befindet sich das Gemeindeamt, in der Schlosskapelle finden Kulturveranstaltungen statt.

  • Denkmäler aus dem Krieg 1866: befinden sich in größerer Zahl in  Nechanice, Hrádek, Dolní Přím, Probluz, Sadová, Dohalice und Mokrovousy.

  • Kirchliche Denkmäler: Kirchen: Nechanice, Stěžery, Dohalice, Hnevčeves, Probluz, Stračov, Boharyně, Hrádek.

  • Volksarchitektur: In Nerošov und Popovice stehen  ursprüngliche Holzgebäude von Mühlen, in Lubno, Sobětuš, Tůně und Puchlovice befinden sich  ursprüngliche Blockhütten.

  • Sovětice: Die Gemeinde ist in der Öffentlichkeit durch  den Agrotourismus auf dem Bauernhof von Dipl.-Ing. František Petřík bekannt. Außer der stilmäßigen Inneneinrichtung sind Ausritte im Areal des Schlachtfeldes 1866 am attraktivsten.

  • Naturdenkmäler: Die älteste Eiche nicht nur in der Region Nechanice, sondern im ganzen Bezirk Hradec Králové befindet sich bei der Mühle in Popovice.

  • Weitere beachtenswerte:  Bäume stehen im Schlossgehege, im Waldgebiet Stýskal, ferner eine mehrere 100 Jahre alte Linde in Hněvčeves und weitere in den übrigen Gemeinden.

  • Badeanstalt und Campingplatz Lodín: neu angelegtes Areal mit einigen Schwimmbecken mit Wendelrutsche, Kinderecke und Mehrzweck-Sportplatz. Neuer Campingplatz mit einer Kapazität von 40 Personen.
Tel.: 00420 495 441 107, E-Mail: lodin@nechanicko.cz

  • Golf Hrádek: Der Golfplatz in der ruhigen Umgebung des englischen Parks des Schlosses Hrádek bietet Raum für professionelle Golfwettbewerbe und Anfängerkurse.
Tel.: 0042 495 441 246, E-Mail: info@golfhradek.cz

Der Mikroregion Nechanicko
Mokrovousy 18, 503 15 Nechanice
Tel.: 00420 495 447 035
E-mail:  ou@mokrovousy.cz

Diese Information ist eine Kopie von www.nechanicko.cz

Diese Region ist optimal für Fahrradtouristik und Wandern geeignet!

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