Leichtgewichtsrollstuhl abmessen

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Wie messe ich für einen Leichtgewichtsfaltfahrer ab?

Die Sitzbreite messen Sie, indem Sie im sitzenden Zustand (evtl. mit einer Schieblehre) die breiteste Stelle (meist Becken oder Oberschenkel) nicht einengend messen. Diesem Maß geben Sie je nach Bedarf ein paar Zentimeter zu (für Winterkleidung, Schupfsack etc.). Bei Personen, die sich über die Greifreifen noch selbsttätig bewegen, sollte die Sitzbreite eher enger (bessere Fahrergonomie), bei Personen, die nur geschoben werden, kann diese auch eher breiter ausgelegt werden.
Bitte berücksichtigen Sie auch, dass sich oftmals aufgrund der Rollstuhlbenutzung das Körpergewicht erhöht und damit die erforderliche Sitzbreite zunimmt. Andererseits berücksichtigen Sie bitte, dass Sie mit einem breiteren Rollstuhl evtl. nicht mehr durch alle Türen passen. Faustregel: Sitzbreite plus 20 cm ergibt ungefähre Rollstuhl-Gesamtbreite.
Die Sitztiefe messen Sie an der sitzenden Person vom Rücken bis eine Handbreit vor der Kniekehle.
Die Sitzhöhe bestimmt sich aus dem sitzenden Mass zwischen Kniekehle und Unterseite Schuhsohle plus mind. 3 cm, in der Regel 7 cm. Soll sich der Rollstuhlfahrer tippelnd (= mit dem/den Fuß/Fussen) im Rollstuhl fortbewegen, berücksichtigen Sie nur das Mass Kniekehle - Schuhsohlenunterseite. Berücksichtigen Sie bitte auch eine etwaige Erhöhung der Sitzfläche durch ein Sitzkissen.
Beim Leichtgewichtsrollstuhl liegt der Vorteil darin, dass die Sitzhöhe individuell eingestellt und verstellt werden kann (teilweise jedoch mit Auswechseln der Bereifung!).

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