Martin Walker: Bruno, Chef de Police

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Intelligenter Krimi mit einer sehr sympathischen Hauptperson
Ich hatte zunächst den fünften Fall von Bruno gelesen (Femme Fatale), der mir so gefallen hat, dass ich auch die Vorgänger gekauft habe, um Bruno und seine Begleiter besser kennenzulernen. - Hier also der erste Band der Reihe: Bruno hat sich als Kleinstadtpolizist im Périgord (Südfrankreich) niedergelassen, nachdem er im Balkankrieg viel Blutvergießen miterlebt hat und es jetzt genießt, dafür zu sorgen, dass er und seine Mitmenschen sich im Städtchen St. Denis wohlfühlen können. Da passt es gar nicht ins Idyll, dass ein algerischer Einwanderer schlimm zugerichtet ermordet aufgefunden wird! Da es wohl um einen rassistischen Hintergrund geht, ist auch die Hauptstadtpolizei schnell mit von der Partie. Jetzt geht es also um die Aufklärung des Falls, ohne die Belange von St. Denis aus dem Auge zu verlieren. Und das ist gar nicht so einfach, wie Bruno schnell merkt. Dabei wird es auch für ihn persönlich irgendwann ganz schön heiß! - Mir gefällt sehr die Art, wie der Autor Martin Walker den Fall mit historischem Hintergrundinformationen verbindet, das ist eine interessante Art der Geschichtsvermittlung, bei der man merkt, dass der Schotte Walker, der selber im Périgord lebt, unter anderem Historiker ist. Ein kluger Krimi mit einer sehr sympathischen Hauptperson! Sehr lesenswert. - Ich finde nicht, dass man die Bände unbedingt in der Erscheinungsfolge lesen muss. Aber wer wie ich Spaß daran findet, Brunos Schicksal zu verfolgen, tut natürlich gut daran, die Chronologie einzuhalten, da sich auch in seinen Beziehungen immer ein Stückchen zum Anderen fügt. Die Reihenfolge: 1. Bruno- Chef de Police 2. Grand Cru 3. Schwarze Diamanten 4. Delikatessen 5. Femme Fatale 6. Reiner Wein
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