Maxfield Max Onyx

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Kaum Ausstattung, Mängel bei der Handhabung und eine schwache Akustik. Der Newcomer von Maxfield muss mit der roten Laterne

vorlieb nehmen  

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Mit dem Max Onyx wagt sich Multimedia-Spezialist Maxfield, der sich mit MP3-Playern einen Namen gemacht hat, ins Haifischbecken Mobilfunk. Eingekauft hat Firmeninhaber Franjo Pooth - Ehemann von Verona, ehemals Feldbusch - offenbar beim gleichen chinesischen Hersteller wie die Firma Haier, die ein bauähnliches Gerät unter dem Namen Black Pearl im Portfolio hat. Rein äußerlich erinnert das Max Onyx an einen etwas groß geratenen MP3-Spieler, zumal es entsprechende Playertasten zentral auf seiner Front zur Schau stellt. Das kompakte Gehäuse ist stabil und die Tastatur bietet ein gutes Feedback. Gewöhnungsbedürftig fällt allerdings die Bedienung über ein an der Geräteseite befindliches Jog-Dial aus, das die sonst üblichen Fünf-Wege-Drücker ersetzt. Das dunkle und kleine OLED-Display, das lediglich eine Auflösung von 96 x 96 Pixeln besitzt, macht das Handling auch nicht gerade einfach. Das Menü dagegen ist recht logisch strukturiert, und nach einer kurzen Lernphase sollte die Steuerung der Funktionen keine Sorgen bereiten.

Problematisch ist dagegen die Ausstattung. So fehlen selbst solch profane Dinge wie MMS, ein WAP-Browser oder eine Freisprechfunktion. Ebenso werden Bluetooth, ein E-Mail-Client und eine Kamera vermisst. Wenigstens verfügt das Maxfield über Situationsprofile. Richtig enttäuschend fällt die Performance als reiner Musicplayer aus. Nicht nur, dass das Max Onyx nur MP3-Dateien wiedergeben kann, auch die Soundqualität und die Maximal-Lautstärke mit dem mitgelieferten Stereo-Headset sind alles andere als gut. Alles in allem einfach zu wenig, angesichts des relativ hohen Preises.

So kann Onyx wieder etwas Boden gutmachen: Die Gesprächs- sowie die Betriebszeit mit eingeschaltetem Display sind ebenso ordentlich wie die Sende- und Empfangsqualität. Der hallige und dumpfe Klang macht dagegen keine Lust aufs Telefonieren, und auch die Standby-Zeit von knapp über acht Tagen ist schwach. Alles in allem keine echte Bereicherung für den Handymarkt.



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