Leonhard Frank, Das Ochsenfurter Männerquartett 1927

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Leonhard Frank

"Das Ochsenfurter Männerquartett"

Roman 1927



Die Lehrjungen aus Leonhard Frank`s Roman "Die Räuberbande" sind erwachsen geworden.

Im heiter-romantischen Würzburg haben Inflation und Wirtschaftskrise das stille Dasein der Bürger von Grund auf erschüttert. Vier von den fünf Freunden, deren Schicksalen der Autor nachgeht, wissen nicht mehr, wie sie sich und ihre Familien satt machen sollen. Die Gründung eines Gesangsquartetts, das gegen Entgeld auftritt, erscheint ihnen als die letzte Rettungsmöglichkeit. Ihr Plan erfüllt sie mit neuer Hoffnung und bewahrt sie vor dem Versinken in stumpfe Resignation. Durch glückliche Umstände finden am Ende alle wieder eine bescheidene Existenz. Sie sind noch einmal davongekommen, aber die Ungewissheit jener Zeit zwischen den zwei Kriegen bleibt düster und drohend im Hintergrund.

Einen echten und verheißungsvollen Weg in die Zukunft lässt der Dichter nur den Studenten Thomas und das Mädchen Hanna gehen, Vertreter jenes Teils der jungen Generation, der sich frei macht von den Vorurteilen und Wertmaßstäben seiner kleinbürgerlichen Welt.

Ein Buch der Spitzenklasse, Niveau und beste Unterhaltung!

Sicher, man muss das Buch nicht lesen, aber die Zeit damit ist gut verbracht.


Aufbau Verlag Berlin 1975




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