Matratzen - welche ist die Richtige?

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wussten Sie schon...

  • ... dass durch eine zu geringe Einsinktiefe die Wirbelsäule falsch belastet und nicht in ihrer natürlichen Form unterstützt wird
  • ... dass der Hängematteneffekt bei zu weichen Matratzen oder ausgelegenen Rosten zu Verspannungen in Nacken- und Rumpfmuskulatur führen kann
  • ... dass die ideale Schlafraumtemperatur bei ca. +16 °C liegt
  • ... dass sich das gewebe des Matratzenbezugstoffes mirt der Zeit ausdehnt und dadurch geringfügige Wellenbildung auftreten kann, der Gebrauchsnutzen der Matratze dadurch aber nicht eingeschränkt wird

Matratzentypen

1. BONELL FEDERKERN MATRATZEN

  • BONELL FEDERKERN MATRATZEN weisen vorzügliche Feder-Eigenschaften aus. Jede Feder ist thermo-elektrisch vergütet, eine Garantie für dauerhafte Elastizität. Die flexiblen Bonell Federn sind miteinander verbunden und ergeben einen hochelastischen Kern. Bei geringer Belastung reagiert die Bonell Feder weicher, da der Widerstand gering ist. bei größerer Belastung wirkt dem Körpergewicht ein stärkerer Gegendruck entgegen. Als ideale Abdeckung hat sich eine dauerelastische Schaumstffpolsterung erwiesen. Bonell Federkern Matratzen weisen zudem ein relativ geringes Gewicht auf, was die Handhabung erleichtert. Die Bonell Federkern Matratze lässt sich - mit Ausnahme von Motorrahmen - mit jedem Lattenrost-Typ kombinieren

2. TASCHENFEDERKERN MATRATZEN

  • Taschenfederkern Matratzen weisen im Gegensatz zu Bonell Federkern Matratzen eine deutlich höhere Punktelastizität auf und schwingen auch deutlich weniger nach.Dies wird erreicht über eine große Anzahl sensibler Stahl-Federn, die - eingenäht in luftige Gewebetaschen - unabhängig voneinander federn. Bei jeder Bewegung wird die Wirbelsäule optimal unterstützt. Das Gewicht ist ca. 50% höher als bei einer vergleicgbaren Bonell Federkern Matratze, der Preis ist aufgrund der höheren Feder-Anzahl ebenfalls höher. Die Taschenfederkern Matratze ist mit jedem Lattenrost kombinierbar, der enge Lattenabstände hat. So wird jede Feder-Reihe der Matratze optimal geschützt.

3. LATEXMATRATZEN

  • Latex-Matratzen sind besonders flexibel und passen sich jeder Rahmen-Einstellung an. Der aus einem Stück gegossene Latex-Kern garantiert eine hochbelastbare und hochelastische Matratze. Punktgenau wird der Körper in jeder Lage unterstützt. Die Bandscheiben werden entlastet, die Rückenmuskulatur entspannt sich. Hochwertiger Stiftlatex mit zahlreichen Luftkanälen sorgt für frische Luftzirkulation. Der Kern der Latex-Matratze besteht aus Naturkautschuk, der aus der Milch des Gummibaums gewonnen und danach veredelt wird oder aus synthetischem Latex. Latex-Matratzen sind staubfrei und wirken bakterienabweisend. Das Gewicht der Latex-Matratzen ist relativ hoch. Aufgrund des Herstellungsverfahrens und der Rohmaterialien sind Latex-Matratzen im höheren Preissegment angesiedelt. Latex-Matratzen sind aufgrund ihrer Dauerelastizität mit jedem Lattenrost kombinierbar, die Lattenabstände sollten jedoch eng beieinander liegen. Durch Ihre hohe Flexibilität sind sie besonders für die Verwendung von Motorrahmen geeignet

4. KALTSCHAUMMATRATZEN

  • Schaumstoff-Matratzen -hier insbesondere Kaltschaum-Ausführungen - weisen ebenso wie die Latex-Matratzen hervorragende Punktelastizität und Anpassungs-fähigkeit auf. Bei entsprechender Verarbeitung der Oberfläche ist die Wärme-Isolation etwas geringer und die Feuchtregulierung höher als bei Latex-Matratzen. Das Gewicht ist im Vergleich zu Latex meist geringer. Schaumstoff-Matratzen sind mit jedem Lattenrost kombinierbar, der enge Lattenabstände hat
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