Kopf oder Heckbremse

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Heckbremsen bieten den grossen Vorteil, dass die Spule vorne glatt ist, denn der Einstellknopf ist hinten!

Bei Kopfbremsen kann es bei Verwendung dünner (unter Durchmesser 0,15mm) geflochtener Schnüre  vorkommen, dass sich die Schnur um den Verstellknopf der Kopfbremse legt. "Schnursalat" ist somit vorprogrammiert.

Bis zu einer 4000er Rollengrösse machen also Rollen mit Heckbremse durchaus Sinn, da hier meistens mit dünnen Schnüren gefischt wird. Dies gilt vor allem beim Spinnfischen. Grosse Bremskräfte können mit Heckbremsen jedoch nicht abgefangen werden, deshalb beim fischen auf kapitale Fische (Waller, Karpfen, Meeresangeln) besser eine Rolle mit Kopfbremse wählen. Die Bremskraft und Wärmeverteilung ist da einfach besser.

Beim Spinnfischen generell auch lieber einige Euro mehr ausgeben, da die Rolle (Getriebe) stark beansprucht wird. Bei billigen Rollen ist durch das ständige Schnur einholen, teilweise nach 15 Stunden schon starker Getriebeverschleiss feststellbar. Die Rolle läuft dann unrund und rauh.

Bei mir haben sich die Shimano Rollen Twinpower und Stradic 2500 und 4000 mit Heckbremse sehr bewärt zum leichten bis mittleren Spinnfischen. Diese Rollen sind auch nach 100 Stunden im Gebrauch noch tadellos.

Zum schweren Spinnfischen oder mittleren Pilken finde ich die Stradic 6000 mit Kopfbremse von Shimano sehr empfehlenswert.

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