Kopien von Koppelschlösser

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Ich muß mal wieder etwas los werden.

Es ist erschreckend, wie viel Geld so mancher Ahnungsloser Sammler für billige Koppelschlösser Schrott aus dem Ostblock bezahlt. Da sind Alu Schlösser jeden Typs mit einem enormen Breiten Wiederhaken mit RZM und Nr. Stempel, oder einem Ortsstempel. Diese Schlösser sind Müll, und es wird für so ein Müll teilweise bis zu 100 € und mehr bezahlt. Ist es die Unwissenheit, oder hat so mancher einach zu viel Geld? Diese Schlösser werden dann als unbekanntes Panzer oder Husaren Koppelschloss angeboten. Diesen Müll bekommt man auf den Polenflohmärkten schon ab 10 €. Habe gerade gesehen, dass dieser Müll wieder für 80-100 € weg, dass ist nicht zu Fassen.

Dann sind da auch noch diese grau- dunkelgrauen Spritzguß-Zink Müll Schlösser aus dem Ostblock. Vorderseite gibt es von jedem bekannten Deutschen Koppelschloß, die Rückseite ist immer gleich.

RZM Stempel - 4/24 , Hersteller Friedrich Linden Lüdenscheid. Dieser hat so einen Müll nie hergestellt. Der U-Förmige Dorn ist an der Hülse mit angegossen ( Schwachsinn ). Der Wiederhaken ( dicker Kupferdraht ist mit eingegossen ). Die Ränder sind gerade. Bilder Nr.2

Jeder der diesen Schrott anbietet, weiß was er da anbietet. Ständig diese Ausrede ich nichts Wissen, ich keine Ahnung ist einfach gelogen, und dann bekommen diese Verkäufer auch noch eine grüne Bewertung für das "Top Stück "echt traurig.

 

Dann gibt es ja noch dies sogenannten Koppelschlösser von den "Strafeinheiten", die hier immer wieder angeboten werden. Diese gab es gar nicht. Diese Schlösser sind nach dem Kriege hergestellt worden. Die Alliierten Besatzungsmächte haben nach dem Kriege befohlen, dass sämtliche Militärische Uniformen so umgeschneidert und umgefärbt werden mußten, dass diese so als Uniform nicht mehr zu erkennen waren. Es fehlte ja damals an allem. Da aber die Menschen damals ja auch die Grütel brauchten, weil sonst den Leuten die Hosen vom Hintern rutschten, wurden einfach die vohandenen Bestände kurzerhand umgearbeitet. Die Maschinen und Prägewerkzeuge warenja noch vorhanden. Es mußte ja nur das Mittelstück umgearbeitet werden. Das wurde dann auf unterschiedliche Weise gemacht.

1. Ausstanzen des Mittelteils, Prägen eines neuen Mittelteils und dann wieder aufklammern.

2. Komplettes Umprägen des Mittelteils mit einem neu hergestellten Prägewerkzeug.

3. Prägen einer dünnen Blechkappe/Deckel, welcher dann auf das Böse Vorderteil aufgelötet wurde.

Öfters blieb auch der Schriftzug "Gott mit uns" erhalten, diese Schlösser wurden dann noch lange bei der Polizei getragen

 

Ich habe mittlerweile mehrere dieser Schlösser hier ersteigert, die alle fälschlicherweise als Schlösser von Strafeiheiten hier angeboten wurden, die es aber nie gegeben hat.

So bekommt man eine interessante Sammlung von Nachkriegs Koppelschlösser zusammen.

Also Augen auf wenn da wieder steht "Koppelschloß so von Strafeinheiten getragen"sind keine, sind aus der Nachkriegszeit. Siehe Bild Nr.1, Vorder und Rückseite

 

 

 

 

 

 

 

 

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