Körperpflege-Produkte kaufen

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Körperpflege-Produkte: Vom Hygieneartikel zum Wohlfühlprodukt

Wer heute eine Bodylotion kauft, erwirbt oft mehr als ein bloßes Produkt zur Hautpflege. Während es in Vergangenheit um den reinen Hygieneeffekt der Produkte ging, wird dem Konsumenten heute oft suggeriert, dass er mit dem Körperpflege-Produkt mehr erwirbt: In Teilen kann das sogar eine ganze Lebenseinstellung sein: So wird man beim Benutzen eines Duschgels zu einem aktiven und sportlichen Menschen oder nach dem Gebrauch einer Körpercreme zu einem Sexsymbol. Damit Sie in der Lage sind, die wirklichen Vorzüge der Pflegeprodukte zu erkennen, möchte Ihnen dieser Einkaufsratgeber Fakten und Tipps an die Hand geben. Mit deren Hilfe sollten Sie selbst beurteilen können, welche Körperpflege-Produkte Sie wirklich benötigen und welche auf die Bedürfnisse Ihrer Haut abgestimmt sind.

Der erste Schritt zur perfekten Körperpflege: Die Reinigung der Haut

Egal, ob Sie eine trockene Haut, eine normale oder eine fettige Haut haben, jede Pflege beginnt mit der richtigen Reinigung. Diese dient in erster Linie dazu, die Haut von überschüssigem Hautfett, Schweiß oder sonstigen Rückständen zu befreien, mögliche Umweltpartikel zu lösen und die Haut auf die nachfolgende Pflege vorzubereiten. Bei der Körperpflege steht eine breite Auswahl von unterschiedlichen Produkten zur Verfügung: Neben der klassischen Handseife ist bei eBay eine große Auswahl an Duschgelen, Duschölen oder Cremeduschen erhältlich. Für eine normale Haut eignen sich alle diese Produktgruppen. Sollten Sie zu einer fettigen Haut neigen, empfehlen sich Produkte, die natürliche Talgregulatoren wie beispielsweise Teebaumöl oder Minze enthalten. Ist Ihre Haut trocken oder schuppt sich sogar, verwenden Sie Produkte mit einer rückfettenden Wirkung. Dieses sind insbesondere Duschöle oder Produkte mit einer cremigen Konsistenz. Sollten Sie auf den Gebrauch einer Handseife nicht verzichten wollen, achten Sie hier auf pH-Neutralität, sodass Ihre Haut nicht zusätzlich austrocknet.

Wohltuende Entspannung für den Körper: Pflegende Badezusätze

Auch ein entspannendes Bad ist nicht zu unterschätzen und kann sowohl Erholung für den Körper als auch für den Geist bringen. Um die perfekte Kombination von warmen Wasser und Leichtigkeit des Körpers zu genießen und die Haut nicht zu strapazieren, sollten Sie auf die optimale Badetemperatur achten. Um eine belebende Wirkung zu erzielen, bleiben Sie bei einer maximalen Temperatur von 36 Grad Celsius und behandeln die Haut anschließend mit Wechselduschen. Soll das Bad hingegen rein der Entspannung dienen, kann es zwischen 37 und 39 Grad Celsius warm sein. Aber Vorsicht, zu ausgedehnte Bäder trocknen die Haut aus. Um diesem vorzubeugen, empfehlen sich auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Pflegezusätze.
Schaumbäder sind nach wie vor bei Jung und Alt die beliebtesten Badezusätze. Sie sind in den unterschiedlichsten Intensivitätsstufen und Geruchsrichtungen zu findet.
Geht es Ihnen eher darum, Ihre Sinne zu stimulieren, greifen Sie zu Zusätzen mit ätherischen Ölen. Diese sind insbesondere in Badesalzen enthalten, lassen sich mittlerweile aber auch schon in diversen Cremebädern finden. Ätherische Öle werden in geringem Maße über die Haut absorbiert, verbreiten sich aber hauptsächlich in der Luft und werden von dort über die Nase aufgenommen. Ein Erkältungsbad ist das beste Beispiel für einen ätherischen Badezusatz, bei dem in der Regel Eukalyptus, Pinie und Thymian die Atemwege befreien. Bitte verwenden Sie Bäder im Speziellen und Körperpflege-Produkte im Allgemeinen nicht während einer Risikoschwangerschaft.
Ein weiterer Klassiker sind Ölbäder, die eine gestresste Haut beruhigen. Die perfekte Kur für einen von der Heizungsluft im Winter ausgetrockneten Körper. In den letzten Jahren lassen sich auch viele dekorative Badezusätze, wie Badekugeln, Badetörtchen, Badebomben finden, die sich insbesondere als Geschenke einer großen Beliebtheit erfreuen.

