Literatur

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Literatur war bis in das 18. Jahrhundert das Fachwort für Gelehrsamkeit, neueste wissenschaftliche Publikationen, in seltenerer Nebenbedeutung auch für Schriften der griechischen und lateinischen Antike.

Das Wort bezeichnet heute, nachdem Literaturzeitschriften und ihnen folgend Literaturgeschichten im 18. und 19. Jahrhundert erfolgreich neue Diskussionsangebote in diese Richtung machten, im weitesten Sinn die sprachlich fixierte Überlieferung:

    * zu ordnen nach den „Literaturen“ der einzelnen Nationen, Regionen und Sprachen,
    * genauer zu untersuchen in den zentralen literarischen Gattungen,
    * zu verstehen in einem historischen Prozess, der Kultur- und Literaturgeschichte.
    * nach dem Adressaten: Kinder- und Jugendliteratur, Frauenliteratur etc.

In der neuen Ausgestaltung übernahm die Literatur im 19. Jahrhundert in den Nationen den Rang, den zuvor die Religion als Debatten- und Bildungsgegenstand innehatte. Ihr Kanon wird im wesentlichen im Gebrauch festgelegt, zu dem sie sich eignen muss: Die Würdigung ihrer „künstlerischen“ Qualität und die Interpretation ihrer Fiktionen stehen seit dem 19. Jahrhundert im Zentrum der Beschäftigung mit Literatur.

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