***Kontaktlinsen für Kinder...alternativ zur Brille?***

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Gerade bei Kindern oder Kindern im frühen jugendlichem Alter, ist eine Brille nicht gerade der "Renner", falls eine solche, als Sehhilfe vom Augenarzt, als unverzichtbar diagnostiziert wird. Immer wieder hört man von  Eltern, dass ihre Kinder eine Brille strikt ablehnen oder zumindest dem Tragen einer solchen nur widerwillig nachgeben, aus welchen Gründen auch immer, oft spielt Eitelkeit oder das Gefühl, sich von Anderen belächelt zu fühlen, eine große Rolle.

Schnell kommt dann als Alternative die Kontaktlinse ins Spiel.

Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung mit meinen eigenen Kindern nur raten, im zu frühen Alter der Kids von Kontaktlinsen Abstand zu nehmen (...Ihr Augenarzrt oder Optiker wird Ihnen sicherlich eine ähnliche Empfehlung geben...).

Neue, rahmenlose Brillen sind nicht nur sehr attraktiv, sondern schon aus kaum mehr als 3 m Entfernung für einen Betrachter fast nicht wahrnehmbar und verändern den Typ und das Erscheinungsbild Ihres Kindes nur sehr unwesentlich, eigentlich überhaupt nicht.

Nichts gegen Kontaktlinsen in späteren Jahren, wenn Ihr Kind in seiner Persönlichkeit gereift und seine Entwicklung weitestgehend (... auch die der Augen, denn deren Funktion verändert sich im Laufe des Erwachsenwerdens ebenfalls...) abgeschlossen ist.

Jedoch sollten Sie sich auf jeden Fall mit Ihrem Kind, hinsichtlich der Problematik, Brille oder Alternative, austauschen, denn Sohn oder Tochter muss schließlich eine Akzeptanz für die neue Situation erfahren und sich mit ihr auseinandersetzen.

Gerade für Kinder, bedeutet es eine Mehrbelastung, schon beim Tagesbeginn, wenn es darauf ankommt die, am Vorabend in Reinigungslösung getränkten Kontaktlinsen, allmorgendlich, im vielleicht noch verschlafenem Zustand, auf die Augäpfel zu platzieren.

Ungeachtet dessen können auch, vorher nicht in Betracht gezogene Nebenwirkungen, Kontaktlinsen stellen nun einmal zunächst ein Fremdkörper auf der Pupille dar, der auf der Tränenflüssigkeit "schwimmt". Ein gewisser Eingewöhnungszeitraum ist daher unbedingt einzuplanen. Das häufig auftretende Erröten der Augen und ein lästiger Druck, vergleichbar mit dem Empfinden, als hätte man eine Wimper im Auge, ist vielleicht noch das geringste Übel, was Ihrem Kind widerfahren kann.

Das alles sollte man bei einer derartig wichtigen Entscheidung, egal ob Pro oder contra Kontaktlinse unbedingt in Betracht ziehen.

Ab einem gewissen Alter finde ich das Tragen von Kontaktlinsen als absolut überlegenswert und würde sie auch selbst, falls ich sie vertragen sollte, im Falle einer Sehbeeinträchtigung, nur all zu gerne nutzen.

Es gilt, dass man Vor- und Nachteile, gerade bei Kindern oder Heranwachsenden genauestens abwägen sollte. 

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