MÖGLICHKEITEN zum Schutz vor Markenfälschungen

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Beim Onlinekauf lohnt es sich genauer hinzusehen. Viele Händler nutzen aus, dass im Internet für die Kunden „alles schnell gehen muss“ und der Kunde nicht alle Details liest. Sollte man Zweifel an dem Onlineshop haben, lohnt es sich im Internet nach Foren zu suchen, in denen Erfahrungen mit diesen Händlern diskutiert werden.

Wenn man das Geld selbst überwiesen oder mit der Kreditkarte bezahlt hat, ist das Geld meist endgültig weg. An den Händler kommt man in der Regel nicht heran. Wurde das Geld hingegen per Lastschrift eingezogen, kann man dieses sechs Wochen später noch abbuchen. Sollten Zweifel am Verkäufer bestehen, ist dies wohl die sicherste Methode. Falls der Verkäufer diese Zahlungsweise nicht anbietet heißt es „Finger weg.“

Ein Rechtsstreit lohnt sich meist nur gegen deutsche seriöse Händler, die unbewusst ein Plagiat verkauft haben. Hier sollte man den Händler zuerst anschreiben. Erst wenn dieser nicht reagiert kann man sein Geld zurückverlangen - Zug-um-Zug gegen Rückgabe des Artikels. Dazu muss man den Rechtsweg bestreiten.
Bei Zweifeln an der Echtheit des Artikels sollte man nicht vorschnell den Artikel zurückschicken und sein Geld zurückbuchen. Denn der Hersteller entscheidet schließlich, wann eine Fälschung vorliegt. Sollte der Verkäufer schließlich im Recht sein, kann er die zusätzlich entstanden Buchungs- und Versandkosten vom Käufer fordern und diesen auf Zahlung verklagen.

Selbst wer über PayPal zahlt, muss im Zweifelsfall nachweisen können, dass es sich um eine Markenfälschung handelt. Da dies i.d.R. nur mit einem Gutachten objektiv belegt werden kann, das wiederum nicht unerhebliche Kosten verursacht, sollte jeder seine Sinne vor dem Kauf entsprechend schärfen.

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