Lassen Sie den TÜV die Spurverbreiterung überprüfen

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Für Ihre Sicherheit: Lassen Sie den TÜV die Spurverbreiterung überprüfen

Die sogenannte Spurverbreiterung ist ein beliebtes Fahrzeugtuning. Ein größerer Abstand zwischen Felge und Fahrzeug kann Ihrem Pkw einen völlig neuen Look verleihen. Beachten Sie, dass die Verwendung von Spurverbreiterungen nur dann erlaubt ist, wenn diese mit einer Allgemeinen Betriebserlaubnis, kurz ABE, einhergeht. Für die Eintragung im Fahrzeugschein ist der TÜV zuständig. Nutzen Sie die folgenden Informationen, um zu erfahren, wie Sie die TÜV-Abnahme zeitnah zur Spurverbreiterung durchführen lassen können und ab wann sie notwendig ist.

 

Besteht eine Pflicht, die Spurverbreiterung eintragen zu lassen?

  1. Fahrzeug inklusive aller Komponenten und damit auf den Zustand, in dem das Fahrzeug das Herstellerwerk verlässt. Nehmen Sie größere Veränderungen am Pkw vor, müssen diese vom TÜV abgenommen und in der Zulassungsbescheinigung eingetragen werden. Kleinere Veränderungen, wie beispielsweise der Austausch des Schaltknaufs, bedürfen keiner Eintragung. Verändern Sie jedoch die Spurbreite, muss dieser Vorgang vom TÜV hinsichtlich der Verkehrssicherheit überprüft und genehmigt werden.

 

Die Spurverbreiterung in der Werkstatt – automatische Abnahme möglich

Haben Sie Ihr Fahrzeug in einer Fachwerkstatt der Spurverbreiterung unterzogen, kann hier die TÜV-Abnahme erfolgen. Viele Kfz-Fachbetriebe arbeiten eng mit den entsprechenden Behörden zusammen und bieten die abschließende Prüfung als Service an. Fragen Sie bei Ihrer Fachwerkstatt nach. Der Vorteil: Sie sparen Zeit und Mühe und können Ihr Auto mit einer neuen eingetragenen Spurbreite abholen. Der Aufpreis für die TÜV-Abnahme nach der Spurverbreiterung hält sich in der Regel in Grenzen.

 

Ab wann muss die Spurverbreiterung überprüft werden?

Die Spurverbreiterung erfolgt mithilfe sogenannter Spurplatten. Diese benötigen grundsätzlich ein TÜV-Gutachten, das die Verwendungsfähigkeit bestätigt. Unter gewissen Umständen muss die Spurplatte nicht separat begutachtet werden. Liegt die Spurverbreiterung bei maximal einem Prozent und bleibt die Serienbereifung erhalten, sind die Platten eintragungsfrei. Informationen zur Standard-Spurbreite Ihres Autos finden Sie in den Fahrzeugpapieren. Wichtig: Je mehr Teile mit gültiger ABE bei der Spurverbreiterung verwendet werden, desto geringer fallen die Kosten für den TÜV aus.

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