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MOTOROLA RAZR V3 PINK TEST

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MOTOROLA RAZR V3 PINK TEST
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Das Auge kauft mit - das gilt für fast alles außer Aktien und Schimmelkäse, ganz besonders aber für Autos, Reinrassige Hunden mit Stammbaum oder natürlich Handys. Und was hat dies nun mit dem V3 Razr von Motorola auf sich? Nun, angeben kann man ja mit vielen Handys, aber mit dem Razr alle male,..

 

Geschlossen zieht es so gut wie alle Blicke auf sich, doch aufgeklappt macht es auch die Finger ihrer Freunde und Kollegen so zappelig, dass Sie Gebühren fürs Angrapschen verlangen sollten. Außerdem hat das Handy auch eine Menge drauf. Volle MMS-Funktionalität über VGA-Kamera, Freisprecher und E-Mail-Programm bis Bluetooth haben die Amerikaner so ziemlich alles eingebaut, was nützt und Spaß macht.

Aber wirklich Alles? Nein, nicht ganz.

Hardware Daten zeigt das Handy auf dem Haupt-Display mit 176x220 Pixel an und zwar in ca 260.000 sehr satten und kontrastreichen Farben. Wer es mehr mit dem Hören hat als mit dem Sehen, wird den integrierten Freisprecher wirklich schätzen, der auch dafür sorgt, dass die 40 Klingeltöne(MIDI und MP3) nur bei Heavy-Metal-Konzerten zu überhören sind.

Dank der Quad-Band-Technik können Sie weltweit telefonieren, wo das Motorola ein GSM-Netz aufspüren kann. Fotografieren können sie im Urlaub auch jeden wunderschönen Strand, aber leider nur in VGA-Auflösung, Megapixel-Freunde müssten sich wohl ein anderes Handy suchen.

In dieser Hinsicht bietet das V3 höchstens Mainstream.

Die ganzen schönen Programme lechzen nach Speicherplatz, den das Motorola nicht hat. Nur 5 MByte! Die reichen nur wenn Sie nie auf die Idee kommen ihre Lieblings-Mp3s als Klingeltöne zu verweden. Falls sie es doch tun, ist der Speicher ruckzuck voll, und sie haben vielleicht gerade mal einen Song auf dem Handy.

Immerhin: Sie können die Ablage entlasten, indem Sie Material mit Hilfe der mitgelieferten Software auf ihren Pc verschieben. Dafür steht Bluetooth zur Verfügung, sowie eine Mini-USB-Büchse.

Tipp-Liebhaber werden glücklich, denn das V3 bietes SMS/MMS, einen Email-Client samt Bildversand sowie Instand Messaging für die ganz ganz schnellen Briefchen. GPRS Klasse 10 sorgt dafür das ihre Daten flott übertragen werden. Kalender, Diktierfunktion, Wecker, WAP 2.0 - das gehört einfach alles dazu.

Umso schmerzlicher vermissen wir die Synchronisation mit Outlook. Sie können den Kalender und Kontakte lediglich mit der mitgelieferten Software abgleichen. Aber vielleicht trösten Sie sich ja mit einer der hübschen JAVA-Programme hinweg: Billiards, Golfs, Skipping Stones und Slideshow hat Motorola bereits installiert.

Teuer kann ja jeder. Was auf dem ersten Blick nach hochwertigem Edel-Finish aussieht, erweist sich allzu oft im Detail geschlampt. Nicht beim V3!

Handhabung

Reden wir über die wirklich schönen Tasten. Das besondere an den Tasten ist, dass Motorola keine normale Druckknoptastaur verwendet, sondern eine Metallfolie, aus der die Konturen der Tastenfelder, Ziffern und Symbole herausgeätzt sind. Diese Technik ermöglicht die flache Bauform und den sehr kurzen Tastenhub. In der Praxis lässt es sich mit diesen Tastern hervorragen tippen, da sie groß genug ausfallen sowie deutlich und fest ansprechen. Das Highlight ist die Tastenbeleuchtung, das das dezent-bläuliche Licht absolut gleichmäßig über das gesamte Feld verteilt. Dem entspricht auch die hervorragende Verarbeitung des Gerätes. Mit 15mm Gehäusetiefe gehört das V3 zu den dünnsten Handys überhaupt. Es schlüpft problemlos auch in jede Tasche und figurbetonte Hosen, selbst wenn seine 98x53 Millimeter ein bisschen in die Breite und Länge gehen. 97 Gramm - naja es gibt leichtere Handys, aber auch viel schwerere.

Bedienung

Die Führung über Icons und gut getexte Menüs kommt auch ein Motorola-Neuling schnell zurecht; auch die Einrichtung verzweiflungsträchtiger Anwendungen (email) geht flott von der Hand. Zu der guten Bedienbarkeit trägt auch das hervorragende Display viel bei: Dank der hohen Auflösung, starker Kontraste und heller Darstellung müssen sie schon lange hinschauen, um Ihre Augen zu ermüden.

Akustik und Laufzeit

Das V3 klingt im Großen und Ganzen gut, könnte aber ein bisschen lauter rüberkommen. Und länger, denn gemessene 2,5 Stunden Akku-Laufzeit sind für ein Spitzen-Handy fast ein bisschen peinlich,...

FAZIT

Das V3 besitzt alles was ein technisches Schaustück in seiner Preisklasse braucht: Sehr flaches Alugehäuse, edles Hightech-Design, tolles Display, und als echtes Highlight eine aus einem Stück geschnittene Tastatur deren Komfort nicht zu überbieten ist- was im übrigen für das ganze Handy gilt. Aber es hält auch der näheren Untersuchung stand: Die Ausstattung entspricht dem Standard eines ordentlichen Business-Modells, die Liste der Messaging- und Unterhaltungs- Funktionen ist nahezu vollständig. Auch in Handhabung und Bedienung kann das V3 mit der Konkurrenz problemlos mithalten. Fragt man sich nurnoch, ob Sie bereit sind dafür eine UVP von 299Euro zu zahlen, denn ein bisschen mehr Speicher hätte Motorola auch springen lassen können.

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