Märklin-Digital - so gelingt der Einstieg

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Märklin-Digital - so gelingt der Einstieg

Die Eisenbahnen von Märklin genießen einen legendären Ruf. Das 1859 in Deutschland gegründete Unternehmen baut auch heute noch moderne und technisch anspruchsvolle Modelleisenbahnen, die bei Sammlern und Modellbauern sehr begehrt sind. Mit der Serie „Märklin Digital“ führte das Unternehmen im Jahr 1984 das erste Digitalsystem im Bereich der Modelleisenbahnen ein. Was „Märklin Digital“ noch heute so besonders macht, erfahren Sie hier.

  

„Märklin Digital“ ist heute nur noch auf dem Gebrauchtmarkt zu finden

Als Märklin die Serie „Märklin Digital“ im Jahr 1984 einführte, wurde damit eine kleine Revolution im Bereich der Modelleisenbahnen ausgelöst. Denn jetzt war es erstmals möglich, auf einer Bahn bis zu 80 Lokomotiven unabhängig voneinander zu steuern und damit einen Realismusgrad bei der Simulation eines echten Bahnverkehrs zu erreichen, wie es zuvor nicht möglich war. Mit der Zeit wurde das System in vielen Bereichen weiterentwickelt, sodass schließlich bis zu fünf Zusatzfunktionen pro Lokomotive ansteuerbar waren. Noch heute begeistert dieses innovative Digitalsystem, das allerdings mittlerweile auf dem Markt nur noch gebraucht erhältlich ist. Entsprechend begehrt sind die einzelnen Stücke wie Trafos oder das Märklin-Digital-Starterset heute.

  

Das benötigen Sie für den Einstieg in „Märklin Digital“

„Märklin Digital“ ist ein vollständiges System, in dem alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Neben den Schienen in Spurweiten wie H0 benötigen Sie einen passenden Digital-Trafo und die Lokomotiven aus der Serie „Märklin Digital“. Wenn Sie mehrere Züge gleichzeitig fahren lassen möchten, werden Sie in der Regel zudem eine Digitalzentrale benötigen. Ein simpler Trafo alleine wäre hierfür nicht ausreichend. Zudem ist die Nutzung neuer Gleissysteme wie C oder K ratsam, da die älteren M-Gleise häufig Schwankungen in der Leistung mit sich bringen und die Züge daher gelegentlich an einigen Stellen langsamer fahren als beabsichtigt.

  

„Märklin Systems“ hat „Märklin Digita“l heute abgelöst

Im Internet und auf Gebrauchtmärkten sind selbst heute noch in vielen Fällen sogar Komplettanlagen mit Bauteilen der Märklin-Digital-Serie zu finden. Neu sind diese Produkte nicht mehr zu erhalten, da „Märklin Digital“ im Jahr 2004 durch „Märklin Systems“ abgelöst wurde. Statt 14 Fahrstufen sind mit dem neuen System 128 möglich und die Fahrzeugdecoder sind um eine Vielzahl an Funktionen erweitert worden.

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