Kommode: schönes Möbelstück mit sehr viel Stauraum

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Sie schafft Ordnung in jedem Raum und sieht dabei noch gut aus: die Kommode . Das Wort stammt von dem französischen Wort "commode": Weil es so "bequem" ist, Sachen in ein höher stehendes Möbel zu räumen, statt in eine Truhe. Hinter einer Vielzahl von Schubladen und Türchen verbirgt sich praktischer Stauraum für den unverzichtbaren Kleinkram des Alltags.
 

Was Sie beim Kauf einer Kommode beachten sollten

Was nützt die schönste Kommode, wenn Schubladen ruckeln und Türchen klemmen? Ganz wichtig: Alles muss sich leicht öffnen und mühelos schließen lassen. Holzschubladen können Sie mit Wachs zum Gleiten bringen. Einfach ein Stück Kerze an den Problemstellen entlang reiben bis eine Wachsschicht entsteht. Manche nehmen dazu lieber Seife oder ein paar Tropfen Olivenöl.
 


1. Vintage: Aus alt mach neu

Topaktuell ist der Vintage-Style: Kommoden, die geschickte Tischler aus alten Schiffsplanken und Dielen mit Patina bauen. Das bunt zusammengewürfelte Möbelstück schickt Ihre Phantasie auf Wanderschaft: Auf welchen Meeren mag die Planke, aus der die Schublade gefertigt ist, schon unterwegs gewesen sein?

 


2. Unverwüstlicher Landhausstil

Die Kommode ist das Juwel des Landhausstils. Das Möbelstück mit seinen vielen Schubladen sieht eben so aus, als hätte es gestern noch in einem alten Bauernhaus gestanden. Zugegeben, die die meisten Kommoden im Angebot sind Nachbauten. Aber auf alt gebeizt oder lasiert entfalten sie erfolgreich den gemütlichen Charme des Landlebens.

 


3. Antikes Schmuckstück

Kommoden sind üblicherweise Einzelstücke, die Blicke auf sich ziehen. Liebhaber des schönen Wohnens leisten sich deshalb eineantike Kommode, zum Beispiel in echt Biedermeier. Vielleicht wartet aber auch bei Ihrer Verwandtschaft ein vernachlässigtes Erbstück auf bessere Zeiten? In einem modernen Ambiente zaubert der Stilbruch ein ganz besonderes Wohnerlebnis.

 


4. Trendiges Platzwunder

Beim Kauf einer neuen Kommode haben Sie große Auswahl. Nüchtern-elegant, edel in Hochglanz oder lieber massives Vollholz? Auch trendige Kommoden nutzen den Stauraum optimal aus. Sie tragen zu Recht den Ehrentitel "Platzwunder". Ob im Wohnzimmer, Flur, Schlaf- oder Kinderzimmer: In jedem Wohnraum macht sich die Kommode nützlich. Sogar im Badezimmer.

 


5. Aufgepeppt: Werden Sie kreativ

Sie haben eine Kommode, die irgendwie langweilig aussieht? Das können Sie noch heute ändern: Es gibt Hunderte von praktischen Anleitungen zum Aufpeppen von Möbeln. Malen sie die Kommode bunt an, kleben Sie lustige Folie auf oder legen Sie durch Abbeizen die Holzmaserung frei. Zur Krönung montieren Sie neue Griffe. Dieses Unikat wird Ihr ganzer Stolz sein.

 


6. Marke Eigenbau

Wollen Sie eine Kommode selber bauen? Das ist selbst für geübte Hobbytischler eine Herausforderung. Einfacher geht es mit einem Fertigbausatz oder mit den Kommoden von Ikea. Vorteil: Wenn Sie eine enge Treppe haben, ist der Transport einer massiven Kommode mehr als mühsam. Die Einzelteile dagegen haben sie im Nu an Ort und Stelle. Viel Spaß beim Zusammenbau!

 


7. Startplatz: Wickelkommode

Bei Babymöbeln finden Sie die schönsten Modelle als Erstausstattung für den Nachwuchs. Prüfen Sie: Lässt sich der Wickelaufsatz abbauen? Dann hat Ihr Kind gleich eine Kommode für Kleidung und Spielzeug. Alternativ können Sie einen Wickeltisch-Aufsatz auf eine vorhandene Kommode montieren. Die sollte aber so hoch sein, dass Sie beim Windelwechseln aufrecht stehen.

 


8. Kommode im Büro

Auch im Büro macht sich die Kommode bezahlt. Hier sind Schiebetüren sehr praktisch. Ausgestattet mit Schubfächern ist immer der Plan- oder Zeichenschrank, in dem großformatige Zeichnungen und Pappen liegend aufbewahrt werden. Praktisch: Hängeregister in tiefen Schubladen. Tatsächlich ähneln die Office-Möbel nur von der Größe her noch der Wohnzimmer-Kommode.

 


9. Sideboard: Platzverdoppelung

Das Sideboard ist meist doppelt so lang wie eine klassische Kommode. Dafür geht auch zweimal soviel hinein. Ursprünglich wurde es als Anrichte im Esszimmer genutzt. In den 1960ern und 1980ern erlebte es mit der skandinavischen Möbelmode tiefer gelegt ein modernes Update. Noch immer perfekt im Wohnzimmer: Als Lowboard ist es ein beliebter Standort für den Fernseher.

 


10. Vom Highboard zum Vertiko

Besonders viel Stauraum bietet das Highboard. Die hochstehende Kommode reicht bis Brust- oder Schulterhöhe. Das antike Vertiko ist damit verwandt: halbhoch mit zwei Türen und klassischer Querschublade. Es gilt aber eher als Schrank. Auch der Übergang vom Highboard zur Vitrine ist fließend, wenn es Glastüren hat. Dahinter bleibt allerdings nichts verborgen.

 


Die perfekte Ausstattung

Eine Kommode wird ihrem Namen gerecht, wenn die Benutzung tatsächlich bequem ist. Moderne Schubladen laufen geräuscharm auf Metallschienen. Ein eingebauter Stoppschutz verhindert, dass bei zu viel Schwung die Schublade herausrutscht. Druckschubladen poppen durch leichtes Andrücken auf und benötigen keine Griffe. Zu einer Topausstattung gehört, dass Schubladen eine Einteilung mit mehreren Fächern haben. Damit auch im Inneren der Kommode alles in bester Ordnung ist.

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