Korg M3 Workstation 61 Tasten

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 Korg M3 Workstation 61 Tasten



Mit dem Korg M3 stellt Korg eine neue Workstation-Generation vor. Wahrscheinlich erinnern Sie sich: 1988 erschien ein Instrument namens M1, das als erste Music Workstation der Welt in die Geschichte einging. Dieser Synthesizer hält bis heute den Rekord der am meisten verkauften Workstation. Selbstverständlich wurde weiter –mit Erfolg– an seinem Konzept gefeilt, so dass auch die T- und O1/W-Serie unzähligen Keyboarder noch in guter Erinnerung sind. Mit dem Trinity wurde die zündende Idee um ein berührungsempfindliches Display erweitert. Damit war der Grundstein für die Triton-Serie gelegt.

Und jetzt bläst Korg erneut zum Angriff. Dank zahlreicher Innovationen unseres Oasys-Flaggschiffs, darunter die EDS-Synthese (Enhanced Definition) des HD-1 Klangerzeugers, die zweite Karma-Generation und eine mehrfach nutzbare Bedienoberfläche, etabliert sich der Korg M3 in seinem Segment als konkurrenzlos solide und flexible Workstation. Selbstverständlich gibt es auch Neuerungen, so z.B. eine virtualisierte Hardware für eine enge Zusammenarbeit mit einem DAW-System und das neue Korg Komponent System-Konzept für eine flexible Gestaltung der Gerätefunktionen. Angesichts dieser vielen Vorzüge des Korg M3 schien es uns angebracht, dieses Instrument nach jenem anderen revolutionären M zu benennen.



Der Korg M3 enthält unsere EDS-Klangerzeugung, die auf dem Chip des HD-1 beruht. Diesen findet man sonst nur noch im Oasys. Damit dürfte klar sein, dass die 256MB an PCM-Wellenformen des Korg M3 die ultimative Best Of-Compilation der Oasys-Sounds darstellen. Die Sound beruhen auf Korgs fortschrittlicher Voicing-Technologie und stehen als 1028 Multisamples und 1606 Drumsamples zur Verfügung. Die meisten enthalten vier Dynamikstufen, die per Velocity Switching oder als Crossfades angesteuert werden können und oftmals stereo sind (es können auch mehrere Samples gleichzeitig angesteuert werden). Vor allem bei Naturinstrumenten sorgt dies für realistische Klangeindrücke. Pro Oszillator stehen ferner zwei Filter zur Verfügung, die wahlweise in Serie oder parallel verwendet werden können. Bei den Filtern können Sie aus vier Charakteristiken wählen: LPF, HPF, BPF (Bandpass) oder BRF (Bandunterdrückung). Die Verstärkersektion enthält eine Drive-Schaltung, mit der Sie Ihren Sounds noch mehr Biss geben können. Detaillierte Hüllkurven, unzählige Modulations-Routings sowie neue AMS-Mixer bieten eine Flexibilität, von denen selbst anspruchsvolle Sound-Designer bisher nicht zu träumen gewagt hätten. Auch die Effektsektion ist üppig ausgefallen, mit 5 Insert- und 2 Master-Effekte sowie einem allgemein nutzbaren Effekt. Außer Standard-Algorithmen wie Chorus, Flanger, Phaser, Delay und Hall bieten die 170 verfügbaren Typen auch Effekte wie Kompressor, Limiter sowie das Verstärker- und Boxen-Modeling unserer erfolgreichen REMS-Technologie.



Der Korg M3 klingt nicht nur frisch und knackig, sondern bietet auch zahlreiche Echtzeit-Eingriffsmöglichkeiten in das Klanggeschehen. Das farbige LC-Display des M3 Music Workstation/Samplers ist selbstverständlich berührungsempfindlich und daher viel umgänglicher als andere Systeme. Außerdem kann es als Kaoss-ähnliches X–Y-Pad für kreative grafische Klang- und Effektbeeinflussungen verwendet werden.

Auch eine Motion-Funktion ist am Start. Hiermit lassen sich Fingerbewegungen über das Display aufzeichnen und jederzeit wieder abspielen. Bei Verwendung der Pad-Funktion ändert sich sogar die Farbe des Displays, was einerseits cool aussieht und andererseits entscheidend zur Übersichtlichkeit beiträgt. Die acht anschlagdynamischen Pads eignen sich nicht nur zum Spielen von Schlagzeugparts, sondern können auch zum Starten von Akkorden (z.B. Bläsereinwürfe oder Steuerung der Karma-Funktion) verwendet werden. Alle Akkordnoten haben übrigens eigene Anschlagwerte und klingen entsprechend überzeugend. Diese Unterschiede bleiben selbst beim Variieren der Anschlagstärke auf den Pads erhalten.

Die Steuersektion mit acht Schiebereglern und Tastern des Oasys ist ebenfalls vorhanden und kann u.a. als Mixer, für expressive Echtzeiteingriffe, zum Editieren, zum Beeinflussen der Karma-Funktion sowie als Fernbedienung externer Soft-Synthesizer, DAWs und Effektprozessoren genutzt werden. Da dürfen ein Joystick und Ribbon-Controller natürlich nicht fehlen, weil man sie beim Spielen ja fast im Sekundentakt braucht. Die neu entwickelte Tastatur mit feinerer Aftertouch-Definition trägt ebenfalls sehr zum Gelingen Ihrer musikalischen Projekte bei.

Ein Drumkit des Korg M3 kann ROM- und RAM-Samples mit vier Anschlagstufen und Crossfades enthalten, was dem Realismus ungemein zugute kommt.

Hinzu kommt die im Program- und Combination-Modus verfügbare Drum Track-Funktion, welche diese Sounds mit groovigen Schlagzeugparts erst richtig zum Leben erweckt. Im Zusammenspiel mit der Karma-Funktion sorgt sie dafür, dass selbst ein einfaches Program bereits eine mitreißendes Fundament zum Fingerschlecken bereitet. Intern stehen über 500 Pattern zur Verfügung, die sich über einen definierbaren Tastaturbereich starten lassen. (Die Funktion ist anschlagdynamisch, so dass die Rhythmen erst ab dem gewünschten Anschlagwert loslegen.)

Die Drum Track-Funktion beruht auf MIDI-Daten, die in den gewählten Pattern gespeichert sind. Solche Pattern können Sie im Sequencer-Modus übrigens selbst erstellen, aus SMF-Dateien importieren oder sich von der Karma-Funktion erzeugen lassen. Es lassen sich sogar gesampelte Grooves verwenden! Diese tolle neue Möglichkeit erweist sich oftmals als ideal zum Festhalten neuer Song-Einfälle und für den Live-Einsatz.

Auch der Korg M3 enthält unser Open Sampling-System, mit dem man in jedem Modus sampeln und resampeln kann, was sich z.B. dazu nutzen lässt, aus dem Gesamt-Sound einer vielschichtigen Combination ein Einzel-Sample zu destillieren. Im Sequencer-Modus gibt es diese In-Track-Funktion ebenfalls und kann dort für die Aufnahme von Audiophrasen genutzt werden. Selbstverständlich stehen auch Editierfunktionen wie Time Slice, Time Stretch, Crossfade Loop, Rate Change und Normalize zur Verfügung. Ferner gibt es eine Zeit sparende Funktion namens Auto-Setup, die einem auf Knopfdruck alle notwendigen Dinge einstellt.

Ab Werk beträgt die Sampling-Speicherkapazität 64MB. Bei Bedarf kann sie aber mit einer EXB-M256 Erweiterung auf 320MB ausgebaut werden. Es werden Sample-Daten im Korg-Format, AIFF, WAV, Soundfont V2.0 und AKAI (S-1000/3000 mit weit Wandlung der Program-Parameter) gelesen. Exportieren lassen sich die erstellten Samples bei Bedarf als WAV- und AIFF-Dateien.

Neu erstellte Samples können direkt auf externen Speichermedien gesichert werden. Das hat den Vorteil, dass man einen USB-Stick nutzen kann, wenn man z.B. einen ganzen Song als WAV-Datei aufzeichnen möchte, um ihn danach mit einem USB-kompatiblen CD-R/RW-Laufwerk auf eine Audio-CD zu brennen.

Der Sequenzer des Korg M3 bietet 16 Spuren und eine Speicherkapazität für bis zu 128 Songs (210.000 Noten). Dank 480 Clocks/Viertelnote fallen Ihre Timing-Feinheiten nie mehr einer zu groben MIDI-Auflösung zum Opfer. Alle Spuren sind mit einem 3-Band-EQ ausgestattet. Die zugeordneten Sounds lassen sich dank Tone Adjust-Funktion direkt im Sequencer-Modus editieren. Mit der seinerzeit von der Triton-Serie eingeführten Cue List-Funktion können Sie sich Playlists erstellen oder als separate Song-Dateien gespeicherte Passagen zu einem fertigen Song (oder Medley) kombinieren. Auch auf diesem Instrument kann man die Einstellungen des Program- oder Combination-Modus zum Sequenzer kopieren und den betreffenden Part sofort aufnehmen. Alle notwendigen Parameter werden dabei automatisch eingestellt.

Die praktischen Vorlagen (Song Templates) enthalten häufig benötigte Klang- und Effektzuordnungen für unterschiedliche Stile. So fällt die zündende Idee nie mehr einer frustrierenden Einstellungsorgie zum Opfer. Ab Werk enthält der Korg M3 16 solcher Song-Vorlagen. 16 weitere können Sie selbst programmieren. Die Song-Vorlagen enthalten sogar Schlagzeugbegleitungen mit u.a. einem Intro, mehreren Fill-Ins und einem Schluss. Auch das sorgt für einen Inspirationsschub.

Jede Spur besitzt eine eigene Loop-Funktion, damit man jede sich wiederholende Phrase nur ein Mal einzuspielen und danach nicht umständlich zu kopieren braucht. Das ist z.B. praktisch für die Schlagzeugbegleitung.

Unter den unzähligen Editierfunktionen findet sich eine variable Quantisierung mit einstellbarer Intensität und Swing-Funktion. Aufgezeichnete Spuren lassen sich bis ins kleinste Detail editieren. Deshalb gibt es auch eine Compare-Funktion, mit der man die neue Version bei Bedarf mit der vorangehenden vergleichen kann.

Mit der RPPR-Funktion (Realtime Pattern Play & Record) lassen sich den einzelnen Klaviaturtasten Sequenzer-Pattern zuordnen, die dann nach Lust und Laune gestartet werden können. Wie Sie sehen, lässt die Sequenzersektion des Korg M3 keine Wünsche offen und leistet Ihnen oftmals wertvolle kreative Schützenhilfe.

Ein anderes Highlight dieses Instruments ist die zweite Karma-Generation, die auch im Oasys zum Einsatz kommt. Karma ist eine Echtzeit-Phrasenerzeugung, mit der man u.a. komplexe Fingerpickings, Strummings, Harfenglissandi und komplexe Notenabfolgen erzeugen kann. Auch Schlagzeug-Grooves und alle möglichen Instrumental-Riffs beherrscht sie bis zum tz. Selbst wenn Sie die Karma-Funktion nur sporadisch live verwenden, bringt Sie sie garantiert auf andere musikalische Gedanken – und ehe Sie sichs versehen, mausert sie sich zu Ihrer Muse.

Im Program-Modus steht ein Karma Generated Effect (GE) zur Verfügung und kann zum Spielen eines Schlagzeugparts, eines Riffs oder eines Effekts verwendet werden. Acht Schieberegler, acht Taster und acht Szenenspeicher (zwei Vierergruppen) stehen für die Echtzeitbeeinflussung der belegten Phrasenparameter zur Verfügung (die zuletzt gewählten Einstellungen werden gespeichert).

Im Combi- und Sequencer-Modus können vier Karma-Module simultan angesprochen werden. Da lohnt es sich schon fast nicht mehr, selbst in die Tasten zu greifen.

Jedes Modul kann über eine separate Ebene (Module Layer) der Steuersektion beeinflusst werden. Außer den vier Modulebenen gibt es ferner eine Master-Ebene, mit der man die Regler und Taster beliebigen Parametern der einzelnen Module zuordnet. Da auch Mehrfachbelegungen möglich sind, kann man ab sofort z.B. mit einem Regler die Swing-Intensität aller vier Module und mit einem anderen die rhythmische Dichte von zwei oder drei Modulen beeinflussen. Für jede Modulebene lassen sich 8 Szenen speichern, welche die Einstellungen der Regler und Taster enthalten (macht also jeweils 8 Schnappschüsse). Damit lassen sich die einzelnen Module noch schneller und effektiver beeinflussen.

Die 8 Szenen der Master-Ebene merken sich nicht nur die Einstellungen der 16 Regler und Taster ihrer eigenen Parameter, sondern auch, welche Szene momentan für die einzelnen Module gewählt ist. 8 Szenen je Modul und 8 Master-Szenen, welche die Szenenanwahl der einzelnen Module regeln können, ergeben doch schon einmal eine nette Anzahl Möglichkeiten.

Wegen der weit reichenden Kontrolle der einzelnen Karma-Elemente bietet der Korg M3 13 Real-Time Control Models (RTC) für eine effizientere Bedienung. Die RTC-Modelle bestimmen, welche Parameter eines Karma-GE mit welchen Bedienelementen in Echtzeit beeinflusst werden können. Da die unterschiedlichen GEs die gleiche Konfiguration verwenden können, kann man die für einen GE erworbene Erfahrung viel leichter auf die übrigen GEs übertragen.

Ferner enthält die 2. Karma-Generation einen Effekt namens Karma Wave-Sequencing, der jede Phrasennote mit einer anderen Wellenform spielt. Dabei bestimmen Sie, ob die Wellenformwahl vorhersagbar oder völlig krank und abgedreht sein soll.

Trotz seiner umfassenden professionellen Funktionen arbeitet der Korg M3 auch hervorragend mit einem Computer zusammen. Verbinden Sie den Korg M3 mit einem USB-Port Ihres Computers, um Ihre Sounds mit dem M3 Editor editieren zu können. Der M3 Editor steht zudem als Plug-In zur Verfügung, der in Ihr DAW-Programm integriert werden kann. Die Integration geht aber noch weiter: Mit Korgs neuem Virtualized Hardware-Ansatz. Nach Einbau einer optionalen EXB-FW FireWire-Platine lassen sich die MIDI- und Audiodaten des Korg M3 nämlich mit Hilfe eines FireWire-Kabels zum Computer übertragen und können mit der Plug-In-Version des Editors bearbeitet werden. Im Klartext: Die Hardware des Instruments lässt sich quasi in Ihre computerbasierten Song-Projekte implantieren, was z.B. den Vorteil hat, dass der Computerprozessor nur für Aufgaben benötigt wird, um die sich der Korg M3 nicht kümmern kann.

Bei Bedarf kann eine Radias-Platine (ein Timbre, bis zu 24 Stimmen) eingebaut werden. Die Parameter dieses Analog-Modeling-Synthesizers lassen sich natürlich ebenfalls ausgiebig editieren. Die Effekte des Korg M3 sowie die Karma-Funktion stehen hierfür ebenfalls zur Verfügung.

Diese leistungsfähige MMT-Klangerzeugung (Multiple Modeling Technology) beruht auf zwei Oszillatoren, die fette Analog-Sounds, PCM-Klänge, Rauschen, Ringmodulation usw. erzeugen können. Weitere Klangverbiegungen lassen sich per Wellenformmodulation, Variable Phase Modulation (VPM), flexiblem Unison-Modus, PWM und Cross-Modulation erzielen. Pro Oszillator stehen zwei stufenlos einstellbare Filter bereits, die in Serie, parallel oder separat verwendet werden können. Filter1 ist ein resonanzfähiges Filter, das als 24dB-LPF, 12dB-LPF oder 12dB-HPF bzw. BPF genutzt werden kann. Als Charakteristik kann sogar eine Mischform zwischen diesen typischen Filterverhalten gewählt werden. Filter2 enthält 12dB-Versionen eines LPF, HPF und BPF sowie ein einzigartiges Kammfilter.

Mit zwei LFOs und drei ADSR-Hüllkurven können Sie die erzeugten Sounds kneten und zum Leben erwecken. Außerdem stehen drei Modulationssequenzer (jeweils 16 Schritte) zur Verfügung, mit denen sich reproduzierbare Klangänderungen programmieren lassen, die in einer Schleife abgespielt werden.

Auch die EXB-RADIAS erlaubt die Bearbeitung externer Audiosignale mit den internen Filter- und anderen Synthesizerblöcken. Mit Drive kann analoge Wärme hinzugefügt werden, Punch hebt den Noteneinsatz (Attack) extra hervor und 12 verschiedene Wave Shaping-Typen erlauben radikale Klangfarbenänderungen, die zum Beispiel für die Umschaltung der Tonabnehmer auf Ihrer virtuellen Gitarre verwendet werden können.

Die EXB-RADIAS enthält zudem den Radias-Vocoder und seine 16 separat einstellbaren Bänder (Pegel und Stereoposition). Da darf auch die Formant Motion-Funktion nicht fehlen, mit der sich gesprochene Silben aufnehmen und jederzeit wieder mit dem Vocoder abspielen lassen.

Der Korg M3 Music Workstation/Sampler ist in vier Ausführungen lieferbar: Mit 61er-, 73er- und gewichteter 88er-Tastatur sowie als Modul M3-M. Das 61er- und 73er-Modell enthalten eine neue, leicht gewichtete Synthesizertastatur mit perfekter Dynamik- und Aftertouch-Ansprache. Die 88er-Version ist mit unserer RH3-Tastatur (Real Weighted Hammer Action 3) ausgestattet, deren Ansprache jener eines akustischen Klaviers gleicht. Das ist u.a. dem Umstand zu verdanken, dass der Tastenwiderstand im Bass etwas größer ist als im Diskant.

Mit dem M3 Music Workstation/Sampler wird auch unser neues Korg Komponent System mit getrennter Tastatur und Klangerzeugung vorgestellt. Das 61er-Modell erlaubt z.B. das Auswechseln des M3-M Moduls durch einen Analog-Modeling-Synthesizer RADIAS-R. Das 73er-Modell erlaubt den Einbau eines M3-M und eines RADIAS-R. Die 88-Tastenausführung schließlich unterstützt die Kombination eines M3-M mit einem RADIAS-R oder die Verwendung zweier M3-M. Das M3-M Modul kann bei Bedarf ausgebaut werden, was z.B. praktisch ist, wenn Sie auf engstem Raum abmischen oder produzieren möchten bzw. müssen.

Ab Werk bietet der Korg M3 zwei analoge und zwei digitale Eingänge (S/P DIF). Neben den beiden Hauptausgängen (L/MONO, R) stehen vier Einzelausgänge und zwei digitale Ausgangskanäle (S/P DIF) zur Verfügung. Außerdem gibt es zwei USB-Ports: Einen Anschluss vom Typ B für die MIDI-Verbindung mit dem Computer und einen Port vom Typ A, an den man externe Speichergeräte anschließen kann. Dank Unterstützung des USB 2.0-Protokolls können selbst große Datenmengen zügig übertragen und empfangen werden.

Features:

    * Synthese: EDS (Enhanced Definition Synthesis), 256MB an PCM-Wellenformen (bei Umrechnung in das lineare 16-Bit-Format), 1028 Multisamples (darunter 7 Stereo-Multisamples), 1606 Drumsamples (darunter 116 Stereo-Drumsamples)
    * RAM: 64MB-Speicher ab Werk (erweiterbar auf 320MB mit optionaler EXB-M256), max. 1000 Multisamples/4000 Samples, bis zu 128 Indizes je Sample
    * Leistungsaufnahme: 35W
    * RPPR (Realtime Pattern Play/Recording): 1 Pattern-Satz je Song
    * Unterstützte Sampleformate: Korg Format, AIFF, WAV, AKAI S1000/S3000 (weitgehende Programmwandlung), SoundFont 2.0-Wandlung
    * Audio-Eingabe: 1, 2 (Pegelschalter (MIC/LINE), LEVEL-Regler), S/P DIF (optisch, 24 Bit, 48kHz)
    * Controller: Bedienoberfläche (Control Assign-Taster, Reset Controls-Taster, 8 Regler, 8-Taster), Drum Track On/Off, Karma On/Off, Karma Latch, Karma Module Control, Karma Scene 1/5, 2/63/74/8, Pad Mode, Chord Assign, X–Y-Steuerung (Display), 8 Pads
    * Effektsystem: 5 Insert-Effekte (Stereo-Ein-/Ausgänge), 2 Master-Effekte (Stereo-Ein-/Ausgänge), 1 Total-Effekt (Stereo-Ein-/Ausgänge); alle simultan verfügbar, 2 Busse für die Effektsteuerung, 2 LFOs für die Effekte
    * MIDI: IN, OUT, THRU
    * Schnittstelle: 2x USB-Ports vom Typ A (Datenspeicherung), USB-Port vom Typ B (MIDI-Kommunikation) – USB 2.0 wird unterstützt, 2 FireWire-Ports (nach Einbau einer optionalen EXB-FW), TO KYBD (für die Verbindung mit der Tastatureinheit)
    * Sequenzer: 16-fach multitimbral, 16 Spuren (MIDI)
    * Karma Module: Ein Karma-Modul im Program-Modus, Vier Karma-Module im Combination- und Sequencer-Modus, mehr als 2.093 vorprogrammierte GEs (Generated Effects), 8 Szenen, 8 Regler, 8 Taster, Karma Wave Sequence, Freeze Randomize, Beeinflussung der Taktart, Auto RTC (Realtime Control) Setup
    * Anzahl der Effekte: 170 Typen (für Insert/Master/Total)
    * Auflösung: 480 Clocks/Viertelnote, 522 Preset-Pattern, 100 User-Pattern (je Song), 128 Songs, 20 Cue Lists, Maximal 210.000 Noten, Standard MIDI File (SMF) Format 0 und 1
    * Display: 320 x 240 Punkte, TouchView, Farbe
    * Stromversorgung: Ortsübliche Spannung
    * Audio-Ausgänge: L/MONO, R, INDIVIDUAL-1, 2, 3, 4, S/P DIF (optisch, 24 Bit, 48kHz), Kopfhörer
    * Anschlüsse für Spielhilfen: Dämpferpedal (stufenlose Erkennung), definierbarer Fußtaster, definierbares Schwellpedal
    * Program/Combination/Drumkit: 1664 User-Programs (640 vorprogrammiert (512 EDS + 128 RADIAS, letztere nur nach Einbau einer optionalen EXB-RADIAS), 1792 Combination-Speicher (384 vorprogrammiert), 144 User-Drumkits (32 vorprogrammiert), 256 GM2-kompatible Preset-Programs, 9 GM2-kompatible Preset-Drum-Programs
    * Polyphonie: 120 Stimmen, 120 Oszillatoren (Single-Modus)/60 Stimmen, 120 Oszillatoren (Double-Modus)
    * 16 Bit, linear, 48kHz Mono/Stereo
    * Resampling möglich (Open Sampling-System)

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