Leonhard Frank, Die Räuberbande Originalausgabe 1914

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Leonhard Frank

"Die Räuberbande"



Ein Meisterwerk von einem der bedeutendsten und zugleich pazifistischsten Erzähler in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen.

Leonhard Frank wurde 1882 in Würzburg geboren,war Mechaniker, Fabrikarbeiter, Klinikdiener und Chauffeur ehe er 1904 in München Kunst studierte.
Er verstarb im 67. Lebensjahr, im August 1961.

Aus dem Inhalt:

Würzburg 1899.Unter dem Anführer Oskar haben sich zwölf Jugendliche zu einer Räuberbande zusammengeschlossen.
Sie rebellieren gegen die Erwachsenen,den autoritären Lehrern sowie gegen ihre hartherzigen Lehrmeister.
Ihr Denken ist geprägt von der Abenteuer-Romantik der Karl May-Romane.
Sie planen in den wilden Westen auszuwandern und Würzburg niederzubrennen.
Das tragische Ende des Romans schildert den Selbstmord der Hauptfigur,Oskar Vierkant alias Oldschatterhand, kurz vor der Verleihung des ersten Preises der Kunstakademie.

Die "Räuberbande ist der erste Roman von Leonhard Frank, der zudem noch im selben Jahr der Veröffentlichung (1914) mit dem Fontane-Preis ausgezeichnet wurde.
Einige Übereinstimmungen zwischen dem Autor und der Romanfigur Oldschatterhand sind unübersehbar: Beide wuchsen in Würzburg in armseligen Verhältnissen auf, machten eine Mechanikerlehre, schlugen sich als Klinikdiener durch und studierten in München Kunst.
1927 erschien der Fortsetzungsroman "Das Ochsenfurter Männerquartett", in dem Leonhard Frank auf die Lebensgeschichte einiger "Räuberbanden-Mitglieder",in der schweren Zeit der Inflation, eingeht.

Überschwang und Resignation, Humor und Schwermut geben sich die Hand.
Ein sehr lesenswertes Buch.


Aufbau Verlag Berlin 1974


Verlag Neues Leben 1980







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