La Pavoni – traditionell italienische Espressozubereitung für Genießer

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La Pavoni – traditionell italienische Espressozubereitung für Genießer

La Dolce Vita – das süße Leben Italiens. Jeder, der schon einmal an einem lauen Sommerabend in einer kleinen italienischen Trattoria eingekehrt ist, sich dem Duft blühender Oleanderbäume ausgesetzt und zirpenden Grillen gelauscht hat, schlicht, sich dem einfachen Dasein und dem sprichwörtlichen Dolcefarniente gewollt und bewusst ausgeliefert hat, kennt dieses Lebensgefühl, das meist mit dem Genuss der unverkennbaren kulinarischen Köstlichkeiten Italiens einhergeht. Auch der Kaffee schmeckt in Italien wie nirgendwo anders. Vor allem die aus Mailand stammende Zubereitungsart des Espressos, bei der unter hohem Druck heißes Wasser durch dunkel gerösteten gemahlenen Kaffee gepresst wird, ist ein Stück Kultur des Landes. Traditionell wird dieses, in der italienischen Sprache schlicht als Caffè bezeichnete Getränk, schon frühmorgens an der Steh-Bar einer Cafeteria eingenommen. Kaffeeliebhaber aus aller Welt sind sich bei dieser traditionell-italienischen Spezialität mit der satten Crema an der Oberfläche betreffend den Geschmack einig. Zudem ist es heute nicht mehr nötig, allein zum Genuss eines italienischen Espressos nach Italien zu reisen. Derjenige, der die nötige Ausrüstung, also eine hochwertige Profi Espressomaschine, sowie die richtigen Zutaten zur Verfügung hat und weiß, worauf es bei der Zubereitung ankommt, kann sich an diesem Heißgetränk jederzeit auch in den eigenen vier Wänden erfreuen.

Original italienischer Kaffeegenuss mit Espressomaschinen von La Pavoni

La Pavoni, das italienische Traditionsunternehmen erzeugt Espressomaschinen seit 1905 und ist in aller Munde, wenn es um die Zubereitung und den Genuss des original-italienischen Kaffees geht. Verschiedenste Maschinentypen stehen zur Auswahl, mit denen das Unternehmen versucht, die individuellen Ansprüche an Funktion und Design zu erfüllen. Was Sie beim Kauf einer Espressomaschine beachten sollten sowie Wissenswertes rund um die Herstellung eines echten Espressos alla Bella Italia, wird im Folgenden vermittelt.

Die Grundlagen original italienischer Espressozubereitung

Damit die Originalität und die Funktionalität der verschiedenen Espressomaschinen von La Pavoni besser verdeutlicht werden kann, darf die Beschreibung jener Elemente, die einer traditionellen Espressozubereitung zu Grunde liegen, nicht vernachlässigt werden. Im Wesentlichen sind es fünf Kriterien, also Kaffee, Mahlgrad, Menge, Maschine und Mensch, die für die originale Qualität eines Espressos sorgen.
Bei der Auswahl einer geeigneten Kaffeemischung sollte die sogenannte italienische Röstung, die meist aus frischen, hochwertigen Arabica-Bohnen in einer sehr dunklen Röstung besteht, bevorzugt werden. Das Mahlen der Bohnen ist bestenfalls in feiner Einstellung des Mahlwerks vorzunehmen. Für die Herstellung einer Tasse Espresso wird in etwa sieben bis acht Gramm des gemahlenen Kaffees benötigt. Zur Auswahl einer Espressomaschine ist anzumerken, dass sie fähig sein muss, den idealen Wasserdruck von rund 0,8 Bar erzeugen zu können. Außerdem muss sie in der Lage sein, das Wasser richtig temperieren zu können. Nicht außer Acht sollte übrigens die Wasserqualität gelassen werden. Vor allem der Härtegrad des Wassers ist vor Benutzung einer Espressomaschine zu überprüfen. Allen Anfangs und zu guter Letzt ist es der Mensch, der die Qualität des Espressos durch die harmonische Abstimmung dieser Faktoren aufeinander beeinflusst. Auch der Druck, mit dem Sie das Kaffeemehl in das Sieb pressen, kann sich auf den Geschmack auswirken. Das Vorwärmen der Espressotassen hat zum Zweck, ein zu schnelles Auskühlen zu verhindern.

Bitterer aber besser verträglich

Ergänzend soll an dieser Stelle angemerkt werden, dass der dunkle Röstgrad der Bohnen zwar für einen erheblich bitteren Geschmack im Vergleich zu anderen Röstungen sorgt, der Säuregrad sich dadurch jedoch vermindert. Espresso ist daher im Normalfall besser verträglich als Filterkaffee. Ein gelungener, typisch italienischer Espresso weist auf der Oberfläche eine volle, haselnussbraune Crema auf. Wenn Sie Zucker auf diese Crema streuen, sollte dieser nur langsam absinken. Mit diesem kleinen Test ist schließlich die vorliegende Qualität Ihres Espressos messbar. Mehr rund um die genussvolle Wissenschaft der Espressozubereitung sowie Kaffee im Allgemeinen kann in einschlägigen Büchern nachgelesen werden.

Italienische Espressokultur hat einen Namen: La Pavoni

Die erste Espressomaschine erzeugte La Pavoni bereits im Jahre 1905 nach den technischen Plänen von Luigi Bezzera, dem Erfinder der Espressomaschinen. Mit dieser für gewerbliche Zwecke konzipierten Espressomaschine wurde der Grundstein für die Erfolgsgeschichte eines Unternehmens gelegt, dessen Name heute, mehr als hundert Jahre später, der Inbegriff italienischer Espressokultur ist. Mittlerweile baut La Pavoni Maschinen nicht mehr ausschließlich für die Gewerbenutzung, das Unternehmen bedient mit seinen formschönen Handhebelmodellen und Pumpenvariationen ebenso die Bedürfnisse von privaten Haushalten. Auch kombinierte Modelle, die sowohl in der Gastronomie, als auch im privaten Bereich einsetzbar sind, finden sich im Angebot des Traditionsunternehmens. Die Gewerbe- und Haushaltsmaschinen sind hauptsächlich in ihrer Größe und in weiterer Folge der Stabilität, die durch die intensivere Beanspruchung bei Gewerbegeräten teilweise höher ausfallen muss, zu unterscheiden. Dazu zählt unter anderem die Brühgruppe, die für das Aufheizen und Kühlen verantwortlich ist und bei den häufig benutzen Gewerbegeräten eine größere Dimension aufweist. Mit beiden Typen ist jedoch bei richtiger Bedienung das originale Espressoerlebnis über lange Jahre hinweg garantiert.

Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt

Apropos richtige Bedienung: Gerade bei einem Ratgeber sollte die Information nicht fehlen, dass für die Espressozubereitung mit Maschinen von La Pavoni Fingerspitzengefühl notwendig ist. Neben den fünf Kriterien, die eine optimale Espressoherstellung beeinflussen, bedarf es vor allem bei der Benutzung von Handhebelmaschinen, durch die Möglichkeit der variablen Einstellung einiger Parameter, wie Wassertemperatur oder Druck, meist einiger Übung, bis der Espresso wirklich nach einem echt italienischen Kaffee schmeckt. Doch meist sind Kaffeeliebhaber ob der flexiblen Zubereitungsmöglichkeiten vom Spiel mit den Einstellungen besonders fasziniert. Bei der Auswahl eines Modells für den eigenen Haushalt sind neben der Ästhetik grundsätzlich die Haushaltsgröße sowie die individuellen Ansprüche und Vorlieben bezüglich technischer Nutzung, durch Handhebel oder Pumpe, zu berücksichtigen. Als Grundsatz gilt: Je mehr der Faktor Mensch auf die Einstellungen einer Espressomaschine Einfluss nehmen kann, desto individueller wird das Kaffee-Ergebnis sein. Pumpenmodelle, die von der Dosierung des Kaffees bis hin zur Druckerzeugung automatisiert arbeiten, sind mit Sicherheit einfacher zu bedienen und liefern konstantere Resultate. Wer das Erlebnis einer klassischen Espressozubereitung jedoch nicht missen will, ist mit einem Handhebelmodell besser bedient.

Handhebel-Espressomaschinen von La Pavoni: Mehr als nur Haushaltsgeräte

Bei einer Handhebel-Espressomaschine von La Pavoni wird der Brühdruck, also der Wasserdruck, der auf den Kaffee ausgeübt werden soll, durch Muskelkraft erzeugt. Durch das Ziehen des Hebels nach oben öffnet sich der Wasserboiler. Der Überdruck verursacht, dass heißes Wasser auf den Kaffeepuck strömt, und schließlich mit dem Ziehen des Hebels nach unten durch den bereits aufgeweichten Kaffee gepresst wird. Klassischer kann Espressozubereitung also nicht passieren.
Handhebelmaschinen von La Pavoni zeichnen sich durch zeitlosen Stil sowie hohe Funktionalität aus. Die unterschiedlichen Modelle sind in mechanisch-elegantem Design konzipiert, die die Professionalität einer Espressozubereitung unterstreichen. Als Farben werden schlichtes metallisches Silber oder Dukatengold verwendet. Der Hebelarm kann sowohl mit Holzgriff in Brauntönen als auch in Schwarz versehen sein. Selbstverständlich ist auch die Farbe des Siebträger-Griffes darauf abgestimmt. Die meisten Maschinen sind außerdem mit einem Druckmesser sowie zum Teil auch mit einem Kesselmanometer ausgestattet. Mit seinen Handhebelmaschinen will La Pavoni nicht nur einfach Espressomaschinen anbieten, sondern auch Einrichtungsgegenstände, Dekorationsobjekte für den jeweiligen Raum schaffen. Da das Unternehmen stabiles Material, hauptsächlich verchromtes Messing oder Edelstahl, zur Fertigung seiner Maschinen verwendet, sind eine lange Lebensdauer sowie eine Reduktion der Verkalkungsanfälligkeit gewährleistet. Alle Modelle sind bei richtiger Handhabung in der Lage, den nötigen Druck von 0,8 Bar zu erzeugen.
Die Wassertemperierung erfolgt bei den neueren Modellen ab der Serie Professional ausschließlich durch ein regelbares Pressostat, also eine Automatik, die das Wasser bis zu idealen 90 bis 96 Grad Celsius erhitzt und sich dann von selbst abschaltet. Auch das könnte ein Kriterium für die Auswahl sein, denn bei älteren Europiccola-Modellen erfolgt die Temperierung noch durch einen Zwei-Stufen-Regler manuell. Mechanisch betrachtet ist eine Handhebelmaschine relativ einfach konzipiert, was Vorteile hinsichtlich der Wartung bringen kann. Sie besteht aus einem Hebel und dem dazugehörigen Kolben im Druckzylinder, einer Heizspirale, einem Pressostat sowie Dichtungen.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Handhebel-Modelle

La Pavoni brachte die Handhebel-Serie Europiccola bereits im Jahre 1950 auf den Markt, im Jahre 1970 folgte die Serie Professional. Der Unterschied dieser beiden Modelle liegt hauptsächlich im Design und im Vorhandensein des Manometers - ab Professional-Modellen zu finden. Auch der Wasserkessel wurde bei der Serie Professional bereits großzügiger bemessen. Er kann eine Kapazität von 1,6 Liter Wasser aufnehmen, im Gegensatz zu den Wasserkesseln der Serie Europiccola, die nur 0,8 Liter umfassen. Somit ist es bei Professional-Modellen eher realisierbar, die vom Unternehmen für beide Serien beanspruchte Zubereitung von acht Tassen Espresso umzusetzen. Die Serie Stradivari wurde im Jahre 2005 entwickelt und im Design an eine Violine angelehnt. Auch Modelle mit den Namen Romantica und Stradivari Gran–Romantica ergänzen das Handhebel-Sortiment von La Pavoni. Auf der Suche nach Espressomaschinen von La Pavoni, wie sie unter anderem auf eBay möglich ist, werden Sie auch gebrauchte Maschinen von La Pavoni finden sowie auf Modelle stoßen, die das Unternehmen offiziell nicht mehr produziert.

Espressozubereitung ganz einfach: Die Pumpenmodelle von La Pavoni

Bei den Pumpen-Espressomaschinen wird der Brühdruck durch eine Pumpe erzeugt. Dies wird auf den ersten Blick natürlich sofort als ein Vorteil im Vergleich zu den Handhebelmaschinen gewertet, wenn ein konstanter Geschmack der Espressi beansprucht wird. Die Druckausübung auf den Hebel durch Muskelkraft kann je nach Kaffeezubereitung nämlich sehr unterschiedlich ausfallen. Selbstverständlich besitzen alle Pumpenmaschinen von La Pavoni einen Siebträger sowie ein Pressostat. Pumpenmodelle, wie Cellini-CPN, deren Körper meist aus Edelstahl gebaut wurden, sind mit einem Tassenwärmer versehen. Die Serien Espresso Si oder Buondi wurden außerdem Kaffee-Pad-kompatibel konstruiert. Der Vorteil: Kaffee-Pads enthalten bereits die für die Zubereitung von Espresso optimale Kaffeemenge. Sowohl mit den Handhebel- als auch Pumpenmaschinen von La Pavoni kann durch das integrierte Dampfrohr selbstverständlich auch ein Cappuccino oder der Caffè Latte nach italienischer Manier zubereitet werden.
Die kombinierten Modelle der La Pavoni Kaffeemaschinen-Kollektion tragen die Namen Domus Bar Dosata oder Domus Bar. Beide wurden aus Edelstahl gebaut und integrieren eine Kaffeemühle mit sieben Mahlstufen sowie einen Kaffeemehlpresser. Sie sind mit einem abnehmbaren Wassertank ausgestattet, der somit leicht zu reinigen ist. Der Wasserboiler aus Messing ist mit einem Sicherheitsthermostat versehen - ein Magnetventil verhindert tropfenden Kaffeeauslauf. Für den aus verchromtem Messing bestehenden Siebträger dieser semi-professionellen Modelle kann sowohl ein kleineres Sieb mit acht Gramm Kaffeekapazität als auch ein Sieb für 16 Gramm Kaffee benutzt werden. Mypods-MPD und Mycaps-MCP bezeichnen Espressomaschinen von La Pavoni, die ausschließlich mit Kaffee-Pads funktionieren. Selbstverständlich können Sie von La Pavoni auch Espressomühlen sowie sonstiges Zubehör und Ersatzteile erwerben. So haben Sie immer alles Notwendige parat, um jederzeit einen original italienischen Espresso in Ihren eigenen vier Wänden genießen zu können.

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