Mamiya - Mittelformatkameras für Profis

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Mamiya - Mittelformatkameras für Profis

Der Name Mamiya steht seit über 70 Jahren für Mittelformatfotografie auf höchstem Niveau. Mit zahlreichen Produkt-Weltneuheiten setzte der japanische Hersteller im Laufe der Firmengeschichte immer wieder neue Maßstäbe. Wir stellen Ihnen hier das Unternehmen und seine beliebtesten Modelle vor.

 

Mittelformatfotografie – die beliebteste Methode bei professionellen Fotografen

Mittelformatkameras haben ein Objektiv, dessen Brennweite ungefähr doppelt so weit ist wie die einer Kleinbildkamera. Dies hat zur Folge, dass größere Bildausschnitte möglich werden. Gleichzeitig wird die Schärfentiefe verringert, was dazu führt, dass sich Bildobjekte vor einem Hintergrund besser freistellen lassen. Um die Schärfentiefe zu erhöhen, muss die Kamera abgeblendet werden. Die dadurch verlängerte Belichtungszeit macht im Normalfall den Einsatz eines Stativs erforderlich. Andererseits lassen sich auf diese Weise jedoch außerordentlich hochwertige Fotografen herstellen. Das Bildformat beträgt bei Mittelformatkameras meist 4,5 x 6 cm, 6 x 6 cm oder 6 x 7 cm. Möglich sind sowohl analoge als auch digitale Modelle. Sofortbildkameras arbeiten ebenfalls im Mittelformatbereich. Aufgrund der relativ hohen Anschaffungspreise und der aufwendigen Fotografietechnik werden Mittelformatkameras überwiegend von professionellen Fotografen eingesetzt.

 

Mamiya – japanische Höchststandards mit Tradition

Das Unternehmen Mamiya Digital Imaging wurde 1940 in Tokio gegründet und nach seinem Gründer Seichi Mamiya benannt. Es gehörte zu den ersten Kameraherstellern Japans, wobei der Kern des Geschäfts von Anfang an bei der Mittelformatfotografie für Profis und ambitionierte Laien lag. Das erste Modell war 1940 eine Messsucher-Klappkamera. Neben Kameras finden sich auch andere elektronische Bauteile sowie Golfschläger im Mamiya-Sortiment. 2006 wurde die Mamiya-Fotosparte von der Firma Cosmo Digital Imaging übernommen, produziert aber weiterhin unter dem Markennamen Mamiya.

 

Die beliebtesten Modelle unter den Mittelformatkameras von Mamiya

Im Jahr 1970 brachte Mamiya mit der RB 67 die weltweit erste Kamera für das Format 6 x 7 cm auf den Markt – ein Format, das vor allem in der Modefotografie gern eingesetzt wird. Ein zusätzliches Highlight war der drehbare Rahmen, der eine Umstellung vom Hoch- aufs Querformat ermöglichte. Fünf Jahre später landete das Unternehmen mit der Mamiya 645 den nächsten Coup: Die erste kleine Mittelformatkamera (4,5 x 6 cm) gehört noch immer zu den beliebtesten Kameras unter den Werbefotografen. 1995 erblickte die Mamiya 7 das Licht der Welt – die erste Messsucher-Kamera mit Wechselobjektiven und dem Format 6 x 7 cm. Auch sie setzte damals neue Maßstäbe für die Mittelformatfotografie.

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