LED - Lampen: Das muss man wissen

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Entgegen landläufiger Vorurteile ermöglichen LED eine ausgewogene Beleuchtung. (Tomas Jasinskis/Copyright: Thinkstock)

Immer mehr Menschen setzen bei der Beleuchtung ihrer Wohnung auf LED . Das wundert nicht. Immerhin verbrauchen die Lampen sehr wenig Strom, halten lange und ermöglichen eine ausgewogene Beleuchtung. Allerdings halten sich hartnäckig ein paar Vorurteile aus den Anfangszeiten der LED-Beleuchtung, die mittlerweile nicht mehr gelten. Das muss man über LED wissen.

LED würden ein kaltes, ungemütliches Licht erzeugen, ist ein Argument, das häufig gegen die Leuchtdioden ins Feld geführt wird. Das mag vor ein paar Jahren noch gültig gewesen sein. Inzwischen kann man aber selbst wählen, welche Farbtemperatur eine LED haben soll.

Die richtige Farbtemperatur finden

Auskunft darüber gibt der Kelvin-Wert, der meist auf der Verpackung angegeben ist. Liegt der Wert unter 3000 Kelvin, bekommt man warmweißes Licht. Lampen mit 2500 bis 3000 Kelvin sorgen in Wohnräumen für angenehmes Licht. LED-Leuchten mit 4000 bis 6500 Kelvin erzeugen ein eher kaltes Licht, das aber zum Arbeiten recht gut geeignet ist. Für Büros oder Schreibtischlampen und andere Arbeitsplätze sind kaltweiße, tageslichtweiße oder neutralweiße Lampen ideal.

Für stimmungsvolles Licht ist die Farbtemperatur entscheidend. (Paulmann Licht GmbH)

Für Wohnräume ist warmweißes ab 4000 Kelvin Licht geeignet. (Victor Zastolskiy/iStock/Copyright: Thinkstock)

Die Ausfallquote ist bei LED gering (janda75/Copyright: Thinkstock)
 




Helligkeit von LED einschätzen

Vielen Verbrauchern fällt es schwer einzuschätzen, wie hell eine LED-Lampe leuchtet. Ein wichtiger Anhaltspunkt dafür ist der angegebene Lumenwert. Doch was bedeutet welcher Wert? Als Referenz hat sich auch heute immer noch die bei Glühbirnen angegebene Wattzahl festgesetzt. Eine Glühbirne mit 60 Watt hatte etwa 700 Lumen und war damit in etwa so hell wie eine LED mit neun bis zehn Watt oder eine Energiesparlampe mit 14 Watt. Eine 40-Watt-Glühbirne hatte etwa 400 Lumen. An diesen Wert reichen LED mit fünf Watt heran.

Wie lange halten LED?

Mit einer Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden halten LED erheblich länger als Energiesparlampen. Die Ausfallquote ist sehr gering. Allerdings reduziert sich mit zunehmendem Alter die Lichtleistung allmählich. Kaum merklich wird das Licht nach etwa 20.000 schwächer – allerdings leuchten sie selbst nach 50.000 Stunden meist immer noch mit 50 bis 70 Prozent.

LEDs austauschen

Einige LED-Lampen haben kein austauschbares Leuchtmittel. Wenn die LED ausfällt oder zu sehr nachlässt, muss also die ganze Lampe ersetzt werden. Allerdings sollten defekte LED-Lampen nicht im Hausmüll entsorgt werden, weil die enthaltenen seltenen Erden wiederverwertet werden sollten. Daher gibt man sie besser im Recycling-Center ab.

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