Maschinell gefertigte Rasierpinsel

Aufrufe 8 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Maschinell gefertigte Rasierpinsel erkennt man an dem Pinselring aus Kunststoff oder
Aluminium. Der Ring ist meist gold- oder silberfarben. Der Vorteil der maschinellen Fertigung
liegt auf der Hand: die Herstellungskosten sinken. Jedoch kann die abgerundete Form des
Pinselkopfes bei der maschinellen Fertigung nur durch einen ebenfalls abgerundeten Holz oder
Kunststoffpflock herbeigeführt werden. Dieser Pflock ist in die Unterseite des
Pinselkopfes eingepresst. Leider ist der Kitt, der den Pinselkopf zusammenhält dadurch oft
sehr dünn aufgetragen. Bei einem Holzpflock besteht zusätzlich die Gefahr, dass dieser
durch Feuchtigkeit aufquellen kann. Die Haltbarkeit der „Pinselring“-Pinsel ist dadurch häufig
nicht besonders hoch.

Handgefertigte Pinselköpfe werden in entsprechenden Stoss-Hülsen ausgeformt und dann
durch einen Hanf-Faden zusammengefasst. Die Pinselköpfe werden anschließend
„kopfüber“ auf einem Nagelbrett fixiert. Dann wird Pinselkitt auf die spätere Basis des
Pinselkopfes aufgetragen. Der Pinselkitt hat ca. nach 20 Min. abgebunden und der
Hanffaden kann entfernt werden. Da immer einige Haare nicht vom Kitt erfasst werden, wird
der Pinselkopf anschließend ausgekämmt bzw. ausgeschlagen. Trotzdem verlieren neue
handgefertigte Pinsel immer ein paar ihrer Haare.
Insgesamt halten sie in der Regel aber bedeutend länger als maschinell gefertigte Rasierpinsel!

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden