Lasst die Bilder sprechen!!!

Aufrufe 4 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Es gibt sie natürlich, die unseriösen Verkäufer, die einen Artikel absichtlich "schönreden". Der dreimal heruntergefallene Laptop mit dem "leichten Riss im Gehäuse", die alte Rostlaube mit "leichtem Flugrost" oder die "selten getragene" Jeans mit durchgescheuertem Gesäß. Derartige Aussagen sind stark subjektiv und deshalb kaum verbindlich. Stattdessen sollten die Bilder des Angebots gecheckt werden: Sieht der Artikel aus wie beschrieben? Sind auf den Bildern Fehler erkennbar, die im Text nicht beschrieben werden? Sind die Bilder scharf und detailliert?

Unseriöse Verkäufer neigen dazu, genau diese Bildersprache verstecken zu wollen. Heutzutage gibt es für vernünftige, gut auflösende Produktfotos verwendbare Digitalkameras bereits für wenige Euro beim Discounter. Unscharfe, briefmarkengroße Bilder von der Handy-Kamera sind in Internet-Auktionen also fehl am Platze. Hier liegt der Verdacht nahe, dass der Verkäufer etwas verstecken möchte. Das Gleiche gilt für Artikel, auf denen statt eines Bildes des konkreten Produkts ein Bild von der Hersteller-Website verwendet wird.

Hier sollte jedoch nicht vorschnell geurteilt werden: Gerade Powerseller, die viele frabrikneue Artikel verkaufen, fotografieren in der Regel nicht jeden Artikel einzeln, sondern greifen zum Hersteller-Foto. Auch das Handy-Bild kann viele Gründe haben. Zum Beispiel, dass der Verkäufer persönlich nicht viel Wert auf gute Bildqualität (und damit auf einen höheren Verkaufspreis) legt. Seriöse Händler schicken in der Regel auf Wunsch gerne bessere Bilder bestimmter Details zu.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden