Lesen bildet! Schreiben nützt und kann heilsam sein!

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Kreativ lesen! 

Liest man in Büchern oder Zeitschriften, in Foren und Blogs, in Ratgebern oder Testberichten, so kann man sich mehrere Fragen zum gelesenen Text stellen. Unter anderem diese:

    * was bedeutet dieser Text für mich?
    * was sind die drei wichtigsten Aussagen des Textes?
    * welchen Nutzen habe ich von diesem Text?

Ebenfalls kann es sinnvoll sein, sich zu fragen:

    * mit welchem Motiv wurde der Text geschrieben?
    * wozu möchte mich der Autor bewegen

Diese Aufforderung kann eher versteckt sein oder auch ganz offen als Appell formuliert daherkommen ( "Kauft jetzt schon Energiesparlampen!"). Sie kann sanft anregend sein (Gedankenanstoß) oder härter formuliert, bis zur unverhohlenen Manipulation.


Kreativ schreiben!

Kreatives Schreiben kann man lernen. Meistens lernt man es aber nicht in der Schule.
Mehr Informationen demnächst, vorab nur dieser kurze Hinweis:

Therapie und autobiografische Selbstreflexion

Schreibprozesse haben häufig eine therapeutische Dimension: Eigene Erlebnisse und Erfahrungen, Ängste und Wünsche werden nach Sigmund Freud schreibend aufgegriffen und gestaltet. Regelmäßige Schreiberfahrung kann dazu führen, Entdeckungen über unbewusste Neigungen und Wünsche zu machen, weil der Schreibprozess immer wieder zu ähnlichen Themen, Stichworten und weiterführenden Gedanken führt.

Dieses Phänomen lässt sich therapeutisch nutzen. Ähnlich wie das selbstverständliche Sprechen in der Therapie ist Schreiben eine Form von Selbstausdruck, bei der der Schreiber nicht nur handelt, sondern zugleich das Ergebnis seines Handelns betrachtet. Man  unterscheidet deshalb auch sinnvollerweise zwischen dem inneren Schreiber und dem beobachtenden Ich. Obwohl die meisten Schreibprozesse in dieser Perspektive betrachtet werden können, ist es ratsam, den bewussten therapeutischen Einsatz kreativer Schreibmethoden professionell von einem Poesie- und Schreibtherapeuten begleiten zu lassen.

Eine einfache Methode, schreibend über sich selbst nachzudenken, ist das Führen eines Tagebuchs oder (bei begrenzten Zeitabschnitten) eines Journals. Es empfiehlt sich, im Tagebuch wie auch im Journal – gleichgültig zu welchen Themen – immer wieder auch mit literarischen Formen zu arbeiten (z.B. Gedanken in Haikus oder Senryus zu „gießen“ oder in die Gedichtform „Elfchen“). Auch das bewusste Festhalten von Lebenserinnerung und Verfassen von Memoiren gehört hierzu. Zahlreiche fiktionale Texte enthalten autobiographische Spuren, die man sich in der Auseinandersetzung mit den eigenen Texten bewusst machen kann. „Alles Denken und Schreiben ist biografisch“, sagte Friedrich Nietzsche.

(Quelle: Wikipedia)


Viel Freude am Schreiben wünscht: "die Textschmiede!"

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