Lavendel - der Duft der Provence und auch noch gesund !

Aufrufe 34 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

          

Spuren von Lavendelöl wurden schon in den Tüchern und Binden gefunden, die die Ägypter zum Einbalsamieren benutzt haben. Dies gibt zur Vermutung Anlass, dass bereits diese genialen Therapeuten die tausend Tugenden des Lavendels kannten.

Der Begriff „Lavendel" kommt von dem lateinischen „lavare", das waschen und baden bedeutet, aber auch von „lavendola", was zum waschen und baden dienlich ist. Von der Antike bis heute wird der Lavendel immer wieder für seine reinigenden und heilenden Wohltaten eingesetzt.

  • Lavendel wirkt beruhigend, desinfizierend und wundheilend

  • Lavendel wirkt antiseptisch

  • Lavendel wirkt krampflösend und schmerzlindernd

  • Lavendel wirkt antiparasitär

Hier einige Beispiele für Wirkung und Einsatzmöglichkeiten:

  • Das ätherische Lavendelöl kommt in der modernen Aromatherapie zum Einsatz.

  • Es tötet die Bazillen der Diphtherie und des Typhus und ebenso Streptokokken und Pneumokokken.

  • Aber auch kleinere Wehwehchen werden damit behandelt. Beispielweise massiert man bei Insektenstichen einfach einige Tropfen Lavendelöl auf den Stich ein, das Resultat ist erstaunlich.

  • Im Lavendel befinden sich zahlreiche antibakterielle Wirkstoffe. Auf unseren kleinen Wunden (z.B. beim Rasieren), Rissen und Abschürfungen in der Haut, genügt ein Tropfen für eine schnelle Heilung.

  • Bei Schlafstörungen bzw. Schlaflosigkeit oder Kopfschmerzen bitte mit 2 bis 3 Tropfen Lavendelöl die Schläfen einreiben oder auf das Kopfkissen träufeln. Die Aromatherapie empfiehlt, dauerhaft ein kleines Kissen mit Lavendelblüten in die Nähe des Kopfkissens zu legen.

  • Als Massageöl angewendet, bringt es Erleichterung und Hilfe bei Rheumatismen, Nervosität und Depressionen. Einige Tropfen in dem Badewasser erwirken eine totale Entspannung.

  • Für viele Menschen bedeutet der Winter Grippe, Angina, Erkältung und Schnupfen. Mit einem pflanzlichen Massageöl, in dem 15 Tropfen Lavendelöl beigemischt sind, den Rücken, die Oberarme, die Füße, die Hände massieren.

  • Ob man sich schwach oder müde fühlt, eine Massage pro Woche ist hilfreich, gerade auch, wenn man grippeerkrankte Mitmenschen frequentiert. Während einer Behandlung mit Antibiotika ist sogar eine tägliche Massage zu empfehlen, weil dadurch die eigenen Abwehrkräfte gestärkt werden.

Nicht jedes Lavendelöl ist ein gutes Lavendelöl. Die Bezeichnungen „pure" und „naturelle" sind zwar gute Indizien für Qualität aber sie reichen bei weitem nicht aus (auch hier gibt es inzwischen Billig-Importe).

Wichtig ist die Herkunft des Lavendels. Nur streng limitierte Anbaugebiete in der französischen Provence produzieren Lavandula angustifolia, die einzige erlaubte Sorte für die Herstellung des therapeutischen Lavendelöles bzw. Lavendelessenz.

Alle oben genannten Anwendungsmöglichkeiten gelten also nur für den echten feinen Gebirgslavendel (Lavandula angustifolia). Nur hochwertige ätherische Öle (die destillierte Essenz des feinen Lavendels) besitzen diese Eigenschaften. Bitte beim Kauf von Lavendelprodukten auf die Bezeichnung A.O.C. achten. Wie bei guten Weinen aus Frankreich steht auch beim Lavendel dieses Kürzel für beste Qualität !

Heutzutage steht dem gesundheitsbewußten Verbraucher eine große Palette von Produkten mit Lavendel zur Verfügung: vom klassischen Duftsäckchen und Duftkissen, über Lavendelseife zu Kosmetikprodukten, die sich die positiven Eigenschaften des echten Lavendels zunutze machen.

Eine reichhaltige Auswahl und weitere Informationen über Lavendel finden Sie in meinem eBay-Shop.

A bientôt

der_elsaesser

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden