Korg PA50

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Juhu... es war nun endlich soweit...
Auf dem Weg zur Post ahnte ich noch nicht, was für ein schwergewichtiges Paket
;-) ich zum Auto tragen sollte!
Zu Hause angekommen und ausgepackt war meine Neuerwerbung schnell...
Das erste was einem ins Auge fällt ist das erschreckend aufgeräumte Bedienfeld und
ein großes Display (leider nicht klappbar). Der obligatorische Bender-joystick der
korgtypisch ist, fällt an diesem Gerät kaum auf, da er kleiner gemacht wurde. Ein
Fader unter dem Display zwischen 2 gleichen Bedienfeldern deutet ebenfalls auf
aussergewöhnliches hin... doch dazu später...!!!
Nach kurzem Blick auf ein sehr dickes Handbuch (nur in DEUTSCH...Danke Korg!)
wurde aufgebaut und angeschlossen. An der Rückfront gibt es das obligate Midi-Trio
(Empfang von Aftertouch und Breath-Daten ist möglich... )neben 2 Ein- und 2
Ausgängen sowie 2 Pedalanschlüsse. Mangelhaft empfand ich das
externe Netzteil.
Also gut... einschalten...und die erste Überraschung.
Auf dem Display wird ein Bootvorgang der fast PC-typisch
ist angezeigt. Das Gerät besitzt ein OPOS - Betriebssystem, welches durch den
Hersteller variabel erweiterbar und frei updatefähig ist. Mit diesem Multitasking-
System wird bei Korg auch das nachladen während einer Performance ohne Sound- oder
Rhytmusunterbrechung realisiert. Das Display stellt alle momentan aktiven Einstellungen
korrekt und gut lesbar dar. Die Bedienfelder entsprechen der Handhaltung eines
Keyboarders (rechts-> Sound-einstellungen,links-> Rhytmus). Die Tastatur verfügt leider
nur über Anschlagdynamik... na ja... und aus Plaste...!

Na denn...zum Sound...
Es wurde mit kleinen (wirklich kaum zu merken) Abstrichen, die HI-Klangerzeugung, die
auch im größten Flagschiff Triton oder PA1XPro rumwerkelt, verwendet.
Piano-> Spitzenmässig
Streicher & Bläser -> natürlich
Orgel-> (besonders die Hammond-nachbildung) echt geil
Synth-> abgefahren
Effekte-> mehr wie ausreichend und frei benutzbar!!! auch für die Eingänge...!!!
Lautsprechersystem-> 2x15 Watt mit Bassreflex.
660 Sounds und 33 Drumkit`s sind als Basisfutter vorhanden und können auf 128
eigenen Programmplätzen für Sound sowie 64 User-Drumkit-Plätzen selbst ergänzt
werden. Das ganze mit einer 62-stimmigen Polyphonie bei 62 Oszillatoren garniert
mit resonanzfähigen Filtern...geil!

Jetzt zu oben erwähntem Fader. Die PA50 hat...und jetzt festhalten "2" komplette
Sequenzer mit jeweils 16Spuren und allen notwendigen Extras an Board...!!!!!!!
Der Fader ist zum überblenden zwischen beiden Bedienfeldern gedacht...jeder
Sequenzer hat nämlich sein eigenes! Und JA man kann damit wirklich mixen...!!!

Mein Fazit:
Auch zu diesem Instrument kann ich sagen, daß Korg die Musikalität eines
langjährigen Marktführer`s anzumerken ist. Und ich bin schon wieder am
schwärmen... einen Test sollte jeder für sich machen... denn billig ist
dieses Instrument nicht mit seinen 799,-€UVP.

PS:Die Preise sind übrigends am purzeln...auch schon für 549,-€ zu haben...
Und noch eins...das Teil ist sound und styletechnisch voll kompatibel zu
allen Modellen der i-Serie... also Umsteigen kein Problem...
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