Mietkauf ist nicht gleich Leasing

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Mietkauf scheint ähnlich wie Leasing zu sein. Ich beschäftige mich auchg erade mit dem Thema.
Fakt ist, dass man eine gemietete Sache zu einem vorher bestimmten Zeitpunkt zu einem bestimmten Preis unter Anrechnung der gezahlten Miete käuflich erwirbt.
Das bedeutet, dass ich bis zum Erwerb, also der Schlußrate Mieter bin. Dementsprechend unterliege ich dem Mietrecht, wenn mal was juristisch zu klären ist.
Wirtschaftlich bin ich bereits Eigentümer, das heißt ich trage alle Verpflichtungen aus dem Eigentum.

Beim Leasing bin ich nie der Eigentümer, sondern stets der Besitzer.
Es ist eher wie ein Ratenkredit, nur teurer.

Wenn ich in der Mieterphase ein Problem habe, sagen wir mal Mietmängel, dann kann ich die als Mieter meinem Vermieter anzeigen und vielleicht Mietminderung verlangen. De facto müsste ich bei Mietkauf als Eigentümer mich selbst drum kümmern... obwohl ich nur Mieter bin. Aber in dem Punkt wäre ich ja in der Pflicht wie ein Eigentümer. Also das finde ich irgendwie nachteilig. Selbst, wenn es heißt ich muss dafür kein Eigenkapital aufbringen. Letztlich muss ich aber in der Mietphase neben der Miete die Schlussrate auch ansparen, denn so ich es nicht jetzt bei einer Bank Finanziere, muss ich ja spätestens im Ernstfall die Schlussrate finanzieren, so ich sie nicht habe. Also für den kleinen Geldbeutel ist das auch nicht wirklich. Ich glaube, dass ist eher für Leute, die nicht das Problem Geld haben, sondern irgendwie blöde Einträge  in der Schufa haben...


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Mietkauf

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