Lebenslauf - Nicht jedes Ehrenamt ist ein Pluspunkt

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Lebenslauf - Nicht jedes Ehrenamt ist ein Pluspunkt

Manche Arbeitgeber legen großen Wert auf ehrenamtliches Engagement ihrer Mitarbeiter in der Freizeit. Trotzdem sollten sich Bewerber gut überlegen, ob sie in ihrem Lebenslauf um jeden Preis Angaben über freiwillige Tätigkeiten machen möchten.

"Ein Eihrenamt ist nicht immer ein Pluspunkt. Unter Umständen kan man sich mit dessen Preisgabe ins Aus manövrieren", sagt die Karriereberaterin Angelika Gulder.

Private Freiwilligenarbeit sei sehr oft ein sehr persönlicher Lebensbereich, der viel über den Bewerber offenlege. "Beispielsweise politisches Engagement oder die Leitung einer Selbsthilfegruppe könnten manche Arbeitgeber irritieren", sagte die Diplom- Psychlogin. Man sollte daher immer genau abwägen, ob die ehrenamtliche Tätigkeit, für diesen speziellen Posten relevant sei und ob man sie unbedingt angeben müsse.

Andererseits unterschätzen auch viele Bewerber das Potenzial eines Ehrenamtes. Gulder: " Ein jahrelanger Job als Jugentrainer im Fußballverein kann Führungsqualitäten und soziale Kompetenz signalisieren." Vorallem bei längeren Phasen der Arbeitslosigkeit könne ein Ehrenamt ein Pluspunkt sein. "Neben den Vermerk *arbeitssuchend* kann man im Lebenslauf durchaus *begleitend ehrenamtlicher Kassenwart* schreiben." Ansonsten reihe man das Ehrenamt im Lebenslauf thematisch nach den praktischen Tätigkeiten und Hobbys ein.
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