| Linux als Alternative zu Windows? | Warum nicht?! |

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Moin Moin,

man kann noch so ein Gegner des Microsoft-Imperium sein, selten kommt man jedoch an dem Betriebssystem Windows vorbei. Also zwangsweise Windows nutzen?
Nicht unbedingt.

Die einfachste Alternative ist: Sowohl Linux als auch Windows zu nutzen. Dies praktiziere ich schon seit langem.

Die Gründe liegen in den Vorteilen (für mich) im Betriebssystem:

Linux
- meist umfangreiches Softwarepaket schon bei der Installation vorhanden.
= Nachinstallation (z.B. Office-Paket) nicht erforderlich
- guter Virenschutz (werden Lücken entdeckt, steht hinter dem System eine große Gemeinde, die sogar schon Minuten nach Bekanntwerden der Lücke ein Update erstellt hat)
- immer aktuell (nicht nur das System wird ständig aktualisiert- sondern auch Programme, die installiert sind)
- OpenSource und damit frei und kostenlos

Windows
- streng genommen sind es nur die Programme, die mich bei Windows halten. Viele Programme (z.B. Spezialprogramme für Handys, wie ich sie benutze) laufen nur unter Windows und haben keine Alternativen unter Linux.

Linux ist für mich das bessere System, wobei natürlich Linux zu allgemein ist. Meine Angaben und Erfahrungen beschränken sich auf die Linux-Distributionen Mandriva 2007, Fedora 7 & 8 und Kubuntu.
Für den alltäglichen Gebrauch reicht die Palette der Linux-Programme vollkommen aus. Von OpenOffice bis hin zu Firefox ist alles dabei. Wer will, kann z.B. noch ein Steuererklärungsprogramm usw. installieren.
Seit Microsoft auch noch den Patchday (alle Updates gibt es nur an einem bestimmten Tag im Monat) eingeführt hat, sprechen die Sicherheitsaspekte klar für das deutlich weniger anfällige Linux.
Seit Vista, mit dem Microsoft den PC-Nutzer noch mehr kontrolliert (Daten werden unbemerkt an Microsoft übermittelt), spricht auch voll und ganz die Privatsphäre für Linux. Mit diesem Schritt ist Microsoft eindeutig zu weit gegangen. Ich habe Vista wieder deinstalliert und XP (als Zweitsystem versteht sich) installiert.
Viele sagen, Vista sei grafisch ansprechender- diese Leute haben noch nicht z.B. Mandriva mit seinen 3D-Effekten gesehen. Wer den Vergleich hat, wird erkennen: Vista sieht auch in dieser Beziehung alt aus.

Was also tun?
Neuen Rechner kaufen? Nein. Soweit braucht es nicht zu kommen. Zwar bietet seit diesem Monat (September 2007) nun der zweitgrößte Hersteller DELL Linux für Privatanwender an, aber auch mit der alten Hardware ist noch viel zu machen. Linux ist kostenlos und kann somit legal aus dem Internet heruntergeladen werden. Neue Systeme sind mehrere GigaByte groß- wer kein DSL hat, kann sein System im Internet bestellen und bekommt es dann auf DVD zugeschickt.
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Installation und Einrichtung kann ich leider nicht geben, da es
1. eine Vielzahl von verschiedenen Betriebssystemen gibt und das also
2. den Rahmen hier sprengen würde und
3. jeder ein System für seine Ansprüche braucht.

Ihr Vorgehen sollte sein:
- Welches Betriebssystem passt zu mir und schafft dies mein (alter) PC?
- Wird die Hardware unterstützt (haben Sie kein ausgefallene Hardware ist dies meist der Fall)?
- Wie gehe ich bei der Installation vor?

Hierbei helfen viele Computerzeitschriften und das immer wieder. Sie erhalten meist ein System auf DVD beigelegt und eine gute Anleitung. Aber auch im Internet werden Sie gut fündig.

Momentan am weit verbreitetsten ist ubuntu. Ich selbst nutze Mandriva (sehr einfache Installation) und Fedora 8 (sehr gute Software-Depots). Weitere große Systeme sind RedHat, Debian und Suse (von alle gibt wiederum eine Vielzahl von Untersystemen).

Ein Versuch ist Linux auf jeden Fall wert und wenn Sie Ihre Dateien und Dokumente auf einer FAT32-Partion ablegen können Windows und Linux problemlos auf diese zugreifen. Beim Umstieg wär dies keine Hürde- der erste Schritt will also getan werden: Informieren...

Warum dieser Ratgeber?

Nun, Linux ist ein empfehlswerte Alternative, es gibt so viele Gründe auf das System umzusteigen. Viele Behörden, (z.B. in Berlin) und auch Unternehmen haben den Wechsel bereits vollzogen. Dieser Ratgeber soll nun auch speziell auf die Möglichkeit aufmerksam machen, dass es nicht ein kompletter Wechsel sein muss, sondern das man das neue und das alte System auch parallel nutzen kann. Er kann (und soll) aber keine Anleitung sein, wie man das erreicht und wie man Linux installiert. Dafür gibt es einfach viel zu viele Systeme und damit eine Vielzahl von Installationsabläufen. Wer im Internet sucht, wird gute Anleitungen finden (leider darf ich an dieser Stelle keine externen Links geben). Beschäftigen Sie sich mal damit.


Viel Spaß und Erfolg

ny-inter
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