Mäuse mit oder ohne Kabel - was ist besser?

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Ein Kabel kann ganz schön stören – mehr Bewegungsfreiheit verspricht da die Funkmaus. Doch auch sie hat einige Nachteile. Von PS/2 über USB bis Bluetooth: Wir erklären Pro und Contra der Anschlüsse und zeigen, welche Maus zu welchem Besitzer passt.

 

Mäuse mit oder ohne Kabel - was ist besser?Bluetooth und USB sind heute die beiden gängigsten Arten, eine Maus anzuschließen. (Copyright: Microsoft/ Verbatim)

 

 

Die Serielle Schnittstelle: Ein Urahn der Mausanschlüsse

Nur ältere Anwender werden diese Mäuse noch kennen: Über den seriellen Port (RS232) wurden sie mit einem meist neunpoligen Stecker an den Rechner angeschlossen. Diese serielle Schnittstelle verbrauchte relativ viel Strom und verschwand seit Mitte der 1990er Jahre mehr und mehr aus den Computern. Sie wurde von der PS/2-Schnittstelle abgelöst.

 

 

PS/2: Schnittstelle mit Seltenheitswert

Die PS/2-Schnittstelle wurde ursprünglich für Tastaturen entwickelt, setzte sich aber auch für Mäuse durch. Für beide fanden sich zwei verschiedenfarbige Buchsen im Rechner – beide passen zwar an jeden Anschluss, funktionieren aber nur am richtigen. Der Nachteil dieser Technik: Bei den meisten Rechnern musste die PS/2-Maus bereits am Computer angeschlossen sein, bevor er gestartet wurde. Das Anschließen während des Betriebs funktionierte nicht. Allerdings schätzen Gamer diese Technik noch heute, weil sie theoretisch "schneller" reagiert als die heute übliche USB-Schnittstelle.

 

 

USB: Der heutige Standard

Die Travel Mouse von Verbatim ist klein, schick und mobil. (Copyright: Verbatim) Egal ob IBM, Unix oder Apple – Der "Universal Serial Bus" (USB) für Maus und Tastatur ist heute auf allen Plattformen heimisch. Der Vorteil: Alle USB-Geräte lassen sich im laufenden Betrieb einfach anschließen und sie werden automatisch erkannt – ganz einfach und unkompliziert. Ein Problem bekommen Sie allerdings, wenn sie nicht genug USB-Steckdosen für alle Peripheriegeräte haben: Tastatur, Maus, Drucker, Scanner, externe Festplatte – das sind schon fünf Geräte. Wenn es eng wird, können Sie eine USB-Maus per Adapter auch an der PS/2-Schnittstelle anschließen, falls Ihr PC diese Möglichkeit bietet. Oder Sie entscheiden sich gleich für eine Funk-Maus.

 

 

Bluetooth: Die gängige Funktechnik für Mäuse

Die drahtlose Übertragung des Maussignals an den Rechner ist zwar auch per Infrarot möglich und auch für das Funken stehen mehrere Bandbreiten zur Verfügung. Allgemein aber hat sich Bluetooth durchgesetzt, eine Funktechnik speziell für Mäuse und Tastaturen. Der Vorteil: Kein störendes Kabel ist im Weg und die Übertragung funktioniert auch noch über einige Meter hinweg – das kann für Präsentationen wichtig sein. Der Nachteil: Kabellose Mäuse benötigen eine eigene Stromversorgung, sei es per Batterie oder Akku. Das macht die Maus schwerer und Sie müssen Batterien nachkaufen beziehungsweise den Akku immer wieder aufladen. Meist kommt der "Stromausfall" genau im falschen Moment. Falls Sie also beruflich unterwegs sind, sollten Sie stets Batterien oder eine Ersatzmaus dabei haben.

 

 

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