Konkurrenz belebt das Geschäft

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hood.de ist Deutschlands zweitgrößtes Internetauktionshaus und größter Anbieter von kostenlosen Internetauktionen. Das Unternehmen wurde 2000 von Ryan Hood gegründet und befindet sich heute in einem Gewerbegebiet im Dürener Stadtteil Birkesdorf.

Als direkter Konkurrent zu eBay gestartet, ist Hood.de mittlerweile mit über einer Million Mitgliedern (Stand: 8. November 2006 und täglich etwa einer Million laufenden Auktionen Deutschlands zweitgrößtes Auktionshaus hinter eBay.

Geschäftsmodell

Die Geschäftsidee von hood.de besteht darin, eine Internet-Plattform für den Verkauf von beliebigen Waren zur Verfügung zu stellen. Die Firma hood.de selbst tritt dabei nur als Vermittler eines Kaufvertrags zwischen Verkäufer und Käufer auf. Entsprechend erfolgt die Abwicklung einschließlich Bezahlung und Versand ohne die Beteiligung von hood.de. Im Gegensatz zu eBay kostet die Nutzung der Plattform den Verkäufer keine Gebühren. Um die Auktionen hervorzuheben, können kostenpflichtige Sonderoptionen genutzt werden. Die Möglichkeiten zum Verkauf werden nachfolgend dargestellt:
Klassische Auktion

Der Anbieter einer Ware gibt einen Startpreis und einen Endtermin für die Versteigerung vor. Die Interessenten haben dann die Möglichkeit, einen Betrag auf den jeweiligen Artikel zu bieten. Sie können jederzeit von konkurrierenden Interessenten überboten werden. Der aktuelle Stand der Gebote ist jederzeit für alle Beteiligten einsehbar. Derjenige Bieter, der zum Endzeitpunkt der Auktion den höchsten Betrag geboten hat, erhält den Zuschlag. Der Zuschlagspreis ist dabei nicht identisch mit dem maximalen Gebot, sondern ist eine Währungseinheit (zum Beispiel Euro) höher als das zweithöchste Gebot. Es handelt sich um eine sogenannte Englische Zweitpreis- oder Vickrey-Auktion.
Sofort-Kauf

Der Verkäufer bietet eine Ware für eine von ihm festgelegte Frist zu einem festen Preis an. Den Zuschlag erhält der erste Interessent, der bereit ist, diesen Preis zu zahlen. Diese Option ist sowohl einzeln anwählbar als auch als Zusatz zu der Klassischen Auktion möglich.
Holländische Auktion

Die sogenannte „holländische Auktion“ verläuft umgekehrt zur normalen Versteigerung. Der Verkäufer gibt einen Maximal-Preis und einen Minimal-Preis ein. Nach Start der Auktion wird der Artikel für den Maximalpreis angeboten. In bestimmten Zeitintervallen wird der Preis schrittweise bis zum Minimalpreis gesenkt. Der Käufer muss nun entscheiden, zu welchem Preis er zuschlägt: Wartet er noch ein paar Stunden, wird der Preis niedriger sein, es könnte aber durchaus sein, dass jemand anderes vor ihm zu einem höheren Preis zuschlägt.
Shop

Im Shop kann man wie in einem Onlineshop seine Artikel in frei wählbarer Übersicht ohne Kategorienchaos anbieten. Dafür bekommt man eine eigene Hood-Shop-Adresse. (z. B. MeinShop.Hood.de). Des weiteren bietet hood.de vorformulierte rechtlich geprüfte E-Mails und Widerrufsbelehrungen an, die mehr Rechtsschutz vor Verfahrensfehlern bieten. Diese Shops haben Warenkorbfunktion, Zahlungs- und Versandabwicklung, kosten aber monatliche Gebühren. Dafür fallen auch beim Verkauf dort keine Gebühren an und die Auktionen werden trotzdem zusätzlich in die Auktionskategorien eingetragen.
Preis vorschlagen

Auch ist es möglich, einen Preis vorzuschlagen. Der Verkäufer hat dann drei Tage Zeit, den Preisvorschlag anzunehmen, abzulehnen oder einen Gegenvorschlag zu machen.
Mitgliedschaft

Um über hood.de eine Ware zu kaufen oder verkaufen, muss man formal Mitglied werden. Mit dieser durch Passwort abgesicherten Mitgliedschaft gelangt man in den „Mein Hood“ genannten Bereich, dem zentralen Sammelpunkt aller durchführbaren Aktionen. Von hier aus kann man den Stand der eigenen Auktionen einsehen, neue Auktionen erstellen, Bieter bewerten, sperren oder eine Nachricht zukommen lassen und seine Mitgliedsdaten verwalten.
Bewertungssystem

Eine Auktionsplattform im Internet hat grundsätzlich das Problem, dass Käufer und Verkäufer keinen persönlichen Kontakt haben und beide Gruppen unüberschaubar groß sind. Ein Verkäufer, der sich nicht an sein Angebot hält und beispielsweise defekte Ware liefert, hätte gute Chancen, wiederholt gutgläubige Käufer zu finden. Das gleiche gilt für einen Kunden, der die gekaufte Ware nicht abnimmt.

Dafür hat hood.de ein Bewertungssystem, welches es beiden Seiten nach jedem Kauf ermöglicht, den Vorgang zu beurteilen. Dazu kann in „Mein Hood“ ein Kommentar sowie eine Kennzeichnung „positiv“, „neutral“ oder „negativ“ abgegeben werden. Die Bewertungen werden zusammengezählt und die Gesamtzahl der positiven Bewertungen abzüglich der negativen Bewertungen erscheint dann neben dem Mitgliedsnamen. ( aus Wikipedia, die freie Enzyklopädie )

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