Der unterschätzte Helfer unter den Körperpflege-Produkten: das Peeling

Zu wenig Beachtung wird dem Peeling geschenkt. Dieses dient dazu, die abgestorbenen Hautschuppen zu entfernen und somit einerseits die Hautstruktur zu glätten, andererseits zu ermöglichen, dass die eigentliche Pflege wieder in die unteren Hautschichten vordringen kann. Ein Peeling darf maximal zweimal wöchentlich angewendet werden. Nach einer Behandlung fühlt sich die Haut des Körpers wieder zart und frisch an. Es wird, nachdem die Haut gereinigt wurde, auf die feuchte Haut aufgetragen und einmassiert. Anschließend bitte mit klarem Wasser abspülen. Gerade bei einer trockenen Haut sind Peelings unentbehrlich. Sollten Sie Akne am Körper haben, verzichten Sie allerdings auf ein klassisches Peeling, da dieses Bakterien stärker verteilen kann. Greifen Sie stattdessen lieber zu einem Duschgel mit leichten Peelingsubstanzen.
Eine Sondergruppe der Peelings stellen diejenigen mit Salz- oder Zuckerkörnern als Peelingpartikel dar. Diese hinterlassen nach der Anwendung einen leicht öligen Film auf der Haut und bieten entsprechend eine gute Pflege, wenn Ihre Haut raue Stellen aufweist. Ein solches Peeling können Sie auch anstelle eines Rasierschaums zur Nassrasur der Beine oder Achseln verwenden; so vermeiden Sie das Einwachsen der Härchen. Eine Alternative für den schmalen Geldbeutel zu den klassischen Produkten sind manuelle Peelings, so kann man beispielsweise einen Peelinghandschuh verwenden. Dieser wird in Kreisen über die Haut bewegt; möglich ist auch eine Verwendung gemeinsam mit einem Duschgel.

Feuchtigkeit für Ihre Haut: Bodylotionen, Bodybutter, Körperöle

Auch wenn sich die Haut nach der Dusche bereits glatt und seidig anfühlt, ist in der Regel eine pflegende Creme vonnöten, gerade um der Hautalterung vorzubeugen. Es empfiehlt sich auch hier auf die Bedürfnisse Ihrer Haut zu reagieren. Bei fettiger, öliger Köperhaut verwenden Sie leichte, gelartige Substanzen mit einem hohen Wasseranteil. Diese ziehen schnell ein und spenden nur ein Minimum an Feuchtigkeit. Normale Haut pflegen Sie bestens mit klassischen Bodylotions oder Körpercremes mit leichter Textur. Bodybutter oder Körperöle eignen sich bestens für eine trockene Haut. Grundsätzlich gilt hier die Faustregel: Je höher der Anteil an Shea- oder Kakaobutter ist, beziehungsweise je mehr pflegende Öle wie Mandelöl, Avocadoöl oder Sesamöl beigemischt sind, desto höher ist die Pflegewirkung. Sie können aber auch ein normales Öl zur Babypflege verwenden, das Sie möglichst auf die noch feuchte Haut auftragen.

Strapazierte Hände und Füße mit den richtigen Körperpflege-Produkten behandeln

Bei der Körperpflege sollten auch die Hände und Füße nicht zu kurz kommen, denn sie werden von jedem Menschen im Verlauf des Tages stark beansprucht. Hier gilt im Grundsatz die gleiche Pflegereihenfolge wie bei der Haut des Körpers. Gönnen Sie den Füßen oder Händen ein Bad in einer zwischen 37 und 39 Grad warmen Lauge. Anschließend schieben Sie die nun weiche Nagelhaut mit einem Rosenholzstäbchen vorsichtig zurück. Ein solches Stäbchen, aber auch anderes Zubehör ist in den meisten Pflegesets zur Maniküre oder Pediküre enthalten. Anschließend können Sie die Füße mit einem Bimsstein von überschüssiger Hornhaut befreien und gegebenenfalls ein Peeling für Hände und Füße anwenden. Trocknen Sie Füße und Hände immer gut ab. Sowohl Füße wie Hände freuen sich über eine pflegende Creme oder gar eine Maske. In beiden Fällen können Sie die pflegende Wirkung verstärken, indem Sie Baumwollhandschuhe oder -füßlinge tragen. Es empfiehlt sich die Anwendung über Nacht.
Unschöne Verfärbungen der Nägel entfernen Sie mit Hilfe eines Polierblocks oder benutzen Sie einen entsprechenden Nagellack gegen Verfärbungen. Gegen Risse und trockene Nagelhaut massieren Sie ein entsprechendes Öl in das Nagelbett ein. Der Grund für brüchige oder stark ausgetrocknete Nägel findet sich teilweise auch in einer Mangelernährung, insbesondere Vitamin A, Biotin, Vitamin B, Kalzium und Magnesium können dem Körper fehlen.

Wie finden Sie das richtige Körperpflege-Produkt für sich?

Zunächst einmal gilt: Achten Sie auf mögliche persönliche Unverträglichkeiten. Dieses können spezielle Allergien gegen einzelne natürliche (z.B. gegen Nüsse) oder künstliche Inhaltsstoffe sein. Ein großer Allergieauslöser sind allerdings auch Erdölderivate. Diese sind leider aufgrund ihres geringen Preises in der Kosmetikindustrie stark verbreitet. Vermeiden Sie dieses insbesondere dann, wenn Ihre Haut zu Rötungen neigt und insgesamt empfindlich ist. Sind die entsprechenden Produkte ausgeschlossen, entscheiden Sie nach den Bedürfnissen Ihrer Haut. Wie ist Ihre Haut strukturiert?
Glänzt die Haut den ganzen Tag und fühlt sich ölig an? Ihre Haut kann als fettige Haut bezeichnet werden. Eine ölige Haut kann Unreinheiten haben, muss sie allerdings nicht. Andersherum können Unreinheiten auch bei einer trockenen Haut vorkommen. Die Entstehung von Mitessern und Entzündungen ist nicht zwingend an die Struktur der Haut gebunden und kann diverse andere Ursachen haben.
Eine trockene Haut erkennen Sie in der Regel am Spannungsgefühl nach der Reinigung, gegebenenfalls an Trockenheitsfältchen und einer rauen Oberfläche. Spannt die Haut kaum und fühlt sich nach dem Auftragen einer leichten Lotion sanft gepflegt an, besitzen Sie eine normale Haut. Ist aufgrund dieser Kriterien eine Auswahl erfolgt, haben Sie die Qual der Wahl. In der Regel lassen sich nussige, blumige und fruchtige Düfte oder Kombinationen unterscheiden, diese können synthetischen oder natürlichen Ursprungs sein. Erlaubt ist, was gefällt.

Mythos Anti-Aging in der Kosmetik

Ein heikles und immer noch sehr umstrittenes Thema ist die Frage nach Anti-Aging-Produkten in der Kosmetik. Das frühzeitige Altern der Zellen wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst, unter anderem durch die genetische Anlage des Individuums, durch Umwelteinflüsse, durch Angriffe des Körpers durch freie Radikale und Hormone. Die Wirksamkeit der Gabe von entsprechenden Hormonen, Vitaminen, Spurenelementen konnte bisher nicht klinisch bewiesen werden. Ähnliches gilt leider auch für die Kosmetikindustrie.
Fest steht, der Alterungsprozess kann verlangsamt werden durch eine ausgewogene Ernährung, Bewegung, ein gesundes Körpergewicht, Verzicht auf übermäßiges Rauchen, Alkohol, Sonnenbäder, Stress und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und regelmäßigen Schlaf.
Die Hautalterung setzt ab dem 25. Lebensjahr ein und äußert sich in der Tatsache, dass die Haut nicht mehr ausreichend Feuchtigkeit speichern kann und die Zellerneuerung verlangsamt wird. Umstritten sind die in der Kosmetikindustrie eingesetzten Inhaltsstoffe Retinol, Kollagen, Coenzym Q10 und Hyaloronsäure bezüglich ihrer langfristigen Wirksamkeit. Erfolgsversprechender scheint die Anwendung von Antioxidantien zur Bindung von freien Radikalen. Dieses sind beispielsweise Vitamin C, Vitamin B2, Alpha-Liponsäure und Vitamin E. Diese finden sich beispielsweise in der natürlichen Orangenschale, in Koffein oder Guaranaextrakt. Vorteilhaft neben den oben angeführten Tipps zur Lebensgestaltung sind mit Sicherheit die ausreichende Versorgung der Haut mit entsprechender Pflege und die regelmäßige Anregung der Durchblutung mit z.B. einem Sisalhandschuh oder einem Luffaschwamm.

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