Melango gibt immer noch keine Ruhe

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Es ist unglaublich !!!!

Melango ist irgendwie immer noch am Werke.... Und da fehlen mir die Worte...

Hallo Ihr Deutschen Richter und Juristen! Habt Ihr denn soviel zu tun? Setzt der Firma mal einen Schlussstrich und vor allem sperrt die Betrüger doch mal ein.

Wenn ich einem eine Wurst klaue, komm ich gleich in´s Gefängnis. Diese Jungs betrügen nun seit mindestens 3 Jahren die Gesamtdeutsche Bevölkerung und die kommen nicht hinter Schloss und Riegel.

Muss ich denn auch erst im großen Stil ein Verbrecher werden, um vor der Justiz sicher zu sein?!

Ich warne nochmals EINDRINGLICH:

FINGER WEG VON MELANGO, HANDELSHAUS DEUTSCHLAND und wie sie noch alle heißen.

Da die Inkassobriefe immer noch versendet werden hier 2 Tips:

Massenbeschwerde:

Schließt Euch bitte irgendwie zusammen und wendet Euch mit Eurer Massenbeschwerde bezüglich des Melango Betrugs an den Schutzverband Wirtschaftskriminalität in Bad Homburg. Über diesen Verband kann gegen die Betrüger von Melango vorgegangen werden. Weitere Infos werdet Ihr dort erhalten. Wichtig ist, dass es nichts bringen wird sich dort mit Einzelfällen zu melden, sondern lediglich in Form einer Beschwerde aus der Masse heraus.

Einzelfälle:

Wenn es nur um Einzelfälle geht, dann sollt Ihr Euch bitte an die jeweilige IHK wenden. Die IHK beschäftigt Juristen, die im Einzelfall tätig werden und Euch aus der Patsche helfen könnten – die Betonung liegt auf könnten. Die Erfolgsaussichten den Melangebtrügern das Handwerk zu legen, sind über die Massenbeschwerden jedoch wesentlich aussichtsreicher

Für alle, die es bis jetzt noch nicht wissen oder nicht kennen zitiere ich eine Geschichte, die mir vor kurzen zugetragen wurde:

Meine kleine Geschichte über einen betrügerischen Einfall.

Hallo liebe Händler.

Meinen Namen möchte ich nicht nennen, da ich ja jetzt Künstler bin. Deshalb habe ich mir das Pseudonym: ‘Der Wahrsager’ gegeben.

Gestern habe ich einen Traum gehabt, eine perfekte Geschichte und möchte diese Euch allen mitteilen, da Sie sehr interessant ist.

(Alle Namen und Bezeichnungen sind geträumt. Alle Personen und Firmen sind frei erfunden. Eventuelle Ähnlichkeiten bitte ich zu entschuldigen.)

Ich träumte, dass ich eine Firma gründete. Ich nannte Sie ganoven??? . Diesen Namen fand ich sehr gut, da es diesen in meiner Großstadt noch nicht gab.

Diesen Einfall teilte ich meinem langjährigen Freund Ralf mit.

Auch dieser fand die Idee sehr gut. Wir waren beide jung, Anfang 20. Unser Ziel war es, sehr viel Geld zu verdienen. Da wir dafür jedoch nicht arbeiten wollten, mussten wir uns einen Plan ausdenken, wie wir mit gut ausgedachten, hinterlistigen oder heimtückischen Ideen an Geld kommen.

So gründeten wir eine GmbH um unser persönliches Kapital zu sichern.

Wir kannten ein paar Leute, die sich in Sachen Internet und Homepage auskannten. Mit deren Hilfe schufen wir einen B2B Marktplatz.

Das besondere an diesem Marktplatz sollte sein, dass viele Leute oder Händler bei anderen Händlern/Großhändlern oder Importeuren einkaufen können.

Da wir jedoch keine Großhändler oder Importeure kannten, mussten wir einen kleinen Trick in das System einbauen. Wir brauchten ja Kunden. Also lockten wir diese mit enorm unter Wert (eigentlich unmöglichen) Angeboten zum Kauf von Artikeln.

Das Problem war, dass wir wie gesagt gar keine oder kaum Großhändler kannten oder zur Verfügung hatten.

Also stellten wir selbst Angebote ein.

Wir rechneten uns das so aus:..

Ein gefragtes Mobiltelefon kostet neu im Fachhandel ca. 400 Euro.

Bei einem Auktionshaus im Internet wird dieses für 300 Euro verkauft.

Die Leute kaufen und kaufen.

Also stellen wir einen erfundenen Posten ein, wo ein Importeur 20 Stück von diesen gefragten Mobiltelefonen für nur 1000 Euro anbietet.

(Der Händler denkt sich jetzt :. Oohhhh super. Da kaufe ich -1- Gerät für 50 Euro und verkaufe es bei dem Auktionshaus für 300 Euro. Das macht in etwa, nach Abzug aller Steuern, um die 200 Euro Gewinn. Bei 20 Geräten gleich 4.000 Euro.)

Also denken wir, machen wir es geschickt : Wir verfassen AGB, in dem wir klar und deutlich erklären, dass wir kein Shop sondern ein B2B Markplatz sind. Da sind wir bei Nichtlieferung erst einmal aus dem Schneider.

