MD-Recorder für Digitale Aufnahmen unsinnig

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Die Erfahrung zeigt es: Leider sind die MD-Recorder völlig unsinnig für beispielsweise Journalisten. Sony unterstellt nämlich, dass man nicht selbst die Rechte an den gemachten Aufnahmen (Mikro oder Line-In) hat und erlaubt deshalb auch das Überspielen auf den Rechner nicht - dies geht nur analog, und das nervt ungeheurlich - zumal mp3-Recorder diese Beschränkung nicht besitzen. Dies sollte jeder bedenken, der nicht nur gute Aufnahmen machen, sondern sie hinterher auch adäquat weiterverarbeiten möchte.

Ergänzung (5.6.2006)

Ich bin nun öfter darauf hingewiesen worden, dass es inzwischen sehr wohl möglich ist, die Aufnahmen zu überspielen.

Ich schrieb den Artikel aus der Sicht eines Radioreporters. Die Dinger sind klein, frickelig und einem harten Außeneinsatz nicht gewachsen. Die Anschlüsse sind schlicht unprofessionell und gehen schnell kaputt, zudem ist mir im Laufe der Einsatzzeiten mehr als eine MD zerschreddert worden. Dazu kam damals das Problem, die Töne nicht direkt und digital per USB überspielen zu können, Sony hat es einem da nicht eben erleichtert, zumindest das ist heute anders. Trotzdem: aus heutiger Sicht gibt es nach wie vor überhaupt keinen Grund, warum ich diese Dinger je wieder einsetzen sollte. Ich habe inzwischen zwei Flashman von Mayah; die sind robust, langlebig und ohne bewegliche Teile, kosten halt nur knapp das Fünffache. Freut mich, wenn andere mit MDs andere Erfahrungen gemacht haben - ich werde auch weiterhin jedem davon abraten, zumal es inzwischen bessere Alternativen gibt - es tut mir leid, wenn ich das so sagen muss.

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