Loks in großer Auswahl für die Spur 00 finden

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Loks in großer Auswahl für die Spur 00 finden

Die richtige Lok finden, für das Kind im Mann kein Problem

Der Bau und das Spiel mit Modelleisenbahnen ist eine Freizeitbetätigung, die schon seit Jahrzehnten viele Menschen von jung bis alt in den Bann zieht. Vom Grundprinzip her ist die Modelleisenbahn eine maßstabsgetreue Nachbildung eines Teils des echten Eisenbahnnetzes in einem kleineren Format. Dabei kann die Größe einer Eisenbahn von weniger als einem Quadratmeter bis zu einer mehrere Zimmer umfassenden Modelleisenbahnanlage reichen. In erster Linie werden Fahrzeuge, Landschaften und Gebäude nachgebildet. Ein charakteristisches Merkmal ist, dass die Lokomotiven mithilfe eines eingebauten Antrieb eigenständig fahren können. Die Auswahl an Lokomotiven aller gängigen Spurweiten, auch der Spur 00 oder H0, ist riesig.

Modelleisenbahnen und ihre Maßstäbe

Das Verhältnis der Größe zwischen Original und Modell, wie z. B. bei der Spur 00 - 1:87, wird Maßstab genannt. Den gebräuchlichsten Maßstäben ist jeweils ein Buchstabenkürzel zugeordnet. Diese sind beispielsweise TT, Z, N oder H0, wobei H0, das als Halb-Null gesprochen wird, ein kombiniertes Buchstaben- und Ziffernkürzel ist. Modellbahnanlagen, die in Räumen betrieben werden, besitzen oft einen kleineren Maßstab. Im Freien werden meist Modellbahnen in eher größerem Maßstab als sogenannte Gartenbahnen zusammengestellt.

Weil der gesamte Sektor Eisenbahn eine enorme Ausdehnung und viele unterschiedliche Facetten besitzt, wird bei der Nachahmung im Modell in aller Regel eine Eingrenzung auf kleinere Bereiche vorgenommen. Thematische Schwerpunkte können eine markante Eisenbahnstrecke, ein nostalgischer Bahnhof, eine bevorzugte Eisenbahngesellschaft, ein bestimmtes Zeitalter oder eine spezielle Landschaft sein. Auch Kombinationen dieser Kriterien können den Hintergrund für den Bau einer Modelleisenbahnanlage bilden.

Normalerweise orientiert sich die typische Modellbahn, die in erster Linie zum Spielen angeschafft worden ist, allerdings gar nicht oder nur sehr grob an originalen Gegebenheiten oder Schauplätzen. Oft wird als Vorlage der deutschsprachige Bereich Europas von 1960 bis heute verwendet. Manche Modelleisenbahnfreunde legen den Schwerpunkt auf die möglichst originalgetreue Nachbildung von Gebäuden, Gleisanlagen oder Fahrzeugen. Es kann aber auch die Darstellung eines typischen Betriebsablaufs in den Mittelpunkt rücken. In dem Sinne, dass ein Bahnhof nachgebaut wird, wie es ihn in der Realität gegeben haben könnte und der den Bauvorschriften und anderen Vorgaben entspricht.

Modelleisenbahnen sind vielseitig 

Menschen, die dem Hobby Modelleisenbahn nachgehen, sind keine einheitlich zu charakterisierende Gruppe mit vielen unterschiedlichen Interessen. Viele Modelleisenbahner widmen sich hauptsächlich Betrieb ihrer Anlage, andere legen den Schwerpunkt auf das Sammeln von Gebäuden, Lokomotiven oder Waggons. Wieder andere sind besonders an einem bestimmten Zeitalter oder einem bestimmten Produzenten interessiert. Schließlich gibt es auch eine Gruppe von Freunden der Eisenbahn, die sich auf den Um- oder Eigenbau aller möglichen Bestandteile konzentrieren. Auch der Grad des Anspruchs, wie stark und unter welchem Blickwinkel das Vorbild nachgeahmt wird, unterscheidet sich häufig sehr stark.

Lokomotiven-Modelle im Wandel der Zeit

Die Modelleisenbahnen der ersten Generation, die im Bereich des Spielzeugmarkts hergestellt worden sind, wurden von einer Metallfeder, die aufgezogen werden konnte, nach dem Prinzip des Uhrwerks angetrieben. Die Kontrolle des Spielgeräts war hierdurch natürlich erschwert, dennoch waren die Modelle derart robust gebaut, dass ihnen auch das direkte Eingreifen der Spieler während der Fahrt wenig anhaben konnte. Daneben konnte ihre Fahrt auch durch sogenannte Langsamfahr- und Stopp-Gleise beeinflusst werden, die auf die Steuerung der Lokomotive Einfluss nahmen und diese sicher zum Anhalten bringen konnten. Eine andere Variante des Antriebs von Lokomotiven war der mit Dampfmaschinen.

Die Stromversorgung der privaten Haushalte in Deutschland war bis zum 2. Weltkrieg nicht einheitlich. Dies bedeutete, dass die Wohnungen teilweise mit Wechsel- und teilweise mit Gleichspannung in unterschiedlicher Stärke versorgt wurden. Darüber hinaus waren die technischen Möglichkeiten zu dieser Zeit bei Weitem noch nicht so ausgereift, wie es heute zum Standard gehört. Aus diesen Gründen wurden überwiegend Feldwicklungs- oder Allstrommotoren mit einer Spannung von ca. 20 Volt eingesetzt. Üblich ist heutzutage eine sogenannte Kleinspannung von 16 bis maximal 24 Volt, die vom Stromversorgungsnetz galvanisch getrennt ist, wodurch das Berühren der Gleise keine Gefahr mit sich bringt. Die Märklin-Modellbahnen laufen bis heute unter Wechselspannung, um auch frühere Systemkomponenten einsetzen zu können. Dagegen verwenden nach dem 2. Weltkrieg entwickelte Systeme wie die Fleischmann-Modellbahnen Gleichspannung, da ab diesem Zeitpunkt verbesserte technische Komponenten verfügbar waren und auf diese Weise Gewicht in den Lokomotiven reduziert werden konnte.

Die Steuerung von elektrischen Modelleisenbahnanlagen kann manuell oder automatisch erfolgen. Beide Bedienungsstile sind analog oder auch mithilfe der digitalen Technik realisierbar. Darüber hinaus existiert noch die Variante der halbautomatischen Steuerung, bei der der Modelleisenbahner die Befehle mit eigenen Händen steuert, hierbei jedoch von einer Automatik unterstützt wird.

Auch die Modelle von Lokomotiven haben sich weiterentwickelt

Das erste Modell einer Spielzeuglokomotive mit Uhrwerkantrieb stammt aus dem Jahre 1886. Technisch umsetzbar könnte dies allerdings bereits ab ca. 1855 gewesen sein, als schon zu dieser Zeit anderes Spielzeug mit dem gleichen Antrieb auf dem Markt erschien. Die erste komplette Modelleisenbahn mit Gleisen wurde ebenfalls im Jahr 1886 vom Nürnberger Spielwarenhersteller Bing angeboten. Ein Jahr später offerierte die Firma Schönner, Nürnberg, ein dampfbetriebenes Modell mit Lok, Wagen und Gleisen in verschiedenen Spurgrößen.

Der 2. Weltkrieg bedeutete wie für viele andere Produkte auch eine deutliche Zäsur für die Spielzeugeisenbahnen. Zunächst konnten die bekannten Hersteller ihre Fertigung und die Auslieferung der Modellbahnen nur sehr schleppend wieder aufnehmen. Zu dieser Zeit entstanden durch einige kleine Unternehmen moderne Bahnen in sehr kleinem Maßstab. Diese Modellbahnen fanden keinen großen Anklang und wurden nur für wenige Jahre hergestellt. Sie bewiesen jedoch, dass Modelleisenbahnen auch mit kleineren Spurweiten gebaut werden konnten. Die Firma Fleischmann aus Nürnberg stellte 1952 erstmals ihre H0-Bahn (Normalspur 16,5 mm) vor. Nach wie vor gehört Fleischmann zu den führenden Modellbahnproduzenten im deutschsprachigen Raum. Märklin hatte bereits im Jahr 1935 die Spur 00 (ebenfalls Normalspur 16,5 mm) eingeführt und wurde in den darauf folgenden Jahren nicht nur mit neuen Fahrzeugen erweitert, auch der Zubehörbereich wurde nach und nach ergänzt.

Spur H0 oder 00 weit verbreitet

Die einheitlichen Verkleinerungsmaßstäbe bei den Modelleisenbahnen sind eine Folge der Anstrengungen der Hersteller, ihre Waren auf den Wunsch der Kunden so zu gestalten, dass Produkte unterschiedlichster Firmen auf einer Anlage zusammen eingesetzt werden konnten. Aktuell werden die hieraus hervorgegangenen Nenngrößen durch die Normen des British Railway Modeling Standards Bureau (BRMSB), durch die Normen Europäischer Modellbahnen (NEM) sowie durch die Normen der National Model Railroad Association (NMRA) festgelegt. Diese Normen bilden ein logisches System von einer Nenngröße zur nächstkleineren oder größeren. In Großbritannien ist 00 anstatt der Nenngröße H0 gebräuchlich. Die meisten Modelleisenbahnen mit Normalspur als Vorbild-Spurweite setzen Spur H0-Gleise mit einer Modell-Spurweite von 16,5 mm ein.

Modelle von Lokomotive der Spur 00

Die Modelle der Lokomotiven der Spur 00 oder H0 können in Dampf-, Diesel- oder elektrische Lokomotiven unterteilt werden. Die Variante des Antriebs orientiert sich dabei allerdings lediglich am Antrieb des Vorbilds, da die Modellbahnen selbst heutzutage selbstverständlich elektrisch betrieben werden.

Dampflok-Modelle

Modelle von Dampflokomotiven wie die Fleischmann BR 54.15-19 der DB gehören zu den Klassikern unter den Modellbau-Lokomotiven. Dieses äußerst detaillierte Modell weist eine makellose Lackierung und Bedruckung auf und verfügt neben sehr guten Fahreigenschaften über einen realitätsnahen Sound. Eine weiteres Dampflokomotiven-Modell Gützold BR 03.10 Reko (03 1057) der DR mit Einheitstender 2'2'T34 ist ebenfalls bei Modelleisenbahnern besonders beliebt. Die Gützold-Dampflok ist schon wegen ihres relativ hohen Preises (um 350 Euro) sicher nicht als Kinderspielzeug gedacht, die filigranen Anbauteile sind teilweise recht empfindlich.

Diesellok-Modelle

Auf dem Markt für Modelleisenbahn-Lokomotiven gibt es ebenfalls eine große Auswahl von Diesellok-Nachbildungen. Ein Beispiel ist die Roco Diesellokomotive BR 290 der DB, die durch die Gestaltung und die Fahreigenschaften überzeugt. Aber nicht nur diese Aspekte machen sie zu einem bei Modelleisenbahnern beliebten Modell. Ein besonders überzeugendes Argument für diejeinigen, die sich für die BR 290 entscheiden, ist der günstige Preis. Ein modernes, aber auch recht teures Modell einer Dampflok ist die Modellbau Veit Diesellok V36 4802 der Baureihe V36K. Dieses Modell ist mit einer LED-Beleuchtung ausgestattet und besitzt ein Schnittstelle NEM 651. Der kleinste befahrbare Radius ist 260 mm.

Modelle elektrischer Lokomotiven

Auch die Modelle elektrischer Lokomotiven sind bei Sammlern und Modelleisenbahnern außerordentlich beliebt. Eine Lok wie die Roco Elektrolokomotive Rh 1047.5 der GySEV/Raaberbahn besticht durch eine besonders gute Qualität der Verarbeitung. Unter den Freunden der Modellbahn gilt die Roco-Lok als ein detailliertes und maßstäbliches Modell mit guten Fahreigenschaften.

Ob ein Modell einer Dampf-, Diesel- oder elektrische Lokomotive der Spur 00, all diese Nachbildungen sind in einer breitgefächerten Auswahl erhältlich.

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