Wir bieten am Besten dem Kunden ein sicheres Zahlungssystem an. Wir erklären dem Händler bzw. Käufer, dass wir das Geld verwalten und erst nach erfolgter Lieferung an dem Importeur überweisen. So soll der Händler denken, dass dies ein bombensicheres Geschäft ist.

OK. Das haben wir bereinigt. Jetzt haben wir Geld auf dem Konto: aber noch nichts verdient. Also denken wir uns aus, dass wir pro Bestellung, sagen wir mal pauschal, 7,99 Euro Kosten erheben (eine Art Auslagenerstattung).

OK. Wir wollen reich werden. Wir erklären auf unserer Homepage, dass nur registrierte User bei uns einkaufen können. Wir erheben eine Mitgliedschaftsgebühr, sagen wir mal in Höhe von 11 Euro pro Monat (und das für 24 Monate), natürlich im Voraus.

OK. Das hört sich schon besser an. Wir wollen mehr Geld. Also erklären wir in unseren AGB, dass die Importeure 30 Tage Zeit haben, die Artikel auszuliefern. Nein das ist zu wenig Zeit, sagen wir mal 40 Tage.

Wir brauchen die Zeit : wir wollen ja die Kunden auch mal beliefern. Wir versuchen nämlich, seriös zu wirken, versuchen in dieser Zeit die Ware irgendwo billig zu erwerben und dann mit Gewinn auszuliefern. Aber wir fanden keine Importeure.

Wir kamen auf die tolle Idee, mit dem Geld zu arbeiten oder besser gesagt : es arbeiten zu lassen :
G e n a u :. Für 40 Tage.

Wir wussten genau, dass wir also keine Waren erhalten. Wir mussten irgendwie dem Händler erklären wieso.

OK. Wir verfassten eine Email und erklärtem dem Händler, dass der Importeur (wir vergessen nicht, dass es nie einen gab!) Lieferschwierigkeiten hat oder nicht liefern kann.

Um uns nicht strafbar zu machen, müssen wir dem Händler das Geld zurück überweisen. Das machten wir natürlich:. G e n a u :. Nach Ablauf der 40 Tage.

Abzüglich der ca 5 Euro zzgl. Mehrwertsteuer (wir wollen ja dem Finanzamt was Gutes tun).

Zurück zu dem erfundenen Angebot mit den 20 Mobiltelefonen, die es nie gab.

Wir stellten dieses Angebot ein. Nach nicht einmal 24 Stunden hatten wir 100 Händler, die diese 20 Geräte kaufen wollten. Juhhhuuuuuuu.

Unser System versendete allen Händlern die Rechnung.

Wir rechnen : 100 Händler überwiesen jeweils 1.000 Euro zzgl. MwSt (macht insgesamt 1190 Euro pro Händler) sowie 5 Euro zzgl. MwSt. Aufwandspauschale (noch mal 5,94 Euro pro Händler). Juhhhhuuuuuu.

Nach einer Woche hatten wir von allen 100 Händlern das Geld auf unserem Konto. Juuuhuu.

119.595 Euro (einhundertneunzehntausend fünfhundertfünfundneunzig EURO)

Was machen wir mit dem Geld?, fragte ich Tom :

Wir haben doch keine Ware?

Wir beschlossen, wie oben beschrieben vorzugehen. Wir legten das Geld an und ließen es arbeiten. Für 5% bekamen wir 737,23 Euro Zinsen : in 40 Tagen !!!

Es kommt besser.

Nach den 40 Tagen fragten jetzt alle Händler nach, wo die Ware bliebe. Wir sind ja seriös und erklärten den Händlern, dass der Importeur Lieferschwierigkeiten hatte oder dieser nicht mehr existiert. Wir bedauerten dies zu tiefst und erklärten den Händlern, dass wir denen ihr sauber verdientes Geld zurück überweisen.

Wir erhielten ja wie bereits erwähnt, neben der Aufwandspauschale von 595 Euro noch die Anmeldegebühr. 11 Euro pro Monat für 24 Monate : und das bei 100 Händlern :.

110400 Euro.

Wir überwiesen das Geld zurück. Übrig blieben neben den Anmeldegebühren, den Auslageschädigungen und den Zinsen noch insgesamt !!! 25.236 Euro !!!! NETTO !!!!

UND DAS IN 40 TAGEN.

Aber das klappt ja wunderbar. Und? Es kam besser !

Wir stellten natürlich hunderte Artikel ein. Natürlich alle fingiert, alles erfunden, alles gelogen.

Die Anmeldungen wurden täglich mehr. Es waren im Jahr etwa 4.500 !

OK. Wir konnten es uns zwischendurch sogar leisten, auf die Mitgliedschaft noch zusätzlich eine Anmeldegebühr i.H.v. 99 Euro draufzuschlagen. Dies wechselte ständig. Mal ein Euro, mal 99 Euro. Wir wollten ja auch dumme Leute finden, die sich selbstständig machen und bei uns oder besser gesagt über unsere Großhändler und Importeure bestellen.

FESTHALTEN !!!

Wir hatten nunmehr 4.500 Neuanmeldungen (gerechnet pro Jahr).

Das macht lediglich bei den Mitgliedsgebühren 1.080.000 Euro !!!

Wir kassierten 22.455 Euro Auslagenpauschale !!!

Und natürlich Zinsen. Aber die konnte ich nicht mehr ausrechnen. Es waren um die 55.000 Euro.

O H N E E T W A S Z U M A C H E N !!!!

Wir stellten uns nämlich eine Sekretärin ein. Die konnten wir uns locker leisten. Diese sollte lediglich die Kunden am Telefon beruhigen und vertrösten bzw. hinhalten.

Upppss. Da fiel mir was ein. Wir schalteten eine Servicehotline. Genau, für über 1,80 Euro pro Minute. Da verdienen wir haufen dazu, denn alle Händler werden ungeduldig und klingeln uns das Telefon kaputt. Sie ging ja nicht ans Telefon sondern ließ eine schöne Warteschleife mit einer tollen Frauenstimme erklingen, wofür der Anrufer ja auch zahlen mußte. Diese Warteschlange war sogar rund um die Uhr aktiv, mit der Ansage ‘bitte warten, sie werden gleich verbunden’.

Nochmals zig tausende von Euro !!!

Hinzu kommt noch, dass jeder Händler im Schnitt für tausend Euro einkaufte. Also vergesst die Rechnung oben und multipliziert alles mit 4 !

Ab und zu gab es ein kleines Problem. Der ein oder andere Händler konnte und wollte keine 40 Tage warten und forderte sein Geld zurück. Dieses arbeitete aber fleißig bei der Bank. Also änderten wir unsere AGB und fügten hinzu, dass alle Personen, die vor Ablauf der Zeit von 40 Tagen ihr Geld zurück haben wollten, eine Gebühr von 6% zahlen müssen. Hörte sich gut an und verkraften konnten wir das auch.

Diese Masche klappt wunderbar. Wir brauchten Tage lang nicht in unser Büro. Wir ließen unsere Sekretärin alles machen.

Wir waren aber noch schlauer. Händler, die Ihre Gebühren nicht zahlten, wurden durch ein von uns beauftragtes Inkasso Unternehmen angeschrieben. Es war ein preiswertes Unternehmen aus den alten Bundesländern.

Wir verdienten genug. Wir mussten groß raus kommen. Also brauchen wir für unser seriöses Unternehmen einen guten Standort.

Ich träumte, dass ich einen Bürokomplex mietete. Sehr preiswert, in einem von außen luxuriösen Gebäude.

Da ich einen tollen Ausblick haben wollte, fand ich ein tolles Büro in einem schönem Hochhaus. Ich glaube, es war zwischen dem 1. und 20. Obergeschoß. Es waren zwar nur wenige qm, aber auf dem Bild meiner Homepage veröffentlichte ich gleich das ganze Gebäude

Ohne schwer zu arbeiten, verdiente ich ein Haufen Geld und teilte es mit meinem Kumpel Tom.

Mein Traum ging zu Ende. Was ich noch weiß ist, dass viele Leute meine Machenschaft durchblickten und zur Polizei gingen.

Das Problem war, dass ich diese Idee bereits vor Jahren vollzogen hatte. Es lief so ähnlich ab.

Nur :. ich wurde verurteilt.

Dann wurde ich wach und mein Traum war zu Ende.

Liebe Händler :.

Wenn Ihr einmal so eine Erfahrung, wie in meinem Traum habt und dies kein Traum ist, so überlegt … und;

erstattet gegen solche Leute, gegen solche kriminellen Machenschaften ggf.

STRAFANZEIGE wegen Betruges.

Wer es nicht verstanden hat : in meinem Traum

* : hat kein Händler jemals Ware erhalten
* : jeder Händler lediglich Forderungen erhalten (Mitgliedschaft, Gebühr, Auslagen)
* : hat es nie Importeure gegeben (lediglich vereinzelte Großhändler, die jedoch keine attraktiven Preise hatten)
* : waren viele Angebote erfunden und erlogen

Aber : in meinem Traum war ich reich, auch wenn ich manch kleinen Händler fast um dessen Existenz gebracht habe.

Ich habe mir so gedacht…. Hätten alle Händler Ihre Mitgliedschaft nicht gezahlt und einen Anwalt eingeschaltet (Meine AGB waren u.a. rechtswidrig), sich erst gar nicht angemeldet oder gar diese Geschichte massenhaft weitergeleitet, so hätte ich nie Geld verdient.

Zusatz: Diese Geschichte unterliegt keinem Urheberrecht. Alle Personen, Orte und Namen waren frei erfunden. Ihr könnt diese Geschichte dankend weiterleiten oder veröffentlichen.

Falls es Personen oder Firmen gibt, dessen Name oder Ort hier zufällig verwendet wurde, so bitten wir dies zu entschuldigen. Ggf. werden wir nach rechtlicher Prüfung die Namen oder Ort ändern. Ich betone nochmals ausdrücklich, dass diese Geschichte aus einem Traum entstanden ist!


 

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