Markise, Sonnenschirm oder Sonnensegel: Wo ist welcher Sonnenschutz richtig?

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Markise, Sonnenschirm oder Sonnensegel: Wo ist welcher Sonnenschutz richtig?

Der Sonnenschutz ist eine wichtige Aufgabe in ganz unterschiedlichen Bereichen. Denn ob auf dem Balkon, im Garten oder auf der Terrasse, an jedem Ort im Freien kann direkte Sonneneinstrahlung zu einer Belastung für die Haut werden. Um das zu verhindern, gibt es Markisen, Sonnenschirme und Sonnensegel. Diese verschiedenen Sonnenschutzarten lassen schattige Plätze entstehen, in denen ohne Bedenken gesessen und das schöne Wetter genossen werden kann. Allerdings besitzen Markisen, Sonnenschirme und Sonnensegel jeweils andere Eigenschaften, die sie für ganz spezielle Einsatzgebiete empfehlenswert machen. Dieser Ratgeber informiert Sie über die verschiedenen Besonderheiten dieser Sonnenschutz-Arten und bietet Ihnen somit eine gute Hilfestellung bei der Auswahl der für Sie am besten geeigneten Markisen, Sonnenschirme und Sonnensegel.
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Aufgaben von Markisen, Sonnenschirmen und Sonnensegeln

Markisen, Sonnenschirme und Sonnensegel kommen überall dort zum Einsatz, wo direkte Sonneneinstrahlung vermieden und Schatten erzeugt werden soll. Im privaten Bereich ist das zum Beispiel im Garten oder auf dem Balkon der Fall. Doch auch das Gastronomiegewerbe setzt verstärkt auf Sonnenschutz, um seinen Gästen stets ein Höchstmaß an Gemütlichkeit und angenehmem Klima zu bieten. Des Weiteren lassen sich solche Schutzvorrichtungen als Sichtschutz und als Akkustiktücher verwenden. Wichtig ist, dass die Markisen, Sonnenschirme und Sonnensegel wetterbeständig und stabil sind. Sie müssen mit intensiver Sonneneinstrahlung ebenso fertig werden wie mit starkem Wind, ohne dass sie hierbei umfallen, einreißen oder an Farbkraft verlieren. Deswegen ist bei der Auswahl auf höchste Qualität und zuverlässige Materialien in professioneller Verarbeitung zu achten.

Markisen

Bei Markisen handelt es sich um einen zumeist fest installierten Sonnenschutz an Balkonen und Terrassen. Die Besonderheiten sowie Stärken und Schwächen der einzelnen Markisenarten lernen Sie im Folgenden kennen:

1. Einsatzgebiete

Markisen kommen vor allem an Balkonen und Terrassen zum Einsatz. Es gibt sie als fest installierte Modelle und solche zum Einrollen. Sie dienen in erster Linie dazu, die Sonne vom Balkon abzuhalten und für Schatten zu sorgen. Gleichzeitig dienen sie als Sichtschutz, der verhindert, dass Nachbarn und Passanten einen Blick auf den Balkon werfen können. Es gibt ganz verschiedene Arten von Markisen, die sich unter anderem in der Art ihrer Befestigung unterscheiden. So gibt es zum Beispiel Gelenkarmmarkisen, die über eine Aluminiumkonstruktion das Tuch der Markise halten. Sogenannte Roll-Markisen besitzen demgegenüber eine Rolle, von der sie bei Bedarf abgerollt werden und auf der sie sich befinden, wenn die Sonne gerade nicht scheint. Korbmarkisen schließlich sind fest installierte Modelle, die sich durchweg an ihrem Einsatzort befinden.

2. Materialien

Markisen bestehen aus ganz unterschiedlichen Materialien. Bei den Gelenken handelt es sich meist um Komponenten aus Aluminium, während die Markise selbst aus unterschiedlichen Stoffen bestehen kann. Besonders beliebt sind in diesem Zusammenhang Acryl, PVC und Polyester. Acryl zeichnet sich durch eine hohe UV-Beständigkeit aus, sodass die Markise langlebig und farbecht ist. Dieses Material wird vor allem zum Sonnenschutz und zur Wärmeregulierung eingesetzt. Demgegenüber ist PVC ausgesprochen wetterbeständig und übersteht Regen und Schnee ebenso gut wie lang anhaltende, intensive Sonnenbestrahlung. Deswegen kommt dieses Material vor allem bei fest installierten Markisen zum Einsatz, die nicht auf eine Rolle gewickelt werden können. Polyester ist schließlich besonders leicht, reißfest und schön anzusehen. Es ist wegen seiner Festigkeit somit langlebiger als Acryl, muss allerdings speziell behandelt werden, um an dessen UV-Beständigkeit heranzureichen.

3. Vor- und Nachteile

Markisen sind immer dann sinnvoll, wenn ein dauerhafter, auf einen bestimmten Raum begrenzter Sonnenschutz gewünscht ist. Sie lassen sich platzsparend an der Decke oder den Seitenwänden eines Balkons oder einer Terrasse anbringen und verringern somit das Platzangebot nicht. Bei Bedarf lassen sich viele Modelle einfahren und werden nahezu unsichtbar. Allerdings bieten Markisen keine Mobilität. Sie müssen fest installiert sein und können somit nicht an verschiedenen Orten genutzt werden. Zudem muss in hochwertige Materialien investiert werden, damit ein Sonnen- und Wärmeschutz überhaupt gegeben ist. Das ist relativ teuer.

Sonnenschirme

Sonnenschirme gelten als ein besonders flexibler Sonnenschutz. Welche Stärken und Schwächen sie mit sich bringen, wird im Folgenden behandelt:

1. Einsatzgebiete

Sonnenschirme sind nahezu überall einsetzbar. So werden sie auf Balkonen ebenso genutzt wie in Gärten oder in der Gastronomie. Um die Mobilität zu gewährleisten, gibt es Sonnenschirmständer, die an jedem beliebigen Ort aufgestellt werden können und dann mit Wasser aufgefüllt werden, um einen sicheren Stand zu besitzen. Ebenso gibt es Sockel mit feststellbaren Rädern, über die ein Sonnenschirm bewegt werden kann. Zudem ist es möglich, einen Sonnenschirm in den Boden einzulassen, in einer Wand zu befestigen oder an ein Geländer zu montieren. Das ist zum Beispiel in der Gastronomie sehr gängig, wo die Schirme immer denselben Platz schattig halten sollen und nicht bewegt werden. Im Garten wird es durch einen solchen Sonnenschutz hingegen möglich, sich überall bequem hinzusetzen und sich vor der Sonne zu schützen. Es gibt allerdings auch kompakte Modelle zum Tragen, die zum Beispiel an Kinderwagen zum Einsatz kommen oder bei Spaziergängen genutzt werden.

2. Materialien

Der Sonnenschirmständer besteht meist aus Aluminium oder Kunststoff. Er muss möglichst stabil und widerstandsfähig sein, damit er den Sonnenschirm zuverlässig hält und auch durch starke Winde nicht beeinträchtigt wird. Der Schirm selbst kann zum Beispiel aus Baumwolle oder Polyester bestehen. Wichtig ist, dass er eine hohe UV-Beständigkeit aufweist, damit sich die Farben nicht verabschieden und ein effektiver Schutz vor der gefährlichen Strahlung gewährleistet ist. Zudem muss das Material reißfest sein, damit es auch schlechtes Wetter und starke Belastungen gut übersteht. Nicht zuletzt gibt es die Stoffe in ganz vielfältigen Farben und Designs, sodass jeder Geschmack das individuell beste Modell finden kann.

3. Vor- und Nachteile

Sonnenschirme bringen den Vorteil, dass sie mobil sind. Sie können an vielfältigen Orten eingesetzt werden und bieten einen wirkungsvollen Schutz vor Sonne und Hitze. Sie können individuell eingestellt und so auf jeden Sonnenstand und alle Lichtverhältnisse hin ausgerichtet werden. Durch eine Kurbel lässt sich der Schirm leicht auf und zuklappen, sodass er bei Nichtgebrauch platzsparend verstaut werden kann. Allerdings nimmt ein Sonnenschirm bei Gebrauch recht viel Platz weg. Anders als eine Markise wird er nicht unsichtbar an der Decke oder den Seitenwänden verstaut, sondern befindet sich im oder auf dem Boden. Zudem muss der Schirm immer erst aufgebaut werden, bevor er genutzt werden kann. Das kostet mehr Zeit als bei den anderen Sonnenschutzarten.

Sonnensegel

Sonnensegel sind im Prinzip eine Unterform der Markisen. Allerdings werden diese nicht nur an Balkonen und Terrassen genutzt, sondern auch auf freien Flächen. Im Folgenden finden Sie alles Wissenswerte über Sonnensegel. Bei eBay können Sie das passende Sonnensegel kaufen.

1. Einsatzgebiete

Sonnensegel sind insbesondere für den Garten geeignet. Sie werden einerseits wie Markisen an Häuserwänden angebracht und mittels Seilen aufgespannt. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, frei stehende Sonnensegel zu wählen, die dann an Pfosten angebracht werden. Es gibt fest installierte Modelle und solche, die auf eine Rolle aufgewickelt werden können. Meist wird neben dem Sonnenschutz auf wetterfeste Materialien gesetzt, denen auch Wind und Regen nichts anhaben. Ein Sonnensegel stellt somit eine sinnvolle Verbindung zwischen Sonnenschirm und Markise dar, die für nahezu jeden Einsatzzweck geeignet ist.

2. Materialien

Die Materialien bei Sonnensegeln sind ausgesprochen stabil und wetterfest. Immerhin sollen sie nicht nur effektiv vor der Sonne und der gefährlichen UV-Strahlung schützen, sondern auch einen Schutz vor Regen und starkem Wind bieten. Oftmals wird auf Materialien wie Mesh, Airtex oder PVC gesetzt. Wichtig ist, dass der Stoff des Segels reißfest ist und sich mühelos spannen lässt. Zudem muss überlegt werden, an welcher Stelle das Sonnensegel zum Einsatz kommen soll. So werden mit Schottblechen und Wantenspannern zum Beispiel andere Befestigungen an einer Häuserwand benötigt, als bei frei stehenden Varianten im Garten. Ebenso wird auf einem Balkon eine andere Art von Segel benötigt als bei einer Terrasse.

3. Vor- und Nachteile

Die große Stärke von Sonnensegeln ist deren Beständigkeit. Sie werden mit intensiver Sonnenstrahlung ebenso fertig wie mit Regen und Wind. Sie vereinen in sich die besten Eigenschaften aus Sonnenschirmen und Markisen und sind somit Allround-Talente. Allerdings ist ein Sonnensegel somit auch sehr unpräzise. Ein Nutzer muss eine klare Vorstellung davon haben, wo und wie er das Segel nutzen möchte, um es verwenden zu können. Zudem muss häufig auf sehr hochwertige und somit teurere Materialien zurückgegriffen werden, damit sich der Stoff des Segels nicht vollsaugt und eventuelles Regenwasser kontrolliert ablaufen kann.

Wichtige Kaufkriterien bei Markisen, Sonnenschirmen und Sonnensegeln auf einen Blick

Um den idealen Sonnenschutz für Ihre Zwecke zu finden, ist es nötig, dass Sie das Einsatzgebiet, das Ihnen vorschwebt, konkretisieren. So eignen sich in einem Garten etwa ganz andere Arten von Sonnenschutz als auf einem Balkon. Setzen Sie unbedingt auf Sicherheit und Stabilität. Der Sonnenschutz muss immer sicher befestigt sein und einen bestmöglichen Schutz liefern. Ansonsten kann es passieren, dass er um- oder hinunterfällt oder keinen wirkungsvollen UV-Schutz bietet. Nicht zuletzt steht Ihnen eine große Auswahl an Farben und Designs zur Verfügung, aus der Sie wählen können.

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