Koriander

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Herkunft des sogenannten Doldenblütlers

Der echte Koriander, der unter einer Vielzahl von Begriffen bekannt ist, stammt ursprünglich wohl aus der Mittelmeerregion und erfreut sich schon seit 5000 vor Christus großer Beliebtheit. Die einjährige Pflanze, die auch unter den Namen Gewürzkoriander, Gartenkoriander und Chinesische Petersilie bekannt ist, wurde im Laufe der Zeit rund um den Globus kultiviert und findet heute in zahlreichen Bereichen Anwendung

Vielseitige Verwendungsmöglichkeiten

Der Koriander wird heutzutage häufig zu einem überragenden Anteil zu Curry-Pulver verarbeitet, aber auch in anderen Gewürzmischungen finden sich Anteile dieser Pflanze. So beinhalten Lebkuchengewürze Koriander und auch bei der Herstellung von Likör wird dieses Gewürz gerne genommen. Innerhalb der Küche zeigen sich international unterschiedliche

Anwendungsmöglichkeiten. In Europa beispielsweise wird der Samen bevorzugt verwendet, während in anderen Gebieten, wie zum Beispiel in Südamerika oder Asien, vor allem die grünen Bestandteile der Pflanze zum Würzen genutzt werden.

Aufgrund ihres Aussehens finden die Blätter häufig Verwendung als Garnierung von Speisen und wenn die Blätter gehackt werden, ist es auch möglich sie für Soßen zu nutzen. Außerdem lässt sich Koriander in einigen Fällen für die Salatzubereitung nutzen oder die Samen lassen sich zu Tee aufbrühen. Auch Brot lässt sich damit geschickt würzen.

Aber auch abseits der Küche ist Koriander eine Bereicherung. Als Heilkraut wird die Pflanze erfolgreich gegen Blähungen – auch beim Tier – verwendet, sowie bei Magen- und Darmbeschwerden. Die ätherischen Öle, die aus den zerstoßenen Samen herausgelöst werden können, haben einen wohltuenden Effekt auf die Verdauung, lindern Krämpfe und regen zudem den Appetit an.
Dank des besonderen Aromas und der enthaltenen Wirkstoffe, wie zum Beispiel Linalool, wird Koriander häufig in der Kosmetik- und Parfümindustrie verwendet.

Geschmack und Konsistenz

Koriander hat einen außergewöhnlichen Geschmack. Scharfbitter kommt es daher und ist ein Gewürz, an das man sich doch erst gewöhnen muss. Das Aroma ist dabei kräftig, sowie moschusartig und ähnelt durchaus dem der Zitrone. Verursacher dieses besonderen Aromas sind Aldehyde in den Samen, die hinsichtlich des Geruchs wiederum ein wenig an Wanzen erinnern, und der Geruch der Beeren, der an Anis erinnert, sodass der Geruch der gesamten Pflanze unter Umständen gewöhnungsbedürftig erscheint.
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