Lassen Sie sich umgarnen: Häkel-und Stricktipps für Garne aus Seide

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  Lassen Sie sich umgarnen Hakel und Stricktipps fur Garne aus Seide

Wer gerne häkelt und strickt, weiß: Garne aus Seide sind eine besondere Herausforderung. Stricken und Häkeln gehören zu Ihren Hobbys und Sie möchten in Zukunft auch Seidengarne verarbeiten? Erfahren Sie hier, wie Sie sich und andere künftig noch luxuriöser umgarnen. Und danach? Stöbern Sie auf eBay und lassen Sie sich von der Vielfalt und Schönheit luxuriöser Garne inspirieren.


Garne aus Seide – glänzend, schimmernd und jeder Haut schmeichelnd

Wer an Seide denkt, hat dabei Bilder von Luxus, kühler Eleganz und seidig schimmerndem Glanz vor Augen. Dies trifft ganz besonders auf gestrickte oder gehäkelte Kleidungsstücke zu. Denn wenn Sie Seidengarne verarbeiten, reflektiert das filigrane Maschenwerk das Licht und verleiht Ihrer so Haut strahlenden Glanz. Beim Verarbeiten von Garnen aus Seide sollten Sie allerdings einige wichtige Grundregeln beachten.


Die wichtigsten Regeln beim Häkeln und Stricken mit Seidengarnen

Als reine Seide darf nur Strick- oder Häkelgarn bezeichnet werden, das aus dem Kokon des Maulbeerspinners gewonnen wird. Diese Seidenraupe spinnt einen ganz besonders zarten und gleichförmigen, reinweißen Faden. Je dünner der Faden ist, desto besser lassen sich diese Garne einfärben. Besonders hochwertige Garne mit sattem Farbglanz werden deshalb aus vielen, filigranen Einzelfäden gesponnen. Wenn Sie mit reinem Seidengarn häkeln oder stricken, sollten Sie vorab wissen, dass plastische Muster besonders gut zu Seidengarnen passen. Denn Garne aus Seide haben keine eigene Struktur. Verarbeitet man sie glatt rechts gestrickt oder in allzu luftigen Stäbchen beim Häkeln, verlieren sie leicht die Form und leiern aus. Noppen beim Häkeln oder linke und rechte Maschen im Wechsel gestrickt, sorgen dagegen beim Verarbeiten von Seidengarnen für den nötigen Halt.


Die Maschenprobe – unverzichtbar, wenn mit Seidengarnen gehäkelt oder gestrickt wird

Was Strickexperten für jedes Garn empfehlen, ist bei der Verarbeitung von Seidengarnen unverzichtbar: die Maschenprobe. Stricken oder häkeln Sie diese nicht zu klein und zählen Sie die Maschen erst aus, wenn Sie die Probe mindestens einmal gewaschen und getrocknet haben. Denn Seidengarne dehnen sich nach der ersten Wäsche. Wundern Sie sich deshalb nicht, wenn Ihr liebevoll aus edlen Seidengarnen gehäkelter Sommerpulli für die neue Saison auf Anhieb zu klein aussieht: Spätestens nach der ersten Wäsche passt er – und wird viele bewundernde Blicke auf sich ziehen.

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