Kreditvermittlung

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Erfolgsunabhängige Provisionen sind unzulässig, auch wenn ein gültiger Vermittlungsvertag vorliegt ist der Kunde erst dann zur Zahlung einer Provision an den Kreditvermittler verpflichtet wenn durch die Tätigkeit des Vermittlers der Kredit ausgezahlt wurde und auch kein Widerruf des Kreditvertrages mehr möglich ist. Hierzu gibt es im BGB einen Paragraphen, ein Hinweis auf  § 655 c im Streit mit einem Vermittler kann hier hilfreich sein. Auch ein Ersatz für entstandene Auslagen sind nach § 655 d nur dann zu leisten wenn darüber eine vorherige schriftliche Vereinbarung abgeschlossen wurde. Ersatzpflichtig sind  auch nur nachweisbare, konkret enstandene Kosten. Fahrtkosten, Arbeitsaufwandsentschädigungen, allgemeine Betriebskosten, pauschale Auslagenvereinbarungen oder Aufwändungen zum Abschluss eines Vertrages haben in obenstehendem Paragraphen aber keine Rechtsgrundlage und brauchen auch nicht bezahlt zu werden.

Gehen Sie immer davon aus, dass Ihnen, wenn Sie bei der Bank an der Ecke keinen Kredit bekommen, auch ein Kreditvermittler  nur einen dubiosen Kredit vermitteln kann.

Fazit: In jedem Fall lohnt es sich, sollte man doch hereingefallen sein, mit einem Kreditvermittler "bis zum letzten Tropfen" zu kämpfen, die wenigsten Kreditvermittlungsverträge halten einer gerichtlichen Überprüfung stand.

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