Lampe an die Decke anbringen

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An der Lampe beziehungsweise von der Decke ragen meist drei Drähte:
Zum einen der Schutzleiter (PE), auch Erdung genannt: ein gelb-grüner, manchmal auch roter Draht. Dieser ist das wichtigste Schutzinstrument von elektrischen Geräten, vor allem wenn die Lampe aus einem elektrisch leitenden Material wie Metall besteht. Die Phase (L), meist ein braunes oder schwarzes Kabel, liefert den Strom für die Lampe. Das dritte Kabel ist der Nullleiter (N), der meist blau, in Altbauten auch grau, ist. Dieses Kabel führt den Strom, vereinfacht gesagt, weg von der Lampe.

Vor allem in Altbauten kommen häufig nur zwei Drähte aus der Decke: die stromführende Phase und die Erdung.

Um eine Lampe richtig zu montieren, wird eine Lüsterklemme benötigt, die das Lampenkabel mit der Lampe verbindet. Falls das Kabel zu lange ist, empfiehlt es sich, dieses mit einem Kabelmesser zu kürzen.

Schritt 1: Sicherung herausdrehen

Zunächst muss die Sicherung herausgedreht werden, damit sich keine Spannung mehr auf Kabel oder Stromkreis befindet. Alleine den Lichtschalter auszumachen, reicht nicht aus. Mit dem Phasenprüfer, auch häufig im Schraubenzieher inbegriffen, kann man kontrollieren, ob noch Strom fließt. Falls noch Strom auf der Leitung ist, leuchtet meistens ein rotes Lämpchen auf.

Schritt 2: Schrauben an Lüsterklemme lösen

Wenn noch keine Lüsterklemme angebracht ist, muss nun eine Lüsterklemme angebracht werden. Sie dient dazu, die verschiedenen Kabel miteinander zu verbinden. An der Lüsterklemme sollten die Schrauben nur so weit gelöst werden, dass die einzelnen Drähte problemlos hineinpassen. Vorsicht: Die kleinen Schrauben nicht zu weit hinausdrehen, sonst fallen sie heraus.

Schritt 3: Drähte miteinander verbinden

Nun müssen die Kabel miteinander verbunden werden. Meist haben die Drähte, die aus der Wand ragen, die gleiche Farbe wie an der Lampe. Diese Drähte werden nun über die Lüsterklemme miteinander verbunden. Dabei gilt: Farbe muss zu Farbe. Also schwarz zu schwarz (oder braun), blau zu blau (oder grau) und gelb-grün zu gelb-grün. Bei Lampen mit Kunststofffassung kann die gelb-grüne Erdung weggelassen werden.

Als erstes wird der Schutzleiter (gelb-grün) in den Anschlusspunkt der Lüsterklemme gesteckt.
Anschließend folgt der Nullleiter (blau oder grau).
Im dritten Schritt wird die Phase (schwarz oder braun) in die Lüsterklemme gesteckt.
Achtung: In Altbauten ragen häufig nur zwei Kabel aus der Decke: ein Nullleiter und eine Phase, also eine spannungsführende Ader und eine Erdung, es fehlt der Schutzleiter. Der Schutzleiter der Lampe wird in diesem Fall zusammen mit dem Nullleiter in die Lüsterklemme gesteckt.
Ist die Lampe jedoch selbst schutzisoliert, wird der gelb-grüne Schutzleiter alleine in die Lüsterklemme gesteckt.Sind alle Drähte miteinander verbunden, müssen die Schrauben der Lüsterklemme wieder festgezogen werden.

Schritt 4: Lampe befestigen und Sicherung hineindrehen

Falls ein Kabeldeckel vorhanden ist, wird dieser im letzten Schritt Richtung Decke geschoben. Dabei sollte versucht werden, das Lampenkabel möglichst gut darin zu verstecken. Handelt es sich um Deckenstrahler, müssen diese festgeschraubt werden. Oft befindet sich an der Decke auch ein Haken, an den die Lampe gehängt werden kann. Anschließend muss die Sicherung wieder angeschaltet werden.

Demontage einer Lampe

Möchte man eine Lampe abmontieren, gilt die umgekehrte Reihenfolge: Zuerst den schwarzen (oder braunen), dann den blauen (oder grauen) und als letztes den gelb-grünen Draht abklemmen.

Quelle: bauen(punkt)de
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