eBay
  • WOW! Angebote
  • iPhone 6 - Jetzt bei eBay - Einkaufen
Kostenloser Kontakt

Machen Sie Ihrem PC Beine – Arbeitsspeicher für nahezu jeden Zweck finden

eBay
Von Veröffentlicht von
Machen Sie Ihrem PC Beine – Arbeitsspeicher für nahezu jeden Zweck finden

Die Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit eines Computers oder Notebooks hängt nicht zuletzt von dem verbauten Arbeitsspeicher ab. Bietet dieser zu wenig Platz, muss der Computer Umwege gehen, um die Rechenleistung erbringen zu können. Das verlangsamt das System. Damit es nicht hierzu kommt, sollten Sie möglichst frühzeitig einen angemessen großen Arbeitsspeicher in Ihren Rechner einbauen. Das ist allerdings bisweilen nicht so leicht wie gesagt. Denn die verschiedenen Typen von Arbeitsspeichern (RAMs) und die mitunter unverständlichen Bezeichnungen erschweren die Auswahl teilweise stark. Dieser Ratgeber bietet einen Gegenpol zu diesen verwirrenden Bezeichnungen und versorgt Sie mit allen wichtigen Informationen rund um das Thema Arbeitsspeicher. Mit diesem Wissen finden Sie sich in der Produktvielfalt der Onlinewelt schnell zurecht und gelangen mit wenig Mühe zu genau dem Arbeitsspeicher, der für Ihre Zwecke geeignet ist.

Aufgaben des Arbeitsspeichers in einem Computer

Der Arbeitsspeicher ist dazu da, damit Daten eines Computers während der Rechenoperationen darauf abgelegt werden. Wenn der Platz auf dem RAM zu knapp bemessen ist, werden die Daten auf der bedeutend langsameren Festplatte zwischengespeichert. Die Folge ist, dass das System mit der Zeit immer langsamer wird und es sehr lange dauert, bis zum Beispiel eine Website im Internet aufgerufen wurde. Um dies zu verhindern, sollten Sie auf einen Arbeitsspeicher mit großem Platzangebot setzen und diesen in Ihren Computer einbauen. Dies ist zudem eine gute Übung, um mit dem eigenen Spiel- und Arbeitsgerät vertraut zu werden. Denn es ist beim Arbeitsspeicher nicht möglich, beim Einbau etwas falsch zu machen. Sie müssen lediglich das Gehäuse Ihres Computers abschrauben, den alten RAM entfernen und den neuen einsetzen, schon profitieren Sie von dem größeren Platzangebot. Doch aufgepasst: Ein größerer Speicher nützt nur dann etwas, wenn dieser vom Mainboard unterstützt wird. Ansonsten passt sich der schnelle Speicher dem langsamen Mainboard an und es tritt keine Beschleunigung der Rechengeschwindigkeit ein.

Verschiedene Arten von Arbeitsspeicher

Es gibt ganz vielfältige Arten von Arbeitsspeichern. Diese unterscheiden sich unter anderem durch die Anzahl ihrer Kontakte und ihren Stromverbrauch. Vor dem Kauf ist es wichtig zu wissen, welche Art von Arbeitsspeicher Sie benötigen. Das können Sie zum Beispiel im Handbuch nachlesen oder auf der Website des Herstellers ermitteln. Falls Ihnen das aufgrund fehlender Informationen nicht gelingen sollte, gibt es auch Software-Programme, die in der Lage sind, die einzelnen Hardwarekomponenten eines Computers zu erkennen und übersichtlich aufzulisten. Sollte auch dieser Weg nicht zum Erfolg führen, hilft nur noch ein Blick auf die Platine selbst. Hier befinden sich nämlich in den meisten Fällen das Logo und der Name des Herstellers. Im Folgenden finden Sie die gängigsten Arten von Arbeitsspeichern und lernen deren Besonderheiten kennen.

1. SDR-RAM und DDR-RAM

Der erste Arbeitsspeicher, der ursprünglich in Computern zum Einsatz kam, war der SDR-RAM. Diese Bezeichnung steht für Single Data Rate, also Arbeitsspeicher mit einfacher Datenübertragung. Dieses ältere Modell wurde quasi vollständig von DDR-RAM (Double Date Rate) abgelöst und kommt heute quasi nicht mehr zum Einsatz. Früher gab es allerdings verschiedene Arten von SDR-RAMs, die untereinander allerdings nicht kompatibel waren. Der DDR-RAM zeichnet sich dadurch aus, dass er innerhalb eines Taktzyklus doppelt so viele Datenpakete abarbeiten kann wie der SDR-RAM. Das bedeutet, dass sich die Arbeitsgeschwindigkeit des Computers durch diesen Wechsel allein nahezu verdoppelt. Diese verschiedenen Speicherarten sind nicht miteinander kompatibel und können nicht gleichzeitig genutzt werden. In einigen Ausnahmefällen gibt es jedoch Mainboards, die für jede Art dieser Speichermedien einen Steckplatz zur Verfügung stellen.

2. DDR2-RAM

Der DDR2-RAM ist der Nachfolger des DDR-RAMs. Dieser zeichnet sich durch einen höheren Takt und einen geringeren Stromverbrauch aus. Das ist besonders praktisch für Notebooks, bei deren Einsatz unterwegs es auf jede noch so kleine Menge Energie ankommt. Zudem ist es durch eine veränderte Speicherdichte möglich, mehr Platz als bisher auf dem Arbeitsspeicher zur Verfügung zu stellen. Somit ist dieses Modell seinem Vorgänger in der Größe, der Geschwindigkeit und dem Stromverbrauch überlegen. Deswegen sind diese Arten auch nicht miteinander kombinierbar, sodass für den Einsatz von DDR2-RAM eigene Steckplätze auf einem Mainboard nötig sind.

3. DDR3-RAM

Die aktuelle Arbeitsspeicherversion dieser Art ist der DDR3-RAM. Bei diesem wurde der Stromverbrauch noch ein weiteres Mal reduziert und die Anzahl an Pins hat sich verändert. Wie zuvor ist also auch dieses Nachfolgemodell nicht mit dem Vorgänger kompatibel. Zudem ist es mit diesem Arbeitsspeicher möglich, vier Speicherbänke nebeneinander laufen zu lassen. Das erhöht die Arbeitsgeschwindigkeit erheblich. Allerdings wird dieser angenehme Effekt durch die durch den erhöhten Cache verursachten Latenzzeiten wiederum drastisch eingeschränkt. Nicht zuletzt besitzen viele solcher Modelle Temperatursensoren. Diese sind vor allem für Nutzer interessant, die ihren Rechner gerne einmal übertakten, um dessen volles Potenzial ausschöpfen zu können. Sollte sich durch dieses Vorgehen eine zu große Wärme bilden, registrieren das die Sensoren und schalten den Arbeitsspeicher automatisch ab. Auf diese Weise werden Beschädigungen gezielt und ohne Ihr Zutun verhindert.

4. Rambus

Rambus war ebenfalls ein Nachfolger des SDR-RAMs, der sich jedoch wegen seiner relativ hohen Preise und der starken Konkurrenz durch den DDR-RAM nicht durchsetzen konnte. Heute wird diese Art von Arbeitsspeicher nur von wenigen Nutzern in ganz bestimmten Kontexten eingesetzt. Wie der DDR-RAM erreicht auch der Rambus die doppelte Taktzahl des SDR-RAMs, kann diesen Vorteil oftmals aber wegen zu weniger Kanäle nicht richtig ausspielen. Hinzu kommt, dass sich diese Art von Arbeitsspeicher nur paarweise einsetzen lässt, wodurch immer wertvolle Steckplätze verloren gehen. Zu beachten ist zudem, dass dieser Arbeitsspeicher ein leeres Speichermodul besitzt. Dieses wird am Speicher befestigt und sorgt für einen ununterbrochenen Datenfluss. Beim Austausch des Speichers muss auch dieses Leermodul ausgetauscht und auf den neuen Baustein gesetzt werden.

Der Takt des Arbeitsspeichers

In der Regel leitet sich der Rechentakt eines Arbeitsspeichers aus dem Arbeitstakt des Rechners her. Dieser muss verdoppelt beziehungsweise vervierfacht werden, um zum vorliegenden Rechentakt zu kommen. Einige Anbieter haben jedoch auch Zwischengrößen im Sortiment. Hierbei handelt es sich um die übertaktete Variante der jeweils darunter befindlichen Größe. Hierdurch soll der Speicher beschleunigt und die Rechenleistung verbessert werden. Das Problem bei diesem Vorgehen ist, dass die Übertaktung meist mit einer Erhöhung der Spannung einhergeht. Das System eines Computers ist jedoch auf die normale Arbeitsgeschwindigkeit und die Grundspannung hin ausgelegt. Deswegen führen diese Veränderungen am Arbeitsspeicher gelegentlich zu Problemen. Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Ihr System den Arbeitsspeicher annimmt, sollten Sie sich für ein etwas langsameres, dafür aber nicht übertaktetes Modell entscheiden.

Die Zweikanaltechnik

Mit der Zweikanaltechnik lässt sich die Zeit, die für das Beschreiben des Arbeitsspeichers mit einer bestimmten Datenmenge aufgewendet werden muss, halbieren. Hierfür müssen sich in einem Steckplatz zwei gleich große Arbeitsspeicher befinden. Von welchem Hersteller diese sind, welche Latenzzeiten sie besitzen und mit welcher Taktzahl sie arbeiten, ist hingegen gleichgültig. Nun wird der Datenfluss nicht gleichmäßig auf einen Speicher geschrieben, sondern er verteilt sich auf zwei Komponenten. Das bedeutet, dass die kompletten Informationen in der Hälfte der Zeit abgespeichert sind. Das bringt einen enormen Zeitgewinn und reduziert die Arbeitszeit Ihres Rechners drastisch. Diese Technik beherrschen im Grunde alle die oben genannten Speicherarten. Wichtig ist jedoch, dass das Mainboard ebenfalls dafür konzipiert ist. Außerdem müssen Sie darauf achten, dass sich die Speichergeschwindigkeit immer am langsamsten Speicher orientiert. Wenn Sie also einen ganz schnellen Speicher mit einem langsamen Modell kombinieren, wird das schnelle Modell seine Leistung herunterfahren und sich dem langsamen Kollegen anpassen. Hierdurch kann es passieren, dass der einkalkulierte Zeitgewinn, der durch den schnellen Speicher erzielt werden könnte, wieder verloren geht.

Besondere Bezeichnungen beim RAM

Im Bereich der Arbeitsspeicher kommen diverse, teilweise sehr verwirrende Bezeichnungen zum Einsatz. Eine hiervon ist die Abkürzung "CL". Diese steht für CAS Latency oder "Column Access Strom Latency". Hiermit wird der Zeitraum bezeichnet, in dem der Arbeitsspeicher Informationen an den Prozessor sendet. Bei CL 2 ist das bei jedem zweiten Takt der Fall, bei CL 3 allerdings nur bei jedem dritten Takt. Je häufiger die Daten übertragen werden, desto schneller ist der Schreibprozess abgeschlossen. Allerdings muss auch bei dieser Angabe das Mainboard mitspielen. Wenn dieses eine kurze Latenzzeit nicht unterstützt, dann bringt es keinen Vorteil, dass der Arbeitsspeicher diese Eigenschaft bietet. Eine weitere Bezeichnung in diesem Zusammenhang ist "ECC". Diese steht für "Error Correction Code" und bezeichnet die Tatsache, dass einige Speicher aktiv einen Datenverlust verhindern. Modelle mit dieser Eigenschaft sind deutlich teurer als vergleichbare Speicher, stellen aber auch einen bestmöglichen Datenschutz sicher. In Firmennetzwerken und im Geschäftsbereich kommen sie deswegen gehäuft zum Einsatz. Im privaten Bereich spielen sie hingegen quasi keine Rolle.

Kaufkriterien für Arbeitsspeicher

Eines der wichtigsten Kaufkriterien bei einem Arbeitsspeicher ist dessen Kompatibilität mit Ihrem Mainboard. Wenn diese nicht gegeben ist, dann profitieren Sie auch nicht von den positiven Eigenschaften des Speichers. Ebenfalls von Bedeutung ist die Größe des Speichers. Je mehr Daten dieser fassen kann, desto mehr wird Ihr Rechner geschont und desto schneller arbeitet er. Ebenfalls von Bedeutung sind der Takt des Arbeitsspeichers und Besonderheiten wie die Zweikanaltechnik oder der ECC. Achten Sie zudem darauf, dass Sie für Ihren neuen Speicher einen passenden Steckplatz zur Verfügung haben. Damit Sie wirklich den für Sie besten Arbeitsspeicher finden, ist ein Besuch bei eBay sehr nützlich. Hier gibt es sowohl eine große, internationale Auswahl als auch viele nützliche Produktbeschreibungen. Innerhalb kürzester Zeit finden Sie hier einen passenden Arbeitsspeicher für Ihre Zwecke zum kleinen Preis.

Wählen Sie eine Vorlage aus

Zusätzliches Navigationsmenü