Ladegeräte & Dockingstationen für MP3-Player

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Ladegeräte & Dockingstationen für MP3-Player

Zu den unverzichtbaren Zubehörteilen für den MP3-Player gehört das Ladegerät. Normalerweise werden die Abspielgeräte für die komprimierten Musikdateien per USB-Kabel über den PC geladen, über den dann auch die Musik auf den Player kommt. Doch nicht immer müssen Sie den Umweg über den Computer nehmen. Ein Netzteil mit der Möglichkeit, ein USB-Kabel anzuschließen, leistet hier wertvolle Dienste. Das Problem: Die wenigsten Hersteller liefern den MP3-Player bzw. iPod mit dem passenden Ladegerät aus, Sie müssen sich das Zubehör selbst besorgen.

Ein weiteres Zubehörteil für den MP3-Player ist die Dockingstation. Sie ist zwar nicht zwingend erforderlich, dennoch leistet sie beim Musikgenuss zuhause wertvolle Dienste. Im Gegensatz zu den eingebauten Lautsprechern des MP3-Players ist die Klangqualität bei diesen Audio-Decks deutlich höher. Was Sie beim Kauf von Ladegeräten und Dockingstation für MP3-Player beachten müssen, wurde im folgenden Ratgeber zusammengefasst.

Welche Leistung sollten Ladegeräte und Dockingstationen haben?

Vor dem Kauf sollten Sie die Leistung der Ladegeräte und Dockingstationen genau überprüfen. Die Ladegeräte sollten in der Lage sein, den MP3-Player schnell aufzuladen. Bei den Dockingstationen entscheidet die Leistung auch über den Klang. Doch wie hoch sollten die Leistungszahlen genau sein? Die Stereoleistung einer Dockingstation sollte bei mindestens 3 Watt liegen. Das Ladegerät für den MP3-Player sollte dagegen an jede Steckdose passen. Empfehlenswert sind Modelle mit einer Ausgangsspannung von 5 Volt und einem Ausgangsstrom von 800  bis 2.000 mA. Die Netzteile zeichnen sich durch eine USB-Buchse am Adapter aus. Bei dem Netzteil selbst sollte es sich um ein 230-Volt-Netzteil handeln, damit es für die gängigen Steckdosen geeignet ist. Die Eingangsspannung liegt bei diesen Ladegeräten bei 100 bis 240 V AC. Dabei AC ist die Abkürzung für Alternating Current, zu deutsch: Wechselstrom.

Ladegeräte: Welche Kabel kann ich für das MP3-Player-Netzteil verwenden?

Mit dem Ladegerät für den MP3-Player lassen sich alle gängigen USB-Kabel verwenden. Wichtig ist nur, dass auf der einen Seite ein USB-Port vorhanden ist und der Stecker auf der anderen Seite mit dem Anschluss des MP3-Players kompatibel ist. Hier gibt es durchaus Unterschiede. Doch mit dem Netzteil lassen sich auch noch andere Kabel nutzen. Mithilfe eines speziellen Adapters ist es möglich, auch Kabel von USB zu microUSB oder miniUSB zu verwenden.

Zu den Besonderheiten unter den Ladegeräten für den MP3-Player gehören Kfz-Ladekabel. Es eignet sich vor allem für das Aufladen des Abspielgeräts auf Reisen. Über das Kabel werden MP3-Player und Zigarettenanzünder des Fahrzeugs miteinander verbunden. Achten Sie beim Kauf eines solchen Ladegeräts darauf, dass das Ladekabel flexibel ist. Für den Zigarettenanzünder gibt es aber auch Adapter mit einer USB-Buchse, die universell einsetzbar sind. Die Eingangsspannung bei diesen Ladegeräten liegt bei 12 bis 24 Volt.

Dockingstationen eignen sich auch für das Mobiltelefon

Dockingstationen sind nicht nur für den MP3-Player geeignet, sondern können unter bestimmten Voraussetzungen auch das Smartphone in die vorhandene Halteschale aufnehmen. Da die meisten modernen Mobiltelefone mit einem integrierten MP3-Player ausgestattet sind, lohnt sich eine derartig flexible Station. Achten Sie aber auf die Anschlüsse der Dockingstation. Sie muss zu Ihrem Gerät passen. Bei den Dockingstationen werden unterschiedliche Modelle unterschieden:

  • Mini-Soundstationen mit nur einem Lautsprecher
  • Dockingstationen mit zwei Lautsprechern

Die Varianten mit nur einem Lautsprecher unterscheiden sich ebenfalls. So werden Würfel – sogenannte Juke-Boxen – und Lautsprecher mit Rundumklang angeboten.

Dockingstationen: Audio-Lautsprecher für den MP3-Player

Bei den Dockingstationen sollten Sie die Kompatibilität zu Ihrem MP3-Player beachten. Nicht alle Stationen eignen sich auch für alle Abspielgeräte. So ist zwischen Dockingstationen für iPods von Apple und anderen MP3-Playern zu unterscheiden. Achten Sie vor dem Kauf darauf, für welche Modelle die Dockingstation geeignet ist. Mehr noch: Auch bei den iPods der unterschiedlichen Gerätegenerationen kann es Unterschiede geben. Das liegt daran, dass die Anschlüsse der MP3-Player von Apple im Laufe der Zeit geändert wurden. Für welchen MP3-Player die Dockingstation geeignet ist, lässt sich ganz einfach der Produktbeschreibung oder dem Datenblatt entnehmen. Nehmen Sie sich vor dem Kauf die Zeit und lesen Sie sich die Details zum Produkt gründlich durch.

Aus- und Eingänge bei einer Dockingstationen – welche Modelle sind empfehlenswert?

Die meisten Dockingstationen sind lediglich mit einem Audioeingang AUX-In ausgestattet. Dabei handelt es sich um einen 3,5-mm-Klinkenanschluss, der mit dem Kopfhörerausgang des MP3-Players oder Smartphones verbunden wird. Noch praktischer sind allerdings Modelle, an denen sich zusätzlich auch noch ein USB-Anschluss befindet. Hier haben Sie die Möglichkeit, das Abspielgerät oder Mobiltelefon gleichzeitig auch noch aufzuladen.

Einige Dockingstationen sind auch mit einem Kartenslot für micro-SD-Karten ausgestattet. So können Sie die Musikdaten auch von einer Speicherkarte ausgeben lassen.

Dockingstationen – welche Funktionen sollte das Audio-Deck haben?

Dockingstationen können durchaus mehr als nur ein Audio-Lautsprecher sein. Bei einigen Varianten ist auch ein Radiowecker integriert. So können sie sich zur gewünschten Zeit einfach mit der Lieblingsmusik Ihres iPods oder MP3-Players wecken lassen. Bei einigen Modellen können Sie auch einen Radiosender einstellen und wahlweise Musik vom MP3-Player oder aus dem Radio hören. Neben dem Timer für den Wecker sind Dockingstationen sinnvoll, die auch über einen Sleep-Timer verfügen. So können Sie entspannt zu bestimmter Musik einschlafen und das Gerät schaltet sich nach einer voreingestellten Zeit von selbst aus. Schließlich gehört auch eine Weckeranzeige zu den unverzichtbaren Funktionen bei einem derartigen Gerät.

Ist die Dockingstation mit einem Radio versehen, sind weitere Funktionen wünschenswert. Dazu gehört zum einen die Möglichkeit, Sender für einen schnelleren Zugriff abzuspeichern. In der Regel finden Sie 5-10 Senderspeicher. Darüber hinaus sind Tuner mit RDS praktisch. Dabei handelt es sich um eine bestimmte Übertragungsform von Daten, die der Radiosender ausstrahlt. So können Sie auf dem Display des Weckers nicht nur den Titel des Radiosenders sehen, sondern auch Mehrinformationen zu Wetter, Verkehr, Nachrichten oder zu den abgespielten Musiktiteln erkennen – allerdings nur, wenn der Radiosender diese Daten auch ausstrahlt.

Einige Dockingstationen sind auch mit einer Fernbedienung versehen. So müssen Sie die Einstellungen zur Lautstärke oder auch zur Auswahl der Titel nicht direkt am Gerät vornehmen, sondern können dies ganz einfach über die Fernbedienung von jedem Ort im Raum aus vornehmen.

Batteriebetrieb oder Versorgung über das Stromnetz – was ist beim Kauf einer Dockingstation zu beachten?

Auch bei der Versorgung mit Strom ist bei den Dockingstationen einiges zu beachten. Einige Modelle lassen sich nur mit Batterien betreiben, während andere nur über einen Anschluss an die heimische Stromversorgung funktionieren. Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt in erster Linie von Ihrem Nutzungsverhalten ab. Soll die Station eher mobil genutzt werden, ist der Batteriebetrieb sinnvoll. Steht die Dockingstation aber immer nur in einem Raum, reicht es aus, wenn Sie dauerhaft per Netzteil an das Stromnetz angeschlossen ist. Damit Sie die Lautsprecher flexibel nutzen können, ist als Alternative auch eine Variante denkbar, die beide Stromversorgungsmöglichkeiten anbietet. Achten Sie aber bei den batteriebetriebenen Stationen darauf, dass Sie auch wiederaufladbare Akkus verwenden können. So schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel. Handelt es sich um einen fest verbauten Akku, lässt er sich in der Regel mit dem entsprechenden Netzteil aufladen. Als besonders leistungsstark haben sich Lithium-Ionen-Akkus erwiesen. Das ist zwar sehr praktisch, Sie sollten aber bedenken, dass Sie dadurch nicht mehr in der Lage sind, den Akku auszuwechseln, wenn er zwischendurch leer sein sollte. Die Akkulaufzeit der meisten Stationen liegt bei 8 bis höchstens 12 Stunden. Achten Sie beim Kauf darauf, ob das Netzteil bzw. die Batterien auch im Lieferumfang enthalten sind.

Die Klangqualitäten einer Dockingstation: So holen Sie das Beste aus dem Klang

Zwar lässt sich der Klang einer Dockingstation nicht mit dem Klang einer Stereoanlage vergleichen, für eine Musikwiedergabe in Zimmerlautstärke eignen sich die Stationen aber auf jeden Fall. Um die Klangqualität zu verbessern, können Sie sowohl beim Kauf als auch beim Aufstellen einiges beachten. Schauen Sie in dem Datenblatt zu der Dockingstation nach, in welchem Bereich der Frequenzgang ist. Er sollte zwischen 150 bis 18.000 Hz liegen, damit Sie von einem breiten Klangspektrum profitieren können.

Bei einer Dockingstation mit zwei Lautsprechern stehen die Boxen zu weit beieinander. Das bedeutet, dass Sie die Lautsprecher nicht nach Ihren Wünschen im Raum positionieren können. Zwar lösen Stationen mit Rundum-Klang dieses Problem ein bisschen besser, das Optimum für den Klang kann aber nicht erreicht werden. Stellen Sie die Station am besten so auf, dass Sie sich mittig von den Lautsprechern befinden. Hier können Sie die besten klanglichen Ergebnisse erzielen. Stellen Sie die Lautstärke des MP3-Players zudem nicht auf die volle Lautstärke, sondern belassen sie diese bei rund 75 Prozent. An der Dockingstation können Sie dann die endgültige Lautstärke auswählen. Als Fazit bleibt aber zu sagen, dass moderne Stationen klanglich immer besser werden. Lediglich bei der Basswiedergabe gibt es noch Verbesserungsbedarf.

Für Stromzufuhr und guten Klang unverzichtbar: Ladegeräte und Dockingstationen

Damit Sie Ihren MP3-Player unabhängig vom PC aufladen können, ist ein Netzteil wichtig. Achten Sie vor dem Kauf darauf, dass das Ladegerät auch kompatibel zu Ihrem Abspielgerät ist. Universell lassen sich Ladegeräte mit einer USB-Buchse verwenden. Diese können entweder in die heimische Steckdose gesteckt werden oder in der Variante des Kfz-Ladegeräts in den Zigarettenanzünder des Fahrzeugs.

Da die integrierten Lautsprecher eines MP3-Players – sofern vorhanden – nur sehr leise Musik abspielen können, bietet sich eine Dockingstation an, die mit einem integrierten Verstärker für die Tonsignale versehen ist. Neben einfachen Boxensystemen werden auch Modelle mit zahlreichen Zusatzfunktionen angeboten.

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