Ladegeräte für Rundzellen bringen verbrauchte Energie zurück

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Ladegeräte für Rundzellen bringen verbrauchte Energie zurück

Immer genügend Strom mit Ladegeräten für Rundzellen

Rundzellen dienen in zahlreichen Geräten zur Stromversorgung. Wer diese Batterien nicht nur hin und wieder braucht, findet in Akkus eine kostengünstige Alternative zu Einwegbatterien. Um solche Akkus aufladen und verwenden zu können, gibt es Ladegeräte für Rundzellen. Diese sind entweder für spezielle Größen von Rundzellen konzipiert oder sind universell für viele Typen einsetzbar. Immer mehr Ladegeräte bieten Besonderheiten und Extras, die den Einsatz von Akkus erleichtern und den Ladevorgang angenehmer und sicherer gestalten. Gerade namhafte Markenhersteller nehmen hierbei eine Vorreiterrolle ein. Dieser Ratgeber informiert Sie über die wichtigsten Eigenschaften und Besonderheiten von Ladegeräten für Rundzellen. Sie erfahren, wie Sie diese Geräte am effektivsten einsetzen und worauf es beim Kauf zu achten gilt. Hierdurch wird es Ihnen möglich, zuverlässige und gleichzeitig günstige Modelle zu finden, die Sie und Ihre Batterien immer mit genügend Strom versorgen.

Einsatzgebiete von Rundzellen

Es gibt eine Vielzahl von Geräten, in denen Rundzellen zum Einsatz kommen. Insbesondere bei Musikgeräten wie CD-Spielern oder Radiogeräten werden solche Batterien genutzt. Je nach Typ kommen hier kleine bis große Modelle zum Einsatz. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet sind mobile Spielkonsolen. Damit die Konsolen im Park, auf langen Autofahrten oder beim Warten in einer Arztpraxis genutzt werden können, benötigen sie immer ausreichend Strom. Zudem werden für Taschenlampen, Wanduhren und Rauchmelder Batterien benötigt. Ein weiteres Aufgabenfeld für Rundzellen stellt die Funktechnik dar. Egal ob für die Kommunikation in freien Feldern ohne Netz oder als funkgesteuerter Garagentoröffner – die Funktechnik setzt immer häufiger auf Rundzellen. Je nach Art des Geräts und der benötigten Strommenge kommen unterschiedliche Größen und Batterietypen zum Einsatz.

Die Kompatibilität mit verschiedenen Batterietypen

Die Kompatibilität von Rundzelle und Gerät ist ausgesprochen wichtig. Denn für jeden Apparat gibt es nur einen bestimmten Batterietyp, der passt. So sind 12V-Batterien zum Beispiel für Utensilien der Funktechnik wie Funkgeräte, automatische Fahrzeugöffner am Autoschlüssel oder Bluetooth-Headsets geeignet. Des Weiteren gibt es sogenannte Mignons (AA), Micros (AAA) und Mini-Batterien (AAAA). Mignons kommen insbesondere in kleinen, tragbaren Geräten wie PDAs, Fotoapparaten, CD-Spielern, Taschenrechnern und Fernbedienungen zum Einsatz, während Micros vor allem in Wanduhren, Computermäusen und Laserpointern genutzt werden. Die Minis sind hingegen äußerst schmal und etwas länger als die anderen Modelle und werden vor allem bei technischen Apparaten wie Diktiergeräten und Digitalkameras genutzt. Des Weiteren sind dicke Mono-Batterien erhältlich, die vor allem Kinderspielzeuge, Taschenlampen und Transistorradios antreiben. Ähnliche Aufgaben erfüllen sogenannte Baby-Batterien, sind aber von kleinerer Abmessung. Weitere Typen von Rundzellen sind zum Beispiel Lady-Batterien und 4LR44-Modelle. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie die richtigen Modelle für Ihr Gerät erwerben, damit Sie diese überhaupt nutzen können.

Verschiedene Ladegeräte

Es gibt unterschiedliche Arten von Ladegeräten für Rundzellen mit jeweils anderen Eigenschaften. Besonders populär sind Modelle zum Aufladen von Mignon- (AA) beziehungsweise Micro- (AAA) Batterien. Es gibt jedoch auch für alle anderen Modelle passende Akkus. Wenn Sie für unterschiedliche Geräte jeweils verschieden große Akkus benötigen, ist ein Multifunktionsgerät für Sie geeignet. In dieses passen nämlich nicht nur Batterien eines bestimmten Typs, sondern unterschiedliche große Modelle können mit einem einzigen Gerät wiederbefüllt werden. Zudem gibt es Ladegeräte, die direkt in die Steckdose gesteckt werden, während andere mittels eines Kabels verbunden werden. Der Vorteil der letzteren Modelle ist, dass auch Steckdosen zum Aufladen genutzt werden können, die hinter Schreibtischen oder Schränken verbaut sind. Dafür sind kabellose Modelle deutlich praktischer auf Reisen.

Diverse Ladeverfahren

Unterschiedliche Ladegeräte arbeiten mit jeweils anderen Ladeverfahren. Klassisch ist hierbei das sogenannte Konstantstromverfahren. Bei diesem werden die Akkus die gesamte Ladezeit hindurch mit der gleichen Menge Strom versorgt, bis sie aufgeladen sind. Bei diesem Verfahren ist es wichtig, dass das Ladegerät einen Überladungsschutz besitzt, um eine Überladung des Akkus zu vermeiden (dazu weiter unten mehr). Um ein ähnliches Verfahren handelt es sich beim Pulsladeverfahren. Bei diesem wird der Strom über Pulse an die Batterie versendet, sodass in den Phasen ohne Stromfluss eine Strommessung mithilfe eines Batterietesters durchgeführt werden kann. Das Konstantspannungsladeverfahren setzt hingegen auf eine konstante Ladespannung. Hierdurch reduziert sich die Differenz zwischen der Spannung des Akkus und des Ladegeräts immer weiter, bis die Batterie vollständig aufgeladen ist. Eine Kombination aus diesen Vorgehensweisen stellt das IU-Ladeverfahren dar. Prüfen Sie vor dem Kauf Ihres Ladegeräts genau, mit welcher Ladetechnik dieser arbeitet, um sich für das Verfahren zu entscheiden, das Ihnen am meisten zusagt.

Praktisch für unterwegs

Ladegeräte ohne Kabel sind auf Reisen besonders sinnvoll. Durch diese ist gewährleistet, dass Sie auch im Urlaub und im Auto stets auf vollgeladene Batterien zurückgreifen können. Mit einem entsprechenden Adapter ist es sogar möglich, das Ladegerät über den Zigarettenanzünder im Auto zu betreiben. In diesem Fall ist es unerheblich, wie lange eine Autofahrt dauert, Sie haben immer aufgeladene Batterien zur Verfügung. Gerade im Ausland sind solche Ladegeräte sehr sinnvoll. Denn nicht jedes Land führt alle Arten von Batterien. Damit Sie also nicht in die Verlegenheit kommen, keine Batterien kaufen zu können, die Sie benötigen, ist es sinnvoll, Ladegeräte und Akkus mit auf Reisen zu nehmen. Achten Sie darauf, dass das von Ihnen gewählte Modell ein möglichst geringes Eigengewicht besitzt, um nicht zu einer zusätzlichen Belastung im Gepäck zu werden.

Besonderheiten

Immer mehr Ladegeräte besitzen praktische Extras und Besonderheiten, um sich von der Konkurrenz abzuheben und dem Nutzer viele weitere Vorteile beim Laden seiner Rundzellen zu bieten. Hierzu gehören unter anderem:

a) Überhitzungsschutz

Durch einen Ladestrom entsteht Wärme. Diese ist an sich ungefährlich, kann aber im schlimmsten Fall zu einer Beschädigung des Ladegeräts oder der Batterien führen. Moderne Ladegeräte besitzen deshalb einen Überhitzungsschutz. Dieser erkennt, wenn das Gerät zu heiß läuft, und schaltet es ab, damit es sich abkühlen kann.

b) Erhaltungsladung

Selbst im ungenutzten Zustand geben Batterien einen Teil ihrer Ladung ab. Das kann bedeuten, dass Sie die Batterien aus dem Ladegerät nehmen und schon am Tag danach nicht mehr die volle Ladung zur Verfügung haben. Um das zu verhindern, versorgen viele Ladegeräte ihre Akkus mit einer sogenannten Erhaltungsladung. Diese ist genau so konzipiert, dass sie die Selbstentladung der Batterie aufhebt und somit den voll aufgeladenen Status beibehält. Gleichzeitig ist diese Ladung so gering, dass es nicht zu einer Überladung kommt.

c) Überladungsschutz

Ein Überladungsschutz verhindert, dass ein Akku zu stark aufgeladen wird und hierdurch Schaden nimmt. Das geschieht auf einem von zwei Wegen. Entweder schaltet sich das Gerät nach erfolgreich abgeschlossenem Ladevorgang ab, sodass die Batterie nicht weiter aufgeladen wird. Oder das Gerät schaltet nach dem Ladevorgang automatisch auf Erhaltungsladung um. Damit das möglich ist, muss das Ladegerät eine sogenannte Vollladungserkennung besitzen, die ihm signalisiert, wenn der Ladevorgang erfolgreich abgeschlossen wurde.

d) Batterietester

Ein Batterietester ist ein nützliches Gerät, um den Ladestatus einer Batterie zu testen. Es ist als separates Gerät verfügbar, kann jedoch auch in ein Ladegerät integriert sein. An einen solchen Tester wird eine Batterie gehalten. Wenn sich in der Batterie noch Energie befindet, treibt diese eine kleine Lampe am Tester an und bringt sie zum Leuchten. Ist die Batterie hingegen leer, bleibt die Lampe aus und Sie wissen, dass der Akku geladen werden muss.

e) Einzelschachtüberwachung

Immer mehr Ladegeräte besitzen eine Einzelschachtüberwachung. Das bedeutet, dass beispielsweise der Überhitzungs- oder Überladungsschutz nicht erst dann greift, wenn alle Batterien oder das gesamte Ladegerät gefährdet sind. Vielmehr wird jeder einzelne Schacht des Ladegeräts überwacht und es werden entsprechende Maßnahmen ergriffen, wenn irgendetwas nicht stimmt.

Markenqualität und No-Name-Produkte im Vergleich

Sie haben die Möglichkeit, sich für ein Ladegerät von einem renommierten Markenhersteller wie Ansmann, Varta oder Sanyo zu entscheiden. Deren Produkte überzeugen durch eine hohe Qualität und besitzen zumeist viele nützliche Extras, mit denen das Laden von Akkus schneller, leichter und sicherer gelingt. Die Produkte von No-Name-Anbietern sind demgegenüber häufig deutlich preiswerter, erfordern aber auch eine höhere Wachsamkeit des Nutzers. So besitzen solche Modelle häufig keinen Überhitzungs- oder Überladungsschutz. Das bedeutet, dass Sie selbst genau verfolgen müssen, wann der Ladevorgang abgeschlossen ist. Für gelegentliches Laden im privaten Bereich ist das ausreichend. Wenn Sie jedoch häufig voll aufgeladene und zuverlässige Akkus brauchen und diese auch auf Reisen mitnehmen möchten, empfiehlt es sich, in ein etwas kostspieligeres Markenprodukt zu investieren.

Wichtige Entscheidungshilfen für den Kauf von Ladegeräten für Rundzellen

Bei Ladegeräten für Rundzellen kommt es vor allem darauf an, dass diese für die von Ihnen benötigten Akkus geeignet sind. Des Weiteren sind Besonderheiten nützlich, weil diese das Aufladen der Akkus erleichtern. Je mehr solcher Extras ein Ladegerät bietet, desto bequemer ist es für Sie. Zudem hängt es von dem Ladeverfahren des Geräts ab, wie vollständig und zuverlässig Ihre Akkus aufgeladen werden. 

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