Mauke, Fesselekzem, Hautparasiten

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Informationen und Behandlungshinweise für Pferde bei Haut- und Fellproblemen

 

Hier einige hilfreiche Empfehlungen zur Pflege bei einigen Haut- und Fellproblemen von Pferden:

Vorab, lassen Sie sich nicht über die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten dieser Produkte verunsichern. Es ist wirklich so, dass die Produkte ein großes Einsatzpotential abdecken und sich sehr erfolgreich in der Tierpflege bewährt haben!

Mauke/Fesselekzem:

Einige hilfreiche Hinweise, um eine beginnende Mauke zu behandeln, bzw. vorbeugend bei Empfindlichkeiten in diesem Bereich, Vorsorge zu treffen:
 Mauke ist eine hartnäckige Erkrankung der Fesselbeuge bei Pferden.  Es entstehen schorfige, trockene Krusten, die Haut ist anfänglich oft leicht gerötet und angeschwollen. Es kann auch ein Parasitenbefall z. B. von  Milben die Ursache für juckende, entzündliche Bereiche sein. Gerade Pferde mit starkem Fesselbehang werden oft von Parasiten in diesen Bereichen geplagt.
  • DermaNiem-Öl sowie DermaNiem Emulsion können zur Behandlung und allgemeinen Vorbeugung eingesetzt werden.  Allerdings immer unter der Voraussicht, dass die Emulsion bei Regen, Nässe nicht so nachhaltig auf der Haut bzw. im Fell bleibt. Nicht  auf offene oder blutende Hautbereiche auftragen!
  Mauke, Fesselekzem beginnt oft mit einer leichten entzündlichen Schwellung der Haut. Die im Nachhinein schuppig und schorfig wird.  Es bilden sich dann kleine nässende Bereiche, die dann Krusten bilden. Die Krusten reißen oft ein und bilden dann oft harte, entzündliche Herde. Werden die Krusten gewaltsam entfernt, bluten die Stellen und verkrusten wieder. Die Krusten heilen nicht ab, sondern die Bereiche vergrößern sich.
  • Bei den ersten Anzeichen von Mauke  sollte das Pferd erst mal die Möglichkeit bekommen, nicht ständig in feuchtem und matschigem  Boden oder verunreinigter Einstreu stehen zu müssen, denn das kann oft die Ursache von Maukeproblemen sein. Oder wie schon erwähnt, kann ein Parasitenbefall auch die Ursache sein. Die Hautpartien müssen vom Schmutz gesäubert werden, Wasser reicht. Keine stark entfettenden Seifenlösungen verwenden, dass reizt wieder zusätzlich die Haut. Die Hautpartien sollten trocken gehalten werden. Zeichnen sich leichte entzündete Hautbereiche ab, sollte um eine bakterielle Sekundärinfektion zu vermeiden,  eine Desinfektion mit  verdünnter 3%iger Wasserstoffperoxydlösung oder mit 1%iger Jodlösung vorgenommen werden, bis sich die Schwellung, bzw. Entzündung etwas zurückgebildet hat. Besonders hilfreich und bewährt hat sich auch verdünnte Calendulatinktur.  Es können für 1 - 2 Tage Umschläge mit Calendulatinktur gemacht werden. Dazu eine getränkte Kompresse mit einer Bandage gut fixieren.
  • Bei nässenden, geröteten Bereichen hilft auch einfache Grüne Tonerde zur Behandlung. Grüne Tonerde mit Wasser verühren und diese dünne Paste auf die betroffenen Bereiche streichen, antrocknen lassen. Tonerde bildet einen natürlichen Hautschutz und wirkt austrocknent. Gegebenenfalls die Behandlung wiederholen.
 Wenn sich leichte Krusten gebildet haben, dann mit DermaNiem-Emulsion täglich einreiben. Die Krusten nicht mit Gewalt entfernen. Es sollten keine blutenden Stellen dadurch entstehen. Denn die Haut muss so wieder eine Kruste bilden und wird dann immer dünner und empfindlicher. Krusten, die sich leicht ablösen lassen, entfernen. Die Haut nicht durch ständiges Waschen reizen. Alles so trocken wie möglich halten. Die Behandlung ist meistens sehr langwierig sollte nicht zu früh eingestellt werden.
  • Falls das Pferd täglich Auslauf haben soll, weil die Mauke nicht so stark fortgeschritten ist, sollte DermaNiem-Öl zum Einsatz kommen. Vor dem Auslauf einige Tropfen auf die betroffenen Hautbereiche einreiben. Das Öl schützt die empfindlichen Bereiche durch eine leicht wasserabweisende Fettschicht. Nach dem Auslauf den trocken Schmutz leicht auswischen bzw. feuchten Schmutz mit Wasser abspülen. Nachdem die Bereiche weitestgehend abgetrocknet sind, etwas DermaNiem-Öl einmassieren.
Für Pferde, die zeitweise auf matschigen oder feuchten Untergrund stehen, empfiehlt sich DermaNiem-Öl. Es hinterlässt durch seinen Fettgehalt einen wasserabweisenden Film auf der Haut bzw. im Fell.  Bei Bedarf die Haut mit einem stark rückfettenden, milden Tiershampoo (z.B. DermaNiem-Tiershampoo)  von Schmutz und fettigen, alten Ölresten leicht säubern. Es empfiehlt sich vorbeugend einmal wöchentlich die anfälligen Bereiche leicht einzureiben.
  •   DermaNiem-Emulsion ist ein absolut universell einsetzbares Mittel. Die Emulsion kann zur regelmäßigen Pflege, d. h. 1 - 2 mal wöchentlich zur Pflege von Mähne, Schweif, Fesselbeuge, trockener, rissiger Haut und oberflächlichen, kleinen Hautdefekten eingesetzt werden. Die Emulsion hat einen feuchtigkeitsspendenden, kühlenden Effekt, was gerade bei Schwellungen, Insektenstichen, Hautparasiten und Hautreizungen, verbunden mit Wärme, von Vorteil ist. 
  •   DermNiem-Öl   ist sehr ergiebig und etwas intensiver als die Emulsion. Es sollte sparsam angewendet werden. Besonders empfehlenswert bei Mauke, verkrusteten Hautdefekten, Problemen mit Hautparasiten (Milben), schorfigen Hautbereichen, verbunden mit Haarausfall.  Besonders empfehlenswert zur Pflege und Regeneration der Haut nach starkem Parasitenbefall. Bei regelmäßiger Anwendung erholt sich die angegriffene Haut wieder,  das Fell wächst nach und erhält wieder einen gesunden Glanz. Das Öl wirkt auch vorbeugend gegen Hautparasiten. 
 
Schweif- und Mähnenpflege - Hautparasiten
Das lästige Schweif- und Mähne scheuern von  Pferden ist in den Griff zu bekommen. Die Haut von Mähne und Schweif neigt oft zu trockenen oder auch fettigen, schuppigen Hautbereichen verbunden mit starkem Juckreiz. Durch  das ständige reiben und scheuern wird das Mähnen- bzw. Schweifhaar abgescheuert und die Haut wird so anfällig. Auch siedeln sich gerne Hautparasiten (Milben, Haarlinge etc.) an diesen Bereich an. Durch häufiges waschen leidet zusätzlich die Schutzschicht der Haut, sie trocknet aus und juckt noch mehr. Bei Bedarf sollte Mähne- und Schweifhaar gereinigt werden, aber dann mit einem stark rückfettenden Shampoo (z. B. DermaNiem-Tiershampoo).  Dieses besondere Tiershampoo zeichnet sich durch seine besonders hautpflegenden und  rückfettenden Eigenschaften aus und hat sich gerader bei stark beanspruchter und gereizter Tierhaut bewährt.
  • Zur Pflege von gereizter, trockener und juckender Haut eignet sich DermaNiem-Emulsion, sie nimmt den Juckreiz  und ist leicht rückfettend. Außerdem von großem Vorteil: das Haarwachstum wird angeregt. Falls Parasiten sich im Schweif bzw. Mähne eingenistet haben leistet die Emulsion so auch noch hilfreiche Dienste. Bei regelmäßiger Anwendung wird die Haut widerstandsfähig und das Haar erhält wieder einen gesunden Glanz.
Bei akutem Hautparasitenbefall  empfiehlt sich EquiNiem Tierrepellent zur Behandlung und Vorbeugung.
Dieses Produkt gibt es in verschiedenen Ausführungen, zum Aufsprühen, in einer Dosierflasche oder als Konzentrat zum Verdünnen mit Leitungswasser bei einem größeren Bedarf.  Es bietet einen sicheren Schutz vor Ektoparasiten (Milben, Haarlingen, Flöhen, Läusen und Zecken...besonders erwähnt)!

 Satteldruck Scheuerstellen
DermaNiem-Emulsion sowie das Öl eignen sich hervorragend zur Behandlung. Die  Emulsion hat einen feuchtigkeitsspendenden Effekt und zieht fast komplett ein und ist wasserlöslich. Wenn dieser Effekt nicht gewünscht  ist und die Haut  nachhaltiger behandelt werden soll, dann lieber das Öl zur Behandlung nehmen.
 
Informationen und Beratungen zu unseren Produkten: per E-Mail  oder auch telefonisch bis 12.00 Uhr vormittags......02045-401503
 
 
 
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