Kühlkörperhalterungen für alle Sockel und Mainboards bei eBay

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Kühlkörperhalterungen für alle Sockel und Mainboards bei eBay

Für die frische Brise: effiziente PC-Kühlung mit Einbauteilen von eBay

Es stellt die zentrale Schaltstelle des Computers dar: das Mainboard. Auf ihm vereinen sich diverse Kabelstränge, schließlich findet die komplette verbaute Hardware dort zusammen und wird durch die Chipsätze optimal gesteuert. Ohne diese Basis würde kein Programm laufen, der Monitor bliebe schwarz. Dabei ist das Mainboard an sich an Unscheinbarkeit kaum zu übertreffen: Es handelt sich um eine handelsübliche Platine, aufgrund ihrer wichtigen Funktion auch „Hauptplatine“ genannt, also um ein elektronisches Bauteil mit diversen Anschlüssen in diversen Größen. Dennoch fällt es im Dickicht der Leitungen und Komponenten eines PC-Innenraums sofort auf, es ist das mit Abstand größte Element. Flach wie ein Brett ist es zentral angebracht, um optimale Anschlussbedingungen zu gewährleisten. Auch wenn es im Gegensatz zu den Laufwerken keine eigenen Körper bewegt, so gibt es dennoch Wärme ab. Denn das Mainboard arbeitet schließlich, das angeschlossene Netzteil speist unablässig Strom in die verästelten Aufbauten.
Aus diesem Grund ist auch eine separate Kühlung notwendig, genau wie Grafikkarte oder Festplatte eine benötigen, um auf Dauer Schaden am Material abzuwenden. Die Hersteller rüsten ihre Computer ab Werk mit Lüftungssystemen aus, die eine durchschnittliche, das heißt ausreichende Leistung abrufen. Die Temperatur im Gehäuse wird konstant niedrig gehalten, die Apparaturen laufen ohne Komplikationen. Doch schon bei leicht gestiegenen Anforderungen an die Software, etwa bei umfangreichen Neuinstallationen, sind die Auswirkungen auf die Hardware unmittelbar für den Anwender zu spüren. Der Rechner wird lauter und die Gradzahl der CPU, der Central Processing Unit, klettert leicht in kritische Höhen. Die Systemsteuerung bietet ein eigens dafür eingerichtetes Programm, mit dem sich die Entwicklung genau verfolgen lässt. Schnell sind handelsübliche PCs am Limit ihres Leistungsvolumens angekommen.
Für Sie als Anwender bedeutet dies zweierlei: Bei gestiegenen Anforderungen an den Rechner in Form einer komplexen Software oder aufgrund eines veränderten Nutzerverhaltens – etwa bei intensivem Gaming oder häufigem Abspielen von HD-Filmen – stellt sich eine Aufrüstung der Hardware als alternativlos dar. Das muss nicht zwingend den Einbau kompletter Komponenten bedeuten, wie etwa das Austauschen der Grafikkarte oder das Hinzufügen eines Arbeitsspeichers, in vielen Fällen ist die Erweiterung des Kühlsystems die richtige Wahl. Dafür stehen zwei grundsätzliche Optionen zur Verfügung: die klassische Variante der Ventilatorkühlung mittels einem bzw. mehrerer Lüfter oder aber die Montage eines Wasserkühlsystems. Sollten diese Maßnahmen nicht die gewünschte Absenkung der Betriebstemperatur bewirken, ist der Austausch des Prozessors, der CPU, in Betracht zu ziehen.

Anhand dieses Ratgebers erlangen Sie Kenntnis über die relevanten Informationen und sehen sich in die Lage versetzt, entsprechende Installationen an Ihrem Computer selbst durchzuführen. Das große Sortiment an Accessoires und Bauteilen auf eBay hält dafür alles Notwendige bereit.

Ein heißes Eisen: Das leistungsstarke Mainboard braucht eine starke Kühlung – und das ununterbrochen

Grundlage der Kühlung ist der Kühlkörper. Er besteht aus Aluminium und ist mit einer Wärmeleitpaste direkt an der Unterseite des Mainboards angebracht, dort, wo der Prozessor in den Sockel eingesteckt ist. Hier entsteht der Großteil der Wärme. Das Aluminium nimmt diese auf und führt sie ab in das Gehäuse, dort gerät sie in den Einzugsbereich der Ventilatoren, wird aufgewirbelt und schließlich durch Zirkulation nach außen geleitet. Zu diesem Zweck verfügt ein durchschnittlicher Computer über mehrere Lüfter. Die gitterartige Öffnung an der Rückseite ist charakteristisch für heutige Modelle, sie sorgt für den Austausch der Luft, die der Gehäuselüfter aufwirbelt. Dieser Großraumventilator konzentriert sich nicht auf ein bestimmtes Element der Ausstattung, sondern deckt den kompletten Bereich ab – in ordentlichem, aber nicht immer ausreichendem Umfang. Punktuell muss der Hauptlüfter Unterstützung erfahren, hierbei steht das Mainboard im Fokus.

Zum einen erfordert die unterschiedlich stark beanspruchte Grafikkarte einen nachhaltigen Kühleinsatz, wobei der Aufwand dabei ganz erheblich schwankt: Nutzen Sie den PC für relativ überschaubare Anwendungen wie etwa Schreibprogramme, so ist die visuelle Umsetzung minimal. Surfen Sie allerdings im Internet und schauen dort Filme, schnellt die Rechnerleistung nach oben – das wirkt sich aufgrund der Bildbearbeitung unmittelbar auf die Grafikkarte aus. Und das wiederum macht sich an der erhöhten Wärmeabgabe bemerkbar. Deshalb ist an dieser Stelle neben einem Mainboardlüfter eine weitere gesonderte Grafikkartenkühlung empfehlenswert, zumindest dann, wenn Sie regelmäßig hochauflösende Darstellungen in Anspruch nehmen. Bei den üblichen Büroanwendungen ist eine durchschnittliche Kühlung völlig ausreichend.

Anders verhält es sich beim Prozessor, der sogenannten CPU. Sie ist umfangreicher in ihrem Wirkungskreis, schließlich fungiert sie als Basis für alle Arbeitsprozesse. Ihre Installation ist relativ unkompliziert durchführbar, das passende Modell wird direkt auf dem Mainboard auf einen Sockel gesteckt. Hier wird es allerdings – noch vor Inbetriebnahme – recht knifflig, denn die Kombinationsmöglichkeit von CPU und Sockel ist das Zünglein an der Waage. Passen beide nicht zusammen, läuft gar nichts. Daher sollten Sie bei einem eventuellen Austausch, der prinzipiell jederzeit möglich ist, unbedingt auf die Kompatibilität beider Komponenten achten. Diese ist gegeben, wenn beide Bauteile von einem Hersteller stammen – meist sind dies die beiden Marktführer AMD und Intel, sie versorgen den Großteil des Marktes mit Prozessoren. Die Leistungsvolumina sind ganz unterschiedlich, von sparsam bis ultra-belastbar reicht die Skala und ist nach oben offen – was sich natürlich in der Höhe der zu tätigenden Investition niederschlägt. Auch diesbezüglich sollten Sie Ihre Bedürfnisse und Anforderungen an die Technik genau prüfen und die Produkte dementsprechend auswählen. Natürlich gilt auch hier: je mehr Leistung, desto mehr Abwärme. Wie bei allen elektronischen Geräten steigt die Temperatur mit den Ansprüchen und erfordert als logische Konsequenz ein deutliches Plus an Kühlung.

Luftkühlung: So bleiben Sockel und CPU auf Betriebstemperatur

Die abgegebene warme Luft ist also unvermeidlich, nur muss sie eben kontinuierlich abgeführt werden. Dazu braucht es zum einen die ausreichende Belüftung direkt an den Komponenten, zum anderen die geregelte Abfuhr aus dem Gehäuse. Da Luft ein schlechter Wärmeleiter ist, sind mehrere Ventilatoren vonnöten, um eine zumindest solide Weiter- und Herausleitung aus dem Innenraum zu bewerkstelligen. Dabei verursachen die ab Werk verbauten Standardlüfter eine nicht zu überhörende Geräuschkulisse. Die Lüfter laufen unentwegt und unabhängig von der tatsächlich benötigten Rechnerleistung, was unter Umständen zu einer Lärmbelästigung während des Arbeitens führen kann.
Auch wenn Sie den Computer minimal fordern, dröhnen die Lüfter auf Hochtouren, was nicht zuletzt eine ärgerliche Energieverschwendung bedeutet und damit eben auch finanzielle Auswirkungen hat. Um diese starre Einstellung zu umgehen, sollten Sie auf Flexibilität setzen. Am besten gelingt das durch die Montage eines temperaturabhängigen Lüfters. Er ist dank dazugehörigem Gestell und meist sogar ohne Einsatz eines Schraubenziehers problemlos in eine der freien Laufwerkslots einzufügen – ein kurzes Einrastenlassen genügt. Die Auswirkungen sind enorm und sofort spürbar: Der Lüfter passt sich den Anforderungen an und lüftet nach Bedarf.

Wasser als Krönung der Kühlung: Effizienter sind Sockel und Mainboard nicht auf Wunschtemperatur zu halten

Neben der Lüfteroption kommt eine Zweite infrage, nämlich der Einbau einer Wasserkühlung. Diese zeichnet sich durch den unschätzbaren Vorteil aus, vollkommen ohne Betriebsgeräusche auszukommen, da anstelle von Rotorblättern angebrachte Kühlkörper stumm ihren wertvollen Dienst verrichten. Allerdings läuft die Einrichtung dann doch nicht ganz ohne entstehende Geräuschkulisse ab, schließlich muss die Kühlung am Laufen gehalten werden, und dazu ist eben ein mechanischer Antrieb notwendig. Dies geschieht außerhalb des Gehäuses, dort hält ein Radiator, eine Art Generator, den Kreislauf in Gang. Ebenfalls dort befindet sich auch die Kühlvorrichtung.

Die Temperatur des Wassers wird immer wieder von Neuem auf eine festgelegte Gradzahl herunterkühlt, bedingt durch den Kreislauf geht also kein Wasser verloren. Ein gelegentliches Nachgießen wegen erfolgter Verdunstung fällt kaum ins Gewicht. Die Rentabilität einer Wasserkühlung liegt an der enormen Kühlleistung des Wassers. Es absorbiert und transportiert die Wärme ungleich besser als Luft, zudem lässt sich die Wärme mit dem ausgeklügelten Schlauchsystem hervorragend ableiten bzw. zu einer funktionierenden Zirkulation zusammenschließen. Einmal angetrieben erzielt eine Wasserkühlung deutlich bessere Werte als die klassischen Lüfter.
Hauptvorteil: Der Lärm ist in bescheidenem Maße auf die Außenbauten beschränkt, und diese halten sich bedeckt. Im Gehäuse hingegen herrscht mehr oder weniger Stille – selbst bei voll ausgelasteter Rechnerkapazität. Den Clou in Sachen Wasserkühlung machen die beständigen Kühlkörper aus. Sie liegen unmittelbar am zu kühlenden Bauteil an, in diesem Fall der CPU, und werden dort via Schlauch mit kaltem Wasser versorgt. Die Körper funktionieren nach dem Prinzip eines Aggregates, das heißt, sie nutzen die gesamte, ungefähr handtellergroße Fläche, um das Wasser zu konzentrieren. So entfalten sie die größte Kühlwirkung, bevor das Wasser aufgewärmt wieder abgeführt und von Neuem gekühlt wird.

In jedem Fall gestaltet sich die Montage der unterschiedlichen Arten der Kühlsysteme auch für Laien machbar. Die notwendigen Halterungen sind in verschiedenen Versionen auf eBay erhältlich und umfassen jeweils die passenden Schrauben, sofern überhaupt benötigt. Alle Mainboards verfügen zudem über entsprechende Vorrichtungen, um den Aluminiumkühlkörper zu befestigen – signifikante Unterschiede wie etwa beim Verhältnis der Sockel zu den CPUs gibt es nicht. Auch bei der Nachrüstung mit Wasserkühlkörpern oder zusätzlichen Lüftern stellen sich die Montagearbeiten dank genormter Halterungen als relativ einfach dar.

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