Mainboard-Bundles: PCs ausstatten nach dem Baukastenprinzip

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Ob Sie Texte bearbeiten, im Internet recherchieren müssen oder häufig Grafikprogramme benutzen - auf Ihren Rechner muss Verlass sein. Zum Auf- oder Umrüsten älterer Modelle und für das individuelle Zusammenbauen eines PCs in einem Leergehäuse ist ein Mainboard-Bundle ideal: Mit einem Satz aufeinander abgestimmter Komponenten machen Sie Ihren Computer sicher und fit.
 


Wissenswertes vor dem Kauf von Mainboard-Bundles

Sie mögen Ihren Rechner, aber er ist zu langsam? Die Leistung Ihrer Grafikkarte überzeugt Sie nicht? Erstellen Sie eine Checkliste: Was kann mein PC zur Zeit und was soll besser werden? Möchte ich viel spielen, ohne Störung und Unterbrechung? Dann müssen es mehr RAM und eine sehr gute Grafikkarte mit ausreichend Arbeitsspeicher sein. Planen Sie einen Wechsel des Betriebssystems, können Sie mit einem Mainboard-Bundle Ihre Hardware optimieren.

Der Aus- und Einbau beim Wechsel des Mainboards erfordert allerdings Vorkenntnisse. Vor allem die Reihenfolge beim Einbauen der einzelnen Komponenten ist wichtig. Wenn Sie wenig Übung in technischem Handwerk haben, besorgen Sie das Mainboard-Bundle und überlassen Sie den Einbau einem Spezialisten.


Was ist drin in dem Paket?

Das Mainboard ist die Platine, mit dem die Komponenten eines PCs verbunden sind. Von hier aus werden sämtliche angeschlossenen Endgeräte und die weitere Hardware gesteuert. Ein Mainboard-Bundle ist ein Komplettpaket zum individuellen Zusammenbau. Es besteht meist aus Prozessor, Arbeitsspeicher (RAM), CPU-Kühler, Grafikkarte und dem eigentlichen Mainboard oder "Motherboard".

Die wesentliche Überlegung bei der Zusammenstellung lautet übrigens: Soll es ein Intel- oder ein AMD-Prozessor sein? Von dieser Entscheidung hängt dann die Auswahl der anderen Komponenten ab.

In der Regel ist davon auszugehen, dass in Komplettpaketen alle Komponenten zueinander passen. Kabel und Schrauben sind auch dabei. Eine Bedienungsanleitung erleichtert den Einbau. Bei kleineren Paketen überprüfen Sie genau, welche Einzelteile enthalten und ob sie kompatibel sind.


Komponenteneinbau - alles neu?

Es ist nicht notwendig, alle Komponenten auszuwechseln. Schrauben und Kabel lassen sich mitunter wiederverwenden. Aber: Aus einem alten System passt einiges oft nicht mehr zu den neuen Komponenten. Wer dagegen einen noch nicht ganz so einen alten PC hat, aber dennoch aufrüsten will, um neueste Spieleversionen zu nutzen, nimmt ein Bundle mit Mainboard, Grafik und RAM.

Wenn Sie sich für ein Bundle ohne Mainboard entscheiden, muss der Prozessor zu Ihrem Motherboard bzw. dem CPU-Sockel (Fassung) passen. Hier gibt es verschiedene Hersteller-Optionen - das Intel-Mainboard-Bundle oder das AMD-Mainboard-Bundle. Anpassbar sind Sockel nicht. Lesen Sie in der Produktbeschreibung des Prozessors nach, welchen Sockel-Typ Sie benötigen.

Tipp: Achten Sie bei sehr alten PCs auf das Netzteil. Wenn die Leistungsaufnahme der neuen Komponenten zu hoch ist, müssen Sie möglicherweise auch ein neues Netzteil kaufen. Bedenken Sie auch, dass alte IDE-Festplatten nicht mehr an neue Motherboards angeschlossen werden können.


Welches Bundle für welchen Zweck?

Erhältlich sind Mainboard-Bundles von Intel und AMD für den Einsatz im privaten oder Office-Bereich. Hier reichen die kleineren Bundles vollständig aus, da die Grafik nicht so stark und der Arbeitsspeicher (RAM) nicht so groß sein muss. Das trifft dann auch wieder auf den Kühler zu. Wenn Sie aber über den Rechner auch fernsehen und vor allem spielen möchten, empfiehlt sich ein Multicore-Prozessor mit leistungsstarker Hardware. Oder die Luxusvariante: ein High-End-PC mit Wasserkühlung.

Leistungsstarke Lösungen für Multimedia oder High-End-Gaming sind vor allem Bundles mit Intel® Core i5/i7 Prozessoren. Absoluter Alleskönner: Intel Core i7-4960X / ASUS P9X79 LE Mainboard Bundle.

Einsteiger kommen mit dem energiesparenden und dabei leistungsstarken ASRock AM1B-MDH Motherboard gut klar. Es unterstützt AMD Sockel der A- und E-Serien, Quad-Core/Dual Core APUs bis 25 Watt und verfügt über eine integrierte AMD Radeon™ R3 Series Grafik.


Neu oder gebraucht?

Neu gekaufte Mainboard-Bundles enthalten in der Regel Komponenten, die technisch auf dem neuesten Stand sind. Prozessor, Kühler, Grafikkarte und Mainboard sind daher mit großer Wahrscheinlichkeit mit Ihrem bestehenden System kompatibel. Außerdem erleichtert aktuelle Hardware spätere Upgrades. Empfehlenswert vor allem für Einsteiger.

Wichtig bei gebrauchten Mainboard-Bundles ist die Zuverlässigkeit der Einzelteile: Alle Komponenten müssen bestmöglich angeglichen, vorgetestet und vormontiert sein. Und natürlich zusammenpassen. Erfahrenen Bastlern fällt die Einschätzung der Qualität dabei leichter.

Zwar kostet die Suche nach einem passenden Mainboard-Bundle etwas Zeit. Doch oft ist gerade für Einsteiger der Kauf eines Zubehörpakets komfortabler, als alle Komponenten einzeln zu erwerben. Je nach Ausstattung und Leistung des Gesamtpakets fällt der Preis höher oder niedriger aus. Vergleichen lohnt sich tatsächlich. Denn meist macht sich die Mühe in Ersparnis bezahlt.


Gibt es Alternativen?

Profis schütteln den Kopf und suchen sich Komponente für Komponente selbst zusammen. Das setzt auch sachverständige Kostenkontrolle voraus. Wenn zu viele Komponenten ausgetauscht werden müssen, um die gewünschte Leistung zu erreichen, oder der vorhandene Rechner nicht mehr mit leistungsstarken Komponenten kompatibel ist, kann der Neukauf eines Rechners sinnvoll sein. Geht es nur um schnelles Spielen und Surfen, wäre die zusätzliche Anschaffung eines schnellen

Notebooks oder Tablets überlegenswert. Vorteil: Sie verfügen damit über zwei Geräte für unterschiedliche Zwecke. Das erleichtert manchem die Trennung von Job und Freizeit.

 

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