Lechuza, das automatische Bewässerungssystem für Pflanzen

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Wie funktioniert Lechuza, das automatische Bewässerungssystem für Pflanzen?

Blumen und Pflanzen auf Balkon und Terrasse sind nicht nur schöne Accessoires und kleine Hingucker, sondern für viele Menschen auch beinahe unverzichtbar, wenn sie sich wohlfühlen möchten. Auch wenn nicht jeder Mensch über den berühmten grünen Daumen verfügt, so ist doch der Nutzen von Pflanzen sowohl im Haus als auch im Garten oder auf der Terrasse schon längst erwiesen. Pflanzen produzieren Sauerstoff und sind daher für den Menschen, aber auch für die Tierwelt, unverzichtbar. Darüber hinaus können Sie prächtige Blüten ausbilden, an deren Anblick ihr Betrachter sich erfreuen kann. Im Garten erfüllen die Blüten voller Nektar noch einen weiteren Zweck: Sie locken zahlreiche Hummeln und Bienen an und versorgen diese mit Nahrung. Das Ergebnis ist ein buntes Treiben und reger Verkehr zwischen farbenfrohen Blüten und saftig-grünen Blättern.
Sie müssen kein ausgesuchter Blumenfreund sein, um Pflanzen in Ihrer Nähe genießen zu können. Vielleicht bevorzugen Sie auch eher stachelige Kakteen oder grüne Palmen, anstatt sich in bunten Blumenreigen zu ergehen. Dennoch gibt es nur wenig Haushalte, die völlig frei von Zimmerpflanzen oder Gartenblumen sind. Allerdings erfordern Sie allesamt Pflege und Betreuung, damit sie die schönen Köpfe nicht hängen lassen oder gar eingehen. Sie müssen Blumen also regelmäßig gießen. Doch was passiert, wenn Sie einmal verreisen und niemanden finden, der Ihre Pflanzen betreut? Was tun Sie, wenn Sie nicht wissen, wie viel Wasser Ihre Blumen überhaupt benötigen? Lechuza ist eine mögliche Antwort auf diese Fragen.

Was Lechuza-Pflanzgefäße mit Playmobil-Figuren gemeinsam haben

Lechuza-Pflanzgefäße entstammen dem deutschen Unternehmen geobra Brandstätter GmbH & Co. KG, dessen Ursprünge bis in das Jahr 1876 zurückreichen. Damals konzentrierte sich der Schlosser Andreas Brandstätter noch auf Beschläge. Im Laufe der Jahrzehnte durchlief die Firma etliche Veränderungen und die Arbeit mit Kunststoffen trat immer mehr in den Vordergrund. Unter anderem begann die Entwicklung von Spielwaren, doch diese nahm erst einen größeren Umfang an, als 1972 Playmobil entstand. Seither erfreut sich das System-Spielzeug mit den niedlichen, kindgerechten Figuren und umfangreichem Zubehör großer Beliebtheit. Nicht nur Kinder mögen Playmobil. Viele Erwachsene besitzen noch Figuren aus der eigenen Kindheit und sammeln sie. Der große Erfolg der Spielzeuge motivierte das Unternehmen dazu, weitere Entwicklungen anzustreben. Diese gipfelten im Jahr 2000 im Lechuza-System.
Bei Lechuza handelt es sich um Pflanzgefäße aus Kunststoff, die mit einem Erd-Bewässerungssystem ausgestattet sind und die Pflege von Zimmer- und Balkonpflanzen deutlich vereinfachen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Blumentöpfen und Kübeln, die Sie bepflanzen können, ist Lechuza so aufgebaut, dass Sie Ihre Pflanzen nicht permanent gießen müssen. Das erweist sich als sehr praktisch, wenn Sie viele Blumen besitzen, die mit unterschiedlichem Pflegeaufwand verbunden sind. Außerdem erleichtert Lechuza Ungeübten den Umgang mit ihren Pflanzen und verhindert das Aufkommen von Frust, weil wieder einmal eine Blume durch falsches Gießen vertrocknet oder aber ertrunken ist.

Ein Überblick über die Eigenschaften von Lechuza

Lechuza ist weitaus mehr als ein schöner Blumentopf, in dem Sie Pflanzen aller Art – solange diese sich in Erde kultivieren lassen – wachsen und gedeihen lassen können. Der Begriff selbst entstammt dem Spanischen und bedeutet Eule. Die Bezeichnung ist auf die Wachsamkeit der intelligenten Vögel zurückzuführen, denn Lechuza überwacht die Bewässerung Ihrer Blumen ganz automatisch, sodass diese stets mit der richten Menge Wasser versorgt sind. Die Pflanzgefäße bestehen aus Polypropylen (PP), einem bruchsicheren und robusten Kunststoff. Der Hersteller bietet verschiedene Serien und Designs an, die Ihnen nachfolgend noch vorgestellt werden. Einige Töpfe und Kübel sind mit einer eleganten Lackierung überzogen, die ebenfalls sehr haltbar ist und den Gefäßen einen noch hochwertigeren Look verleiht.
Lechuza ist mit einem Pflanzeinsatz und einem freien Bereich darunter erhältlich. Kleinere Töpfe bestehen nur aus dem Pflanzeinsatz. Außerdem ist ein Wasserstandsanzeiger integriert, der Ihnen anzeigt, wann Sie die Pflanzen wieder gießen müssen. Die Pflanzgefäße sind mit einer oder zwei Schrauben am Boden versehen. Diese müssen in Zimmern geschlossen bleiben. Möchten Sie Ihre Pflanze auf den Balkon oder die Terrasse stellen, müssen Sie die Schrauben entfernen, damit Regenwasser ablaufen kann und die Pflanze nicht ertrinkt.

Wie Sie mit Lechuza starten – Einpflanzen, Angießen und regelmäßige Pflege Ihrer Pflanzen

Geben Sie Blumenerde oder das Lechuza-Pflanzsubstrat in den Pflanzeinsatz und setzen Sie eine junge Pflanze Ihrer Wahl hinein. Gießen Sie die Pflanze über einen Zeitraum von zwölf Wochen regelmäßig, füllen Sie jedoch kein Wasser in den Trichter, in dem sich der Wasserstandsanzeiger befindet. Bei sehr großen Lechuza-Pflanzgefäßen oder bei Pflanzen mit einem sehr kleinen Wurzelballen sollten Sie den Zeitraum verdoppeln. Anschließend geben Sie Wasser in den Trichter des Wasserstandsanzeigers. Von dort läuft es in ein Reservoir, das das Wasser speichert. Füllen Sie so viel Wasser hinein, bis die Anzeige auf Maximum steht. Halbieren Sie hingegen die Menge, wenn Sie Sukkulenten oder andere Pflanzen aufziehen möchten, die weniger Wasser benötigen. Beachten Sie hierzu die Hinweise, die für die Pflanzen gelten. Bei jedem dritten Gießen sollten Sie nun nicht das Reservoir auffüllen, sondern direkt von oben auf die Erde oder das Substrat gießen, damit der Salzgehalt ausgeglichen bleibt. Nun können Sie warten, bis sich die Anzeige auf das Minimum senkt. Wie lange dieser Prozess dauert, hängt maßgeblich von den Blumen ab, die Sie gepflanzt haben. Steht die Anzeige auf Minimum, müssen Sie weitere zwei bis zehn Tage warten, ehe Sie wieder gießen. Diese Trockenphase ist wichtig, um ein natürliches Wachstum zu erzeugen. Übrigens können Sie über das Reservoir auch flüssigen Dünger in das Wasser geben. Ob die Verwendung von Dünger erforderlich ist, hängt von der Art der Pflanze und vom Standort des Wasserspeicherkastens ab.

Lechuza für Blumen, Kräuter und Gemüse: ein Überblick über das Sortiment

Wenn Sie nach hochwertigen Pflanzgefäßen mit einem automatischen Bewässerungssystem über die Blumenerde suchen, ist Lechuza eine ausgezeichnete Wahl. Für welches Modell Sie sich entscheiden, ist hingegen zum Großteil eine Frage der persönlichen Vorlieben. Mit Lechuza-Cottage erhalten Sie sowohl hohe als auch lange Pflanztöpfe aus robustem Kunststoff in Rattan-Optik. Diese sind in verschiedenen Farben erhältlichen und sorgen für Behaglichkeit und eine wohnliche Gestaltung Ihrer Wohnung oder Ihrer Terrasse. Auch die hochglänzenden Premium-Serien von Lechuza sind eine wahre Augenweide, vor allem, wenn Sie die Töpfe üppig bepflanzen und Ihre Blumen gemäß der Anleitung pflegen. Doch Sie können nicht nur Zimmerpflanzen in Lechuza-Gefäße setzen. Stattdessen können Sie das Erd-Bewässerungssystem auch dazu nutzen, um auf der Fensterbank oder dem Balkon Gemüse und Kräuter anzubauen. Hierfür können Sie Lechuza Trio kaufen, das Sie für Nutzpflanzen verschiedenster Art verwenden können. Hierbei handelt es sich um ein dreiteiliges Pflanzgefäß, in das Sie die Jungpflanzen setzen. Abhängig vom Pflegeaufwand können Sie schnell und einfach für leckere Kräuter oder Früchte aus eigenem Anbau sorgen. Möchten Sie große Kübel vor die Haustür, auf den Balkon oder auf die Terrasse stellen, sind die Kübel von Lechuza Cube empfehlenswert. Diese sind sowohl in Rattan-Optik als auch in lackierten Versionen erhältlich. Darüber hinaus gibt es eine Serie mit kompakten Pflanzwürfeln für den Tisch.

Praktische Accessoires und nützliches Pflanzzubehör für Lechuza

Selbstverständlich ist für Lechuza eine Auswahl praktischer Accessoires erhältlich. Dazu zählen zum Beispiel Rollen für größere Kübel, damit Sie Ihre Pflanzen schnell und einfach an einen anderen Standort überführen können – zum Überwintern oder einfach nur, damit die Pflanzen ein wenig mehr Sonne tanken können. Außerdem sind praktische Rankgitter für Lechuza erhältlich. Diese können sowohl für Zierpflanzen als auch bei Obst oder Gemüse zum Einsatz kommen. Setzen Sie das Gitter einfach in den Pflanztopf und stellen Sie Ihren Pflanzen eine Kletterhilfe zur Verfügung, die für die Entwicklung von Früchten wichtig sein kann. Ebenso können Sie verschiedenes Pflanzzubehör kaufen, das die Pflege Ihrer Blumen in Lechuza zusätzlich vereinfacht. Hierzu zählen beispielsweise die Gießhilfe PICO, die Sie verwenden können, wenn Ihre Gießkanne einen sehr breiten Auslauf hat und Sie deshalb das Reservoir nicht vernünftig auffüllen können. Zudem stellt der Hersteller eine kleine Handpumpe zur Verfügung, mit der Sie überschüssiges Wasser aufsaugen können, wenn Sie versehentlich über den maximalen Wasserstand hinaus gegossen haben.

Nehmen Sie statt herkömmlicher Blumenerde das Substrat Lechuza Pon

Grundsätzlich ist jedes Lechuza-Pflanzgefäß mit einer feinen Schicht des Pflanzsubstrats Lechuza Pon versehen, da dieses der Drainage von Wasser aus dem Reservoir dient. Sie können aber auch ganz auf die Verwendung von Blumenerde verzichten und das Gefäß nur mit dem Substrat füllen. Da diesem bereits ein spezieller universeller Dünger zugefügt ist, ergibt sich eine optimale Grundlage für Ihre Zier- und Nutzpflanzen. Im Gegensatz zur Pflanzerde speichert das Substrat für Lechuza nicht nur Wasser, sondern auch Nährstoffe, sodass eine Mangelerscheinung Ihrer Blumen sehr unwahrscheinlich ist. Pon ist rein mineralisch und versorgt Ihre Pflanzen ganz automatisch, solange Sie den Wasserstand im Auge behalten. Benötigen Sie Humus, um spezielle Pflanzen – vor allem im Außenbereich – aufzuziehen, können Sie Lechuza Terrapon verwenden, das ähnlich wie Pon zusammengesetzt ist, jedoch noch eine zusätzliche Humus-Komponente beinhaltet, die für einen höheren Nährstoffgehalt sorgt. Unter Zuhilfenahme dieser Substrate können Sie sich schon bald an prächtig gedeihenden Pflanzen erfreuen, deren Betreuung deutlich weniger Zeit und Aufwand in Anspruch nimmt als bei herkömmlicher Erde in handelsüblichen Blumentöpfen.
Lechuza zu verwenden, entbindet Sie natürlich nicht von der regelmäßigen Überprüfung Ihrer Pflanzen, doch wachsen diese besser, wenn Sie auf das praktische Bewässerungssystem setzen. Sie müssen nicht länger raten, wie viel Wasser Ihre Pflanzen tatsächlich benötigen, sondern können sich ganz auf die praktische Anzeige verlassen.

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