LG KG800

Aufrufe 3 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Das LG KG800 ist ein "Hingucker" und entspricht in diesem zartbitteren schwarzen Design durchaus dem Namen " chocalate".  Ich kann mich den diversen Testberichten im Netz nur anschliessen, dass der erste Kontakt mit dem Ladegerät und das rote aber dennoch sehr dezente Aufleuchten der Controlkeys wirklich beeindruckend war; wobei ich die edlen Verpackung auch noch betonen möchte..

Aber jetzt zu den technischen Feinheiten:
Das chocolate wird grösstenteils durch das "touchscreen"-Verfahren gesteuert. Dies bedeutet:: "Hau auf die Tasten drauf"-Anwender müssen sich sicherlich umstellen. Die Menüführung entspricht exakt den in der Oberklasse angesiedelten Siemens/BenQ Mobiles ( ich hatte mal ein SX1 ). Sie ist daher für einen Umsteiger von Siemens/BenQ sehr leicht zu verstehen. In meinem Augen ist die Führung durch die Menüs auch für Anwender anderer Mobiles einfach zu handeln.

Das Handbuch ist sehr durchdacht und daher für jeden verständlich. Für die Ungeduldigen gibt es noch eine zusätzliche komprimierte Form der Featurers dieses Mobiles  in Form eines sechseitigen Flyers.

Die beigelegten Addons entsprechen dem heutigen Standart ( USB-Kabel, CD's für M$, Headset, Reinigungsset für das Display und eine Mobileschutztasche). Es versteht die vcard3.0 Version der Adressverwaltung und erkennt sie über das Bluetoothverfahrung unabhängig vom verwendeten Betriebssystem des Rechners ( getestet mit M$, MacOz, Linux --Distri: gentoo ... mit dem Fritz!Bluetoothstick ).

Unter M$ ist ohne Aufwand eine Syncronisation der Adressdaten möglich, sofern die "Eigenheiten" dieses Betriebsystemes nicht unerwartet zuschlagen. Aber auch dies steckt das chocalate weg und versucht sofern möglich, die übertragene Syncronisation zu bewahren oder wieder aufzunehmen. Eine nicht zu übersehende Warnung das USB-Kabel zu lösen, bevor die Beendigung des Datentransfers erfolgt ist, wird ebenfalls eingeblendet.

Die Möglichkeit den Lautsprecherpegel durch die zwei dezent seitlich angebrachten Tasten bei ein- oder ausgehehnden Rufen  zu regeln entspricht auch der heutigen Norm, wie auch der sehr feinen Nivellierung des Energiesparmodus für das Display.

Die vom Hersteller angebene Bereitschaft von vier Stunden bei Telefonaten kann ich nicht beurteilen, da ich nicht einmal im Festnetz solange telefonieren würde. Die Standby-Zeit habe ich allerdings übertroffen.

Die zwei oft angeführten Schwachpunkte sehe ich etwas differnzierter::
  1. keine erweitbare SD-Card, intern auf 128MB (!!!) beschränkt
  2. 1,3 Mpixel Cam
zu 1) und zu 2)
     ich habe für "schweizer Messer" Lösungen nie irgendetwas übrig gehabt ( ausgenommen natürlich die schweizer Offiziersmesser *gg )

Argument zu 1) mein superdupper, sehr flacher MP3-Player hat dieses Feature.
Argument zu 2) eine bspw. Canon Eos der neuesten Generation, hat gegenüber jedem Mobile die Nase vorne, auch gegenüber dem iPhone.

für Leute aus der  Linux Ecke: mit meinem momentanen Linux-Kernel "gentoo-sources-2.6.24-r2" und dem Addon kdebluetooth-1.0_beta8 hatte ich keinerlei Probleme bei folgender Aufgabenstellung ( USB, Fritz!Bluestick)

-Übertragung meiner Daten aus dem Adressbook
-Wallpaper
-Ringtones
-FlashAgainstBranding
-java Security

Abschliessend möchte ich noch folgendes schreiben:
dieses Mobile macht mir wirklich Spass, es hat einen sehr guten Empfang und für mich gesehen ein sehr einfaches Handling.Ich beantworte gerne dazu alle Fragen.

reboothunter.


Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden