Leserattenfutter: die 10 meistverkauften Romane

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Lesen bildet, entspannt und macht Spaß. Aber kein Mensch schafft es, alle wichtigen Bücher zu lesen, die jemals geschrieben wurden. Hörbücher und E-Books für Kindle, Smartphone und iPad machen die Auswahl nicht leichter. Manche der erfolgreichsten Romane sind allerdings Must-reads.
Leserattenfutter: die 10 meistverkauften Romane


Lebensweisheit: Der kleine Prinz

Lange vor den Sprüchen in esoterischen Kalendern prägte ein fliegender Schriftsteller einen Satz, der an allen Pinwänden irgendwann mal auftaucht: Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar. „Der kleine Prinz“ von Antoine St. Exupèry wurde in alle Sprachen übersetzt (Angeber lesen es auf Latein). Das Büchlein schrieb der Pilot 1943 im amerikanischen Exil.
Tipp: prima Lektüre im Urlaubsflieger


Pippi oder Harry?


Alles zu seiner Zeit. Zur Unterstützung von selbstbewusstem Eigensinn sollten nicht nur junge Girls die Abenteuer von „Pippi Langstrumpf“ intus haben; bei großen Mädels gibt’s da auch Nachholbedarf.
Das stärkste Mädchen der Welt nimmt es in Sachen Verkaufszahlen übrigens locker mit „Harry Potter“ auf. Falls du diesem populären Zauberlehrling noch nicht fiktiv begegnet bist, wird es höchste Zeit. Es ist irgendwie peinlich, nicht zu wissen, was Hogwarts bedeutet.


Fantastisch: Der Herr der Ringe

Warst du schon mal in Neuseeland? Dann kommt dir die Landschaft vielleicht bekannt vor, die im Film zu Mittelerde wurde: Wer die Geschichte um Frodo und den bösen Herrscher in Mordor nicht kennt, hat eine Bildungslücke. Außer „Der Herr der Ringe“ hat J. R. R. Tolkien noch andere wunderbare Romane geschrieben. Tipp: „Der kleine Hobbit“.


Must-Read: Der Fänger im Roggen

Mit Interpretationen von Goethes Faust und Schillers Glocke haben Schüler ganze Deutschhefte gefüllt. Aber „Der Fänger im Roggen“ von J. D. Salinger von 1951 beeinflusste eine ganze Generation. Der 16-jährige Holden Caulfield fliegt aus dem Internat. Sein Dilemma: Einerseits rebelliert er gegen gesellschaftliche Konventionen, andererseits will er dazugehören. Kommt dir irgendwie bekannt vor?


Sex sells: Shades of Grey

Schlappe 70 Millionen Exemplare gingen von der Erotik-Trilogie „Fifty Shades of Grey“ über die Ladentheke. Kein Wunder, denn die britische Autorin E. L. James beschreibt die sexuellen Vorlieben der Studentin Anastasia Steele und des Multimilliardärs Christian Grey. Ist nicht peinlich, sondern hip, damit gesehen zu werden. Wenn du lieber durchs Schlüsselloch schaust: E-Book runterladen.


Krimi: Und dann gabs keins mehr

Was macht einen guten Kriminalroman aus? Lies es bei der Meisterin des Suspense nach: Agatha Christie hat mit der toughen Miss Marple und dem Detektiv Hercule Poirot unvergessliche Figuren geschaffen. „Und dann gabs keins mehr" von 1939 hat die halbe Welt gelesen. Dann brauchst du es ja nicht mehr zu tun? Okay: Den Pageturner um zehn Menschen, die nacheinander umgebracht werden, gibt’s auch als Computerspiel.


Schmonzette: Die Muschelsucher

Du suchst einen Schmöker für deine harmoniebedürftige Mutter? Nr. 1 der Schnulzenautorinnen ist Rosamunde Pilcher. Ihre Familiensaga „Die Muschelsucher“ rührt Romantik-Fans zu Tränen. Im schottischen Hochland erlebt Penelope die große Liebe, führt aber eine unglückliche Ehe. Bloß, um zu erkennen, wie wichtig es ist, doch dem Herzen zu folgen. Das willst du selbst lesen? Prima Idee, aber nicht drüber reden.


Bestseller: Der Stoff aus dem die Träume sind

Tausendmal gehört, aber nie selbst gelesen? „Der Stoff aus dem die Träume sind“ von Johannes Mario Simmel ist – nein, keine Liebesroman. Die Agentenstory prangert die Machenschaften der Boulevardpresse an. Haben deine (Groß-)Eltern gelesen, haben deine Lehrer gelesen, ist im Zeitalter von Whistleblower aber nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Vielleicht schaust du dir einfach die Verfilmung an?


Antiquarisches: Eine Geschichte aus zwei Städten

Alt, aber nicht verstaubt. Das meistgedruckte englischsprachige Buch seit seinem Erscheinen 1859 wurde schon zehnmal verfilmt: „Eine Geschichte aus zwei Städten“. Trotzdem lieber lesen, es ist fantastisch geschrieben. Vor dem Hintergrund der Wirren der französischen Revolution entwarf Charles Dickens ein Drama um bedingungslose Hingabe: Ein Mann lässt sich aus Liebe zu einer Frau hinrichten. Klingt unrealistisch? Eben.


Außer Konkurrenz: Bibel & Co.

Das meistgedruckte Werk steht etwa 2-3 Milliarden Mal in Bücherschränken weltweit. Wenn du findest, die Bibel ist keine gute Story: Lies mal die Bergpredigt.
Zum Mitreden und Kreuzworträtseln solltest du wenigstens mal ins Inhaltsverzeichnis des Buchs aller Bücher geschaut haben. Eindruck macht auch ein Zitat aus der Mao-Bibel des Vorsitzenden Mao Zedong: allerhöchstens Querlesen.